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Nomborn: Großeinsatz nach Betrugsflucht – Suchaktion im Wald endet ohne Gefahr
Rhein-Wied-Westerwald: Arbeitsmarkt zeigt leichte Frühjahrsbelebung
Westerwaldkreis: Feuerwehr wird künftig digital alarmiert – Sirenen nur noch für Warnung
Nach einem Betrugsdelikt in einem Hotel in Koblenz ist es im Bereich Nomborn zu einer groß angelegten Polizeisuche gekommen. Zwei männliche Tatverdächtige waren zuvor mit einem Taxi in Richtung Nomborn geflüchtet und anschließend zu Fuß in ein Waldgebiet weitergelaufen. Auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz. Zwischenzeitlich kursierten in sozialen Netzwerken falsche Meldungen über bewaffnete Täter, eine Gefahr für die Bevölkerung bestand jedoch nicht. Die Fahndungsmaßnahmen führten zum Aufgriff der Personen, die Ermittlungen laufen weiter.
Der regionale Arbeitsmarkt zeigt im März eine leichte Entspannung. Die Zahl der Arbeitslosen sank im Vergleich zum Vormonat auf rund 17.900 Menschen, die Quote liegt bei etwa 5 Prozent. Besonders im Bereich der Arbeitslosenversicherung gab es Rückgänge, während die Zahl gemeldeter Ausbildungsplätze deutlich unter dem Vorjahr liegt. Gleichzeitig steigt das Interesse junger Menschen an Ausbildungsstellen spürbar, sodass rechnerisch nahezu ein Gleichstand zwischen Bewerbern und offenen Stellen besteht.
Der Westerwaldkreis stellt sein Alarmierungs- und Warnsystem für Einsatzkräfte vollständig auf digital um. Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz werden künftig über ein landesweit einheitliches Netz mit rund 700 Standorten alarmiert. Sirenen dienen künftig ausschließlich der Bevölkerungswarnung und nicht mehr der Feuerwehralarmierung. Die Umstellung soll die Reaktionszeiten verkürzen und die Gefahrenabwehr im Kreis weiter stärken.
Koblenz (ots)
Zeugenaufruf zu Verkehrsunfall vom 27.03.2026, 20:28 Uhr, auf der L288 bei Westerburg mit zwei tödlich und einer schwer verletzten Person:
Am Freitagabend, dem 27.03.2026, gegen 20.28 Uhr kam es auf der Umgehungsstraße von Westerburg (L288) zwischen den beiden Abfahrten Guckheim und Westerburg-Wörth zu einem schweren Verkehrsunfall im Begegnungsverkehr. Die beiden Fahrzeugführer der beteiligten PKW wurden hierbei tödlich verletzt, eine Beifahrerin wurde schwerstverletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei Westerburg bittet nun um weitere Zeugenhinweise zum Unfallgeschehen, insbesondere soll die Unfallverursacherin versucht haben, einen Pkw zu überholen, woraufhin es zu dem folgenschweren Unfall gekommen war. Dieser Pkw ist bisher nicht bekannt, die Fahrzeugführerin bzw. der Fahrzeugführer wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Es liegen keine Hinweise darauf vor, dass dieser Person ein Fehlverhalten vorzuwerfen ist. Da die Fahrtrichtung Langendernbach war ist es möglich, dass die Person oder weitere Zeugen in Hessen wohnhaft sind. (Polizei Westerburg)
Nomborn (ots)
Am Montag, den 30.03.2026 gegen 12:40 Uhr kam es in Koblenz in einem Hotel zu einem Betrugsdelikt. Die zwei männlichen Beschuldigten flüchteten zunächst mit einem Taxi in Richtung Nomborn.
Dort verließen die zwei Beschuldigten das Taxi und setzten ihre Flucht zu Fuß in ein Waldgebiet fort. Im Raum Nomborn kam es daher zu groß angelegten Suchmaßnahmen nach den Beschuldigten durch die Polizei. Auch ein Hubschrauber war dafür im Einsatz.
Zurzeit kommt es zu vielen Meldungen in den sozialen Netzwerken hinsichtlich "mehrerer maskierter und bewaffneter Bankräuber". Dabei handelt es sich um Falschmeldungen. Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.
Die Suchmaßnahmen sind abgeschlossen und die Beschuldigten konnten mittlerweile identifiziert werden. Die Ermittlungen dauern an. (Polizei Montabaur)
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Ransbach-Baumbach: Tiertransporter verunglückt auf A3 – Dutzende Rinder betroffen
Westerwaldkreis: Milliarden aus Infrastruktur-Sondervermögen sollen in Projekte fließen
Altenkirchen: Westerwälder Literaturtage starten mit „Der große Gatsby“ ins Jubiläumsjahr
Auf der A3 bei Ransbach-Baumbach ist ein mit rund 40 Rindern beladener Lastwagen verunglückt. Der Transporter aus Niedersachsen kam zwischen den Anschlussstellen Dierdorf und Ransbach-Baumbach aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab. Die Richtungsfahrbahn Frankfurt war zeitweise voll gesperrt. Ein Teil der Tiere musste nach dem Unfall eingeschläfert werden, andere wurden zur weiteren Begutachtung und Versorgung auf Betriebe gebracht. Die Bergung und veterinärmedizinische Betreuung liefen unter Aufsicht der Behörden.
Nach dem Beschluss eines bundesweiten Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaneutralität stehen dem Westerwaldkreis neue Investitionsmittel zur Verfügung. Ein großer Teil der Landesmittel soll über sogenannte Regionalbudgets an die Kommunen fließen. Kreis und Verbandsgemeinden sind nun aufgefordert, konkrete Projekte in ein regionales Umsetzungskonzept einzubringen. Ziel ist es, Investitionen unter anderem in Bildung, Klimaschutz und Infrastruktur gezielt vor Ort umzusetzen.
Die 25. Westerwälder Literaturtage starten am 23. April in der Stadthalle Altenkirchen in ihr Jubiläumsjahr. Zum Auftakt steht F. Scott Fitzgeralds Klassiker „Der große Gatsby“ im Mittelpunkt eines Abends rund um die „Goldenen Zwanziger“. Erwartet werden Beiträge von Literatur- und Kulturfachleuten sowie eine szenische Lesung durch einen bekannten Schauspieler. Ergänzt wird das Programm durch Musik der 1920er Jahre und ein Rahmenprogramm mit Begegnungsmöglichkeiten für das Publikum. Insgesamt umfasst das Festival rund drei Dutzend Veranstaltungen im gesamten Westerwald.
Ab dem 4. Mai 2026 starten die Arbeiten zum Ersatzneubau der Holzbachbrücke in der Ortslage Puderbach im Verlauf der L 265.
Weiterlesen ...Gemeindepädagoge Olaf Neumann lädt zu Familiennachmittagen ein
Westerwaldkreis. Viele Sommer war er von den Dorfplätzen der Region nicht wegzudenken: der „Landgänger“, ein bunter Bauwagen voller Spielangebote, in dem Kinder unterhaltsame Nachmittage erlebt haben. Immer mit dabei: Olaf Neumann, damals noch als Jugendpfleger der Verbandsgemeinde Selters. Inzwischen ist Olaf Neumann Gemeindepädagoge der Evangelischen Christusgemeinde Sayn-Wied-Westerwald und bietet wieder Familiennachmittage auf Spielplätzen an. Zwar ohne den klassischen Landgänger, aber mit vielen Angeboten für Kinder und Eltern.
Viele Kinder kämpfen trotz großer Anstrengung mit dem Lesen, Schreiben oder Rechnen.
Häufig stehen dahinter Legasthenie oder Dyskalkulie – Herausforderungen, die nicht immer sofort erkannt werden und bei Betroffenen sowie ihren Familien zu Unsicherheiten führen können.
Genau möchte der Kinderschutzbund Westerwald mit seinem Elterntreff Legasthenie und Dyskalkulie ansetzen.
Eltern, Sorgeberechtigte, Großeltern sowie Erzieherinnen und Erzieher sind herzlich zu einer informativen Abendveranstaltung zum Thema Legasthenie und Dyskalkulie eingeladen.
Ziel des Abends ist es, über die Hintergründe dieser Lernstörungen aufzuklären und praxisnahe Unterstützungsmöglichkeiten für den Alltag aufzuzeigen.
Eine spannende und gruselige Taschenlampen-Lesung für Kinder von 8 bis 12 Jahren
Aziz, die liebevolle Mumie, Yxi, die verrückte und verpeilte Modepuppe, Karlotta, die zart besaitete Stoffspinne und der schüchterne Werwolf Rolf, allesamt Figuren einer von Stefan Gemmel erfundenen Geisterbahnwelt, werden durch die mitreißende Lesung hörbar und sichtbar zum Leben erweckt.
Hahn bei Marienberg (ots)
Am Freitag, 10.04.2026, 18:35 Uhr, kam es zu einem Verkehrsunfall im Mühlenweg in Hahn bei Marienberg. Ein 8jähriges Kind aus dem Ort befuhr mit einem Fahrrad den Ringweg und missachtete an der Einmündung zum Mühlenweg nicht den Vorrang eines Personenkraftwagens, der von einem 35jährigen aus Bad Marienberg geführt wurde. Das Kind stieß seitlich gegen die Fahrertür des Autos und verletzte sich leicht im Bereich des Knies. Am Kraftwagen entstand leichter Sachschaden. Kinder genießen im Straßenverkehr einen besonderen Schutz und sollen auf verstärkte Rücksicht anderer Verkehrsteilnehmer vertrauen dürfen. Dem Autofahrer ist nach ersten Ermittlungen aber derzeit kein Vorwurf zu machen. (Polizei Hachenburg)
WW / Höhr-Grenzhausen. „10 Jahre Gemeindeschwester plus – Erfahrungen und Perspektiven im Westerwaldkreis“. Das ist das Thema des 4. „WW-Seniorentalk“, mit dem beleuchtet werden soll, wie der Einsatz von Gemeindeschwestern plus im Westerwaldkreis wirkt und wie das Angebot flächendeckend auf alle Verbandsgemeinden ausgeweitet werden kann. Dazu lädt das Netzwerk Senioren-Rat Westerwald am Mittwoch 22.4.2026 nach Höhr-Grenzhausen ein. Im Jugend-, Kultur -und Bürgerzentrum „Zweite Heimat“ sind um 18.00 Uhr alle Interessierten bei begrenzter Platzzahl nach Anmeldung willkommen. Die derzeit aktiven Gemeindeschwestern plus im Westerwaldkreis präsentieren zunächst ihre Aufgaben und die praktische Arbeit. Nach der Präsentation soll ein Zwischenfazit der bisherigen Arbeit gezogen und gefragt werden; welche Bedeutung das Leuchtturmprojekt bei der Umsetzung der Seniorenpolitischen Konzeption im Westerwaldkreis hat. Abschließend wird gefragt, wo es Verbesserungsbedarf gibt.
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