Der Vorsitzende und Geschäftsführer des Vereins Wäller Helfen, Björn Flick, sieht sich nach eigenen Angaben erneut mit Vorwürfen und persönlichen Anfeindungen konfrontiert. Anlass ist ein Schreiben der Steuerfahndungs- und Strafsachenstelle des Finanzamts Koblenz vom 2. Februar 2026. Nach Angaben von Flick zog sich die Angelegenheit anschließend über rund ein halbes Jahr hin. Inzwischen liege ihm eine offizielle Mitteilung vor, wonach die gegen ihn erhobenen Vorwürfe unbegründet seien.
Flick berichtet, dass er bereits seit längerer Zeit insbesondere in sozialen Netzwerken mit Anschuldigungen und persönlichen Angriffen konfrontiert werde. Der Vorgang rund um das Schreiben des Finanzamts habe für ihn eine neue Dimension erreicht. Nach seiner Darstellung habe er von Beginn an darauf hingewiesen, dass die gegen ihn erhobenen Anschuldigungen nicht zuträfen. Nach rund sechs Monaten habe sich dies nun auch offiziell bestätigt.
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Leuterod: Bürgerbegehren gegen Windpark steht vor dem Aus
Herkersdorf: Druidenstein für Naturwunder-Wahl nominiert
Wallmerod: Unwetter hinterlässt massive Schäden im Wald
Das geplante Bürgerbegehren gegen den Windpark „Drei Eichen“ könnte scheitern. Eine Fachanwaltskanzlei hält das Begehren aus mehreren juristischen Gründen für möglicherweise unzulässig. Die Verwaltung der Verbandsgemeinde Wirges empfiehlt deshalb, den Antrag abzulehnen. Damit könnten die Bürger in Leuterod, Helferskirchen, Vielbach und Quirnbach nicht über die geplanten Pachtverträge mit dem Windkraftinvestor abstimmen. Eine endgültige Entscheidung steht noch aus. Betroffen sind die geplanten Windkraftflächen und die kommunalen Pachtverträge.
Der Druidenstein bei Herkersdorf steht zur Wahl als „Naturwunder des Jahres 2026“. Das markante Basalt-Geotop hat es auf Vorschlag des Westerwald-Vereins unter die 9 Finalisten eines bundesweiten Wettbewerbs geschafft. Die ungewöhnliche Felsformation entstand aus erkalteter Lava und zählt zu den bedeutenden Geotopen Deutschlands. Der Druidenstein liegt auf rund 430 Metern Höhe und steht bereits seit 1869 unter Schutz. Noch bis zum 27. September können Stimmen abgegeben werden. Der Wettbewerb entscheidet damit auch über die Platzierung des Westerwälder Naturdenkmals.
Das schwere Unwetter hat in der Verbandsgemeinde Wallmerod massive Schäden in den Wäldern verursacht. Besonders betroffen sind Meudt und Zehnhausen bei Wallmerod sowie weitere Gemeinden in der Region. Ganze Waldstücke wurden durch das Unwetter zerstört. Die Verbandsgemeinde hat bereits mit Aufräum- und Sicherungsarbeiten begonnen. Auch beschädigte Gebäude mussten gesichert werden. Nach Einschätzung der Verwaltung könnten die Arbeiten bis in den November andauern.
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Görgeshausen: Schwerverletzte nach Überschlag auf der A3
Westerwald: FDP gratuliert neuem Landrat und fordert Reformen
Rheinland-Pfalz: AOK bearbeitet rund 550 Verdachtsfälle
Auf der A3 bei Görgeshausen hat sich ein Auto mehrfach überschlagen. Die Fahrerin verlor vermutlich wegen zu hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über den Wagen, der auf dem Dach an der Schutzplanke zum Stillstand kam. Die Beifahrerin erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Fachklinik geflogen. Die Fahrerin kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Wegen der Schwere der Verletzungen wurde ein Verkehrsgutachten angeordnet. Die Unfallaufnahme sorgte für einen langen Rückstau bis über die Anschlussstelle Limburg hinaus.
Die FDP Westerwald hat Klaus Lütkefedder zum Wahlsieg bei der Landratswahl gratuliert und eine konstruktive Zusammenarbeit angeboten. Der Kreisverband will unter anderem die Gesundheitsversorgung, den Katastrophenschutz und die Digitalisierung der Kreisverwaltung voranbringen. Auch schnellere Genehmigungen für Wohnraum und bessere Bedingungen für Unternehmen gehören zu den Forderungen. Weitere Themen sind flexible Mobilitätsangebote sowie eine bessere Ganztags- und Ferienbetreuung. Die FDP kündigte an, konkrete Vorschläge in den Kreistag einzubringen. Zugleich kritisierte der Kreisverband die erneut niedrige Wahlbeteiligung.
Bei der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland werden derzeit rund 550 Verdachtsfälle auf Behandlungs- oder Pflegefehler bearbeitet. Etwa 100 dieser Fälle stammen aus dem Saarland. Besonders häufig geht es um orthopädische und unfallchirurgische Eingriffe, gefolgt von Chirurgie, Frauenheilkunde und Geburtsmedizin. In den vergangenen 3 Jahren bestätigte sich etwa jeder 4. gemeldete Verdachtsfall. Im vergangenen Jahr konnte die AOK rund 2,1 Millionen Euro an Beitragsgeldern zurückfordern. Die betroffenen Versicherten werden dabei von medizinischen und juristischen Experten unterstützt.
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Kirchen: 38-Jähriger wegen Totschlags angeklagt
Rheinland-Pfalz: Arbeitslosenquote sinkt auf 4,9 Prozent
Betzdorf: Brandruine in Bahnhofstraße ist einsturzgefährdet
Ein 38-Jähriger muss sich in Kirchen wegen des Vorwurfs des Totschlags verantworten. Er soll seinen Mitbewohner in der gemeinsamen Küche mit mehreren Bratpfannen geschlagen und mit einem Messer auf ihn eingestochen haben. Der Mann starb noch vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes. Zwischen den beiden Bewohnern soll es zuvor weder eine Freundschaft noch ein von Streit geprägtes Verhältnis gegeben haben. Unklar ist bislang, ob beim Angeklagten eine psychiatrische Erkrankung vorliegt. Das Gericht muss nun die genauen Umstände der Tat klären.
Die Arbeitslosenquote im Bezirk der Agentur für Arbeit Rhein-Wied-Westerwald ist auf 4,9 Prozent gesunken. Im August waren rund 17.500 Menschen arbeitslos gemeldet, etwa 300 weniger als im Vormonat. Gleichzeitig suchen noch 649 junge Menschen einen Ausbildungsplatz. Dem stehen rund 1.100 freie Ausbildungs- und duale Studienplätze gegenüber. Die Unternehmen meldeten allerdings rund 11 Prozent weniger Ausbildungsstellen als im Vorjahr. Im Westerwaldkreis blieb die Arbeitslosenquote bei 3,9 Prozent, während sie im Kreis Altenkirchen auf 5,9 Prozent und im Kreis Neuwied auf 5,6 Prozent sank.
Die Brandruine in der Bahnhofstraße in Betzdorf ist laut einem Gutachten einsturzgefährdet. Die Kreisverwaltung hatte die Untersuchung nach einer Forderung des Verwaltungsgerichts in Auftrag gegeben. Das Grundstück soll nun umfassend gesichert werden, um Passanten und angrenzende Gebäude zu schützen. Fußgänger können den Bereich weiterhin auf einem schmalen Streifen passieren. Ob die bereits geplanten Abrissarbeiten nun durchgeführt werden können, muss erneut mit dem Verwaltungsgericht geklärt werden. Das Gutachten bestätigt damit die erheblichen Gefahren durch das beschädigte Gebäude.
Am Sonntag, 4. Oktober 2026, von 10 bis 17 Uhr lädt die Tourist-Information WällerLand zum Apfelfest rund um die Tourist-Information am Wiesensee ein. Die Gäste erwartet ein abwechslungsreicher Herbsttag mit regionalen Produkten, Kunsthandwerk, kulinarischen Angeboten und natürlich jeder Menge rund um den Apfel.
Zahlreiche Aussteller aus der Region präsentieren ihre Produkte. Mit dabei sind unter anderem Kirsten Weimer mit ihren Naturseifen, die Naturmühle Westerburg mit Ölen und Essig, sowie Gaby Held-Habermann mit Honigprodukten. Lars Huf-Rühlemann vom Westerwälder Beerenland bietet Bio-Fruchtaufstriche an. Für herzhaften Genuss sorgen Ramona und Cay Hoffmann unter anderem mit Apfel-Röstzwiebel-Bratwurst.
Die Zielsetzung des von der CDU-Kreistagsfraktion angestoßenen Förderprogramm zum Lückenschluss bei alltagstauglichen Rad- und Fußwegen wird von den Ortsgemeinden aufgegriffen. So konnte der Kreisausschuss am vergangenen Montag über die Anträge der Ortsgemeinden Unnau und Wallmerod beraten und positiv bescheiden.
Die Ortsgemeinde Unnau plant den Bau eines Verbindungsweges zwischen den Ortsgemeinden Unnau und Nistertal. Ziel des Vorhabens ist es, eine sichere und funktionale Verbindung sowohl für den landwirtschaftlichen Verkehr als auch für Radfahrer zu schaffen. Diese gemeinschaftlich nutzbare Trasse von 3,50 m Breite (2,50 m für den Radverkehr, Verbreiterung um 1,00 m für landwirtschaftlichen Verkehr) stellt eine wichtige Radwegestrecke zwischen den beiden Ortsgemeinden dar, indem sie zum einen Arbeitnehmerinnen und Arbeiternehmern aus Unnau und Nistertal eine sichere Verbindung zu den jeweiligen Gewerbegebieten und somit zu den dort ansässigen Firmen ermöglicht.
Am 27. September Jubiläumsfest zum Entdecken und Mitmachen
Ein halbes Jahrhundert Museumsgeschichte will gefeiert werden. Deshalb lädt das Landschaftsmuseum Westerwald am Sonntag, 27. September, zum großen Jubiläumsfest nach Hachenburg ein und öffnet sein Museumsdorf von 10 bis 17 Uhr für Besucherinnen und Besucher. Zum 50. Geburtstag gibt es viel zu entdecken und Erinnerungen aufzufrischen. Der Eintritt ist an diesem Tag ausnahmsweise kostenfrei.
Am 20. September 1976 wurde das Landschaftsmuseum eröffnet. Seitdem hat es sich zu einer wichtigen kulturellen Institution in der Region entwickelt, die kulturhistorische Zusammenhänge dokumentiert und anschaulich vermittelt. Als Bildungseinrichtung, Ausflugsziel und sozialer Ort der Begegnung bringt das Museum Geschichte und Gegenwart zusammen und lädt Menschen dazu ein, den Westerwald aus unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen.
Die Ortsgemeinde Nentershausen und die Werke der Verbandsgemeinde Montabaur lassen in den kommenden Wochen einen Teil der Rheinstraße erneuern. Verkehrsteilnehmende und auch die Schulgemeinschaft der Freiherr-vom-Stein-Realschule plus müssen sich auf Umwege einstellen.
Im Bereich zwischen der Koblenzer Straße und der Einmündung zur Moselstraße befindet sich die Rheinstraße in Nentershausen in keinem guten Zustand: Teilweise klaffen zentimetertiefe Schlaglöcher auf der Fahrbahn. Dutzende Risse und das Flickwerk deuten außerdem davon, dass die Straße in den vergangen Jahren immer wieder stellenweise notdürftig repariert werden musste. Damit soll nun Schluss sein. Im Laufe der Kalenderwoche 39, die am Montag, 21. September beginnt, wird die Straße über mehrere Wochen im betroffenen Abschnitt gesperrt. Dann werden diverse Maßnahmen durchgeführt, um die Rheinstraße in Nentershausen wieder für die Zukunft fit zu machen.
Weiterlesen ...Nominiert für „Jugend entscheidet!“: Die Verbandsgemeinde Hamm (Sieg) startet bald in die Vorbereitungen zum 18-Monate-Intensivprogramm
Vor wenigen Tagen ging die Zusage für das Förderprogramm der Hertie-Stiftung ein. Damit ist Hamm (Sieg) die dritte Kommune, die aus Rheinland-Pfalz ausgewählt wurde. Für die Verbandsgemeinde Hamm (Sieg) eröffnet die „Jugend entscheidet!“ neue Chancen in der Jugendarbeit.
Hamm (Sieg). Auf der Suche nach neuen Möglichkeiten und Ressourcen für die Arbeit mit Jugendlichen aus der Kommune hatte die Verbandsgemeinde Hamm (Sieg) vor einiger Zeit an dem Bewerbungsverfahren zu „Jugend entscheidet!“ teilgenommen. Dazu hatte Bürgermeister Dietmar Henrich unter anderem bereits die Vision der Kommune für das Programm vorgestellt. „Wir möchten fürs Mitmachen begeistern und die Jugendbeteiligung ausbauen, festigen und verstetigen. Dabei lassen wir die jungen Menschen bei der Umsetzung nicht alleine, sondern wollen sie im besten Sinne unterstützen, sodass sich Tatendrang und Erfahrungsschatz konstruktiv ergänzen können“, erklärt er. „Auf diese Weise wollen wir nicht nur der Politikverdrossenheit im ländlichen Raum etwas entgegensetzen, sondern vor allem einen positiven Ausblick auf die Gestaltungsmöglichkeiten in einer Demokratie aufzeigen.“
Weiterlesen ...Rockiger Abend im Musikcasino Gambrinus:
Am Freitag, 25.09.2026 heißt es im Casino Gambrinus in Höhr-Grenzhausen wieder friday on my mind:
Die Live-Veranstaltungsreihe bringt regelmäßig Musik auf die kleine Bühne des Casinos – in gemütlicher Kneipenatmosphäre und bei freiem Eintritt.
Und dieses Mal wird es deutlich rockiger:
The Straight A aus Frankfurt und Darmstadt bringen geradlinigen Garage-Rock auf die Bühne.
Das Trio setzt auf selbst geschriebene Songs, klassischen Gitarren-Bass-Schlagzeug-Sound sowie einen herzhaft direkten Retrostil.
Musikalisch bewegen sich The Straight A zwischen Protopunk, Rock’n’Roll und eingängigen Soul-Hooklines.
Das Ergebnis: schnörkelloser, energiegeladener Sound mit ordentlich Druck – direkt, ehrlich und garantiert nicht langweilig.