Mainz: Rechnungshof kritisiert Stellenbesetzungen in Ministerien
Seck: LEADER-Förderung stärkt ländliche Entwicklung im Westerwald
Montabaur: Kommunales Klimaforum betont interkommunale Zusammenarbeit
In Mainz kritisiert der Landesrechnungshof erneut die Einstellungspraxis der rheinland-pfälzischen Landesregierung. Vor allem in den Ministerien für Klimaschutz und Wirtschaft seien gesetzliche Vorgaben bei Stellenbesetzungen vielfach missachtet worden. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Gordon Schnieder bezeichnet die Mängel als fest verankertes Muster. Auch beim Zustand der Infrastruktur gibt es Kritik: 41 Prozent der Kreisstraßen gelten als sehr schlecht, und der Sanierungsstau liegt bei über einer Milliarde Euro.
In Seck diskutierte der Europaabgeordnete Ralf Seekatz vor Ort über die Zukunft des LEADER-Förderprogramms im Westerwald. Mehr als zwölf Millionen Euro wurden in der vergangenen Förderperiode in Projekte zu Ehrenamt, Tourismus, Naturschutz und Dorfentwicklung investiert. Aktuell stehen über acht Millionen Euro EU-Mittel bereit. Der Fokus liegt auf praxisnaher Förderung, Bürgerbeteiligung und langfristiger Sicherung des Programms ab 2028.
Beim Kommunalen Klimaforum in Montabaur betonten Vertreter der Verbandsgemeinde die Bedeutung interkommunaler Zusammenarbeit. Maßnahmen zu Klimaschutz und Klimaanpassung werden hier gemeinsam mit Nachbargemeinden umgesetzt, etwa bei Energieprojekten, Hochwasservorsorge oder kommunaler Wärmeplanung. Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich sieht Kooperation als strategischen Vorteil: Gemeinsam können Projekte schneller, kosteneffizienter und nachhaltiger umgesetzt werden.
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Selters: Verfahren gegen Frau wegen Geldwäsche steht bevor
Montabaur: Richtfest für Neubau der Anne-Frank-Realschule plus gefeiert
Niedererbach: Marktplatz „Energiewende vor Ort“ lockt zahlreiche Besucher
Vor dem Landgericht in Koblenz steht das Verfahren gegen eine Frau aus Selters wegen Geldwäsche an. Der Fall wurde nach einer Revision vom Bundesgerichtshof zurückverwiesen. Die Staatsanwaltschaft wirft der Angeklagten vor, über eine GmbH in mehr als 300 Fällen Gelder aus Straftaten verschleiert zu haben. Die zuvor verhängten Freiheitsstrafen und Einziehungsmaßnahmen anderer Beteiligter bleiben bestehen. Die Kammer wird nun über die erneute Entscheidung zu der Frau verhandeln.
In Montabaur wurde beim Neubau der Anne-Frank-Realschule plus Richtfest gefeiert. Das größte Bauprojekt des Westerwaldkreises nimmt konkrete Formen an. Landrat Schwickert lobte die Beteiligten für den Fortschritt und betonte die zeitgemäße, energieeffiziente Bauweise. Die Fertigstellung ist für Mitte 2027 geplant. Auf rund 4.300 m² entstehen moderne Lernbereiche und das neue Zuhause der Kreismusikschule Westerwald. Die Kosten werden auf rund 29 Millionen Euro geschätzt.
In Niedererbach fand der Marktplatz „Energiewende vor Ort“ statt, bei dem lokale Firmen ihre Angebote rund um Heizung, Strom und energieeffizientes Wohnen präsentierten. Rund 100 Bürger aus der Region informierten sich, ließen sich beraten und tauschten sich aus. Besonders gefragt waren Tipps zur Umstellung auf Wärmepumpen und energiesparendes Bauen. Die Veranstaltung zeigte das große Interesse an erneuerbaren Energien und an konkreten Lösungen vor Ort.
Mit Danone und Nestlé rufen zwei große Lebensmittelhersteller große Mengen an Babynahrung deutschlandweit öffentlich aus dem Handel. Grund: Diese Produkte können ein bakterielles Gift (Toxin) enthalten, das Säuglinge krankmachen kann.
Cereulid, das durch den Mikroorganismus Bacillus Cereus produziert wird, kann Übelkeit und Erbrechen hervorrufen. In seltenen Fällen drohen auch schwere lebensbedrohliche Vergiftungen. Eltern, die eines oder mehrere der betroffenen Produkte gekauft haben, werden von den Herstellern gebeten, ihre Kinder nicht mehr damit zu füttern. Infos zu den Produkten unter: lebensmittelwarnung.de (LUA)
Größtes Bauprojekt im Westerwaldkreis nimmt Form an
Der Neubau der Anne-Frank-Realschule plus in Montabaur ist das größte Bauprojekt des Westerwaldkreises in den letzten Jahrzehnten. Beim Richtfest feierte Landrat Achim Schwickert nun gemeinsam mit den Menschen, die ihren Anteil am Gelingen des Projektes haben, den guten Baufortschritt. „Es ist letztendlich gelungen, dass Werk mit allen Beteiligten auf den Weg zu bringen“, sagte er zufrieden und schilderte den langen Prozess, den es bis hierhin durchlaufen musste.
A48: Rückbau der Bestandsbrücke im Bereich der AS Höhr-Grenzhausen führt zu temporären Verkehrseinschränkungen
Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes lässt, wie bekannt, im Bereich der Anschlussstelle (AS) Höhr-Grenzhausen das A48-Überführungsbauwerk der L307 neu errichten. Im Rahmen des zweiten Bauabschnittes des mehrjährigen Bauprojektes wird die Bestandsbrücke vollständig zurückgebaut. Zur Ausführung der Arbeiten wird in der Zeit von Freitag, 27. Februar 2026, ab circa 20.00 Uhr, bis Montag, 2. März 2026, circa 5.00 Uhr, die A48 zwischen dem Autobahndreieck (AD) Dernbach und der Anschlussstelle (AS) Bendorf/ Neuwied in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt.
Weiterlesen ...A3: Fahrbahninstandsetzung führt zu temporären Verkehrseinschränkungen zwischen der AS Montabaur und dem AD Dernbach
Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes lässt in der Zeit von Freitag, 20. Februar 2026, circa 20.00 Uhr, bis Samstag, 21. Februar 2026 , circa 5.00 Uhr, im Zuge der A3 in Fahrtrichtung Köln zwischen der Anschlussstelle (AS) Montabaur und dem Autobahndreieck (AD) Dernbach Instandsetzungsarbeiten im Bereich der Fahrbahn durchführen.
Rengsdorf (ots)
Am Sonntag, 15.02.2026, ereigneten sich um 19:50 Uhr insgesamt 6 Verkehrsunfälle auf der B 256, Fahrtrichtung Rengsdorf. Nach Passieren des Landschaftstunnels Rengsdorf gerieten nacheinander insgesamt 6 PKW auf schneeglatter Fahrbahn ins Schleudern und prallten ineinander bzw. in Schutzplanken. 7 Personen wurden leichtverletzt, 6 nicht mehr fahrbereite Fahrzeuge wurden durch Abschleppunternehmen geborgen.
Aufgrund der schneeglatten Fahrbahn konnten die Einsatzkräfte teilweise erst nach Räumen der Fahrbahn durch den Winterdienst der Straßenmeisterei an die Unfallstelle gelangen.
Im Einsatz waren neben den Polizei Straßenhaus und Neuwied die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Rengsdorf und Rettungswagen.
Die Strecke war für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge gesperrt bis 23:05 Uhr.
Um 21:55 Uhr wurde durch Verkehrsteilnehmer ein Falschfahrer auf der Richtungsfahrbahn Rengsdorf gemeldet. Ein unbekannter PKW befuhr die Fahrbahn entgegen der Fahrtrichtung in Richtung Neuwied. Möglicherweise wollte der unbekannte Fahrzeugführer die Vollsperrung der B 256 umgehen. '(Polizei Neuwied)
Altenkirchen (ots)
Am 15.02.2026 fand der Karnevalsumzug, sowie im Anschluss die Zug-Party in Altenkirchen statt.
Aus polizeilicher Sicht verlief der Karnevalszug ohne besondere Vorkommnisse.
Die Zug-Party im Anschluss, von etwa 2000 Menschen besucht, verlief friedlich.
Hierbei wurde durch die Polizeiinspektion Altenkirchen eine Körperverletzungsanzeige aufgenommen. Ein Zeltbesucher musste mit einem Platzverweis belegt werden.
Nach Beleidigung durch einen weiteren Zeltbesucher zum Nachteil eines Polizeibeamten, wurde dieser aufgrund seiner Alkoholisierung dem Gewahrsam der Polizeiinspektion Altenkirchen zugeführt. Ein Bekannter erschien alkoholisiert mit einem PKW auf der Dienstelle, um die im Gewahrsam befindliche Person abzuholen. Es folgte eine Blutentnahme und die Sicherstellung des Führerscheins. Entsprechende Ermittlungen wurden eingeleitet. (Polizei Altenkirchen)
Höhr-Grenzhausen (ots)
Im Rahmen der After-Zug-Party auf dem Platz "Ferbach" in Höhr-Grenzhausen kam es zu mehreren gemeldeten Körperverletzungen unter Beteiligung der Polizei sowie des Ordnungsamtes. Es wurden mehrere Anzeigen aufgenommen sowie Platzverweise ausgesprochen. Zwei Personen mussten durch den anwesenden Rettungsdienst behandelt bzw. in ein Krankenhaus verbracht werden. Zu den näheren Umständen der einzelnen Auseinandersetzungen können noch keine Angaben gemacht und weitere Ermittlungen müssen angestellt werden. (Polizei Höhr-Grenzhausen)
Dr. Christiane Tietz besucht Gymnasium und Kirchengemeindeteam
Bad Marienberg/Höhr-Grenzhausen (shg) Bei einem Besuch im Westerwald informierte sich Kirchenpräsidentin Prof. Dr. Christiane Tietz über Schule, Kitas, Diakonie und Verkündigungsteamarbeit. Die Theologin war zunächst im Evangelischen Gymnasium Bad Marienberg eingeladen, wobei sie vom Dekan des Evangelischen Dekanats Westerwald, Dr. Axel Wengenroth und seinem Stellvertreter Benjamin Schiwietz begleitet wurde. Schulleiter Dirk Weigand, Geschäftsführer René Roos, Vertreterinnen und Vertreter des Kollegiums und der Schülerschaft hießen die Kirchenpräsidentin und Oberkirchenrat Stefan Knöll, den Leiter des Referats Schule und Religionsunterricht der EKHN, willkommen, zeigten in einem Rundgang die Räumlichkeiten der Schule und kamen über das Konzept des Gymnasiums ins Gespräch.
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