Die Dorfkäserei Geifertshofen AG ruft mehrere Käsesorten auch in Rheinland-Pfalz aus dem Handel zurück. Grund: Es wurden Listerien nachgewiesen. Eine Listerien-Erkrankung äußert sich meist innerhalb von 14 Tagen nach der Infektion mit Durchfall und Fieber. Insbesondere Schwangere, Ältere und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe mit Blutvergiftung und Hirnhautentzündung entwickeln. Bei Schwangeren kann sogar ohne Symptome das ungeborene Kind geschädigt werden. Betroffen von diesem Rückruf sind Weinbauernkäse (Bioland), Weinbauernkäse mittelalt (Bioland), Wengert (Demeter), Alter Wengert (Demeter), Geifertshofener Classico (Bioland) und Schwäbischer Trollingerkäse (Bioland) mit allen Mindesthaltbarkeitsdaten bis einschließlich 30.10.2026 und mit dem Identitätskennzeichen DE BW 445 EG.
Die Regionalnachrichten immer zur "ungeraden Stunde" hören unter: live.radiowesterwald.dd
Bad Marienberg: Tatverdacht nach Raub weiter erhärtet
Kreis Neuwied: Prozess um mutmaßlich wiederbelebten Rockerclub
Leuterod: Räudiger Fuchs streift durch Garten
Nach einem Raub in Bad Marienberg hat die Polizei den Tatverdacht gegen 3 Jugendliche und eine erwachsene Frau weiter erhärtet. Bei Durchsuchungen wurden auf richterliche Anordnung Beweismittel und Mobiltelefone sichergestellt. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse verdichteten den Verdacht gegen die 4 Beschuldigten. Welche Rolle jeder Einzelne bei der Tat gespielt haben soll, ist noch Gegenstand weiterer Ermittlungen. Hinweise auf weitere bislang unbekannte Täter liegen laut Polizei nicht vor. Nach den bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um eine Einzeltat ohne Hinweise auf bandenmäßige Strukturen.
Vor dem Landgericht Koblenz müssen sich 5 Männer im Alter von 35 bis 64 Jahren verantworten. Ihnen wird vorgeworfen, den 2016 verbotenen Hells Angels MC Bonn unter einem neuen Namen weitergeführt zu haben. Das mutmaßlich neue Clubhaus soll im Kreis Neuwied eingerichtet worden sein. Die Gruppe soll zudem im Kreis Altenkirchen und im Rhein-Sieg-Kreis aktiv gewesen sein. Das Innenministerium hatte den ursprünglichen Club als kriminelle Vereinigung eingestuft. Die Angeklagten stehen nun wegen des Verdachts im Fokus, die verbotene Struktur fortgeführt zu haben.
Ein offenbar schwer an Räude erkrankter Fuchs hat in einem Garten in Leuterod für Aufsehen gesorgt. Ein Anwohner fotografierte das stark abgemagerte und nahezu kahle Tier, das auf der Suche nach Nahrung über das Grundstück streifte. Das Veterinäramt des Westerwaldkreises geht von einem schweren Räudebefall aus. Je nach Zustand sollte das Tier nach Einschätzung der Behörde möglichst schnell von seinem Leiden erlöst werden. Für Hunde besteht zudem eine Ansteckungsgefahr. Das Veterinäramt warnt deshalb davor, kranke oder tote Wildtiere anzufassen.
Kircheib (ots)
Am Freitag, den 04.09.2026 gegen 19 Uhr, gingen bei der Rettungsleitstelle in Montabaur mehrere Notrufe ein, dass auf der B8 zwischen Rettersen und Kircheib sich eine Person torkelnd auf der Fahrbahn befinden soll. Weiter habe die Person Steine gegen mehrere PKW geworfen. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte eine Person, auf welche die mitgeteilte Beschreibung passt, in Kircheib durch Beamte der Polizei aus Siegburg und Altenkirchen angetroffen werden.
Da die Person sich augenscheinlich in einem psychischen Ausnahmenzustand befand, wurde sie in Gewahrsam genommen. Ebenso wurde gegen die Person ein Strafverfahren eingeleitet und eine Blutprobe entnommen.
Zeugen die den Vorfall beobachtet haben und sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich bei der Polizei in Altenkirchen zu melden. (Polizei Altenkirchen)
Bad Marienberg (ots)
Im Rahmen von umfangreichen polizeilichen Ermittlungen zum Raub vom 13.06.2026 in Bad Marienberg konnte der Tatverdacht auf drei jugendliche Täter und eine erwachsene Frau eingegrenzt werden. Am 25.08.2026 wurden auf richterliche Anordnung Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Hierbei wurden Beweismittel und die persönlichen Mobiltelefone sichergestellt. Aufgrund der hierdurch gewonnen Erkenntnisse konnte der Tatverdacht gegen die vier Beschuldigten weiter verdichtet werden. Hinsichtlich des jeweiligen Tatbeitrags sind jedoch weitere Ermittlungen erforderlich. Hinweise auf bislang unbekannt gebliebene Täter liegen nicht vor.
Aus den bisher gewonnenen Erkenntnissen kann sicher abgeleitet werden, dass es sich um eine Einzeltat handelt. Hinweise auf bandenmäßige Strukturen liegen nicht vor. (Polizei Hachenburg)
Darlehen für „Wohneigentum Universell“ ab sofort bis zu 250.000 Euro möglich
Mainz, 1. Oktober 2026. Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) verbessert die Konditionen ihres Förderdarlehens „Wohneigentum Universell“. Ab dem 1. Oktober 2026 können Privatpersonen im Förderprogramm einen Darlehensbetrag von bis zu 250.000 Euro statt bislang 100.000 Euro erhalten. Das Darlehen richtet sich an alle, die in Rheinland-Pfalz selbstgenutztes Wohneigentum bauen, kaufen oder modernisieren möchten.
Vom Bischof ins neue Amt berufen – Amtsantritt beim Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn zum 1. November
WESTERWALD/RHEIN-LAHN. Jetzt ist es offiziell: Patrick Hahn wird neuer Kaufmännischer Vorstand des Caritasverbandes Westerwald-Rhein-Lahn e.V. Gemeinsam mit Caritasdirektorin Stefanie Krones wird er den Verband künftig als gleichberechtigter Zweiervorstand führen. Nach der einstimmigen Entscheidung des Aufsichtsrates ist der 46-Jährige inzwischen auch vom Bischof von Limburg in sein neues Amt berufen worden. Hahn tritt seinen Dienst zum 1. November 2026 an.
Der Diplom-Ökonom bringt langjährige Führungs- und Managementerfahrung mit. Zuletzt war Hahn Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Oberlahn. Zuvor sammelte er umfangreiche Erfahrungen in verschiedenen Bereichen, unter anderem in der Unternehmensentwicklung, der Prozessoptimierung und im Organisationsmanagement. Der 46-Jährige ist verheiratet, Vater von drei Töchtern und lebt mit seiner Familie in Runkel-Dehrn.
Die Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz hat Mitte September den mit 50.000 Euro dotierten Joseph-Breitbach-Preis an den Schriftsteller Jochen Schmidt verliehen. Er erhielt den Preis für sein Lebenswerk, das rund 25 Werke umfasst, darunter sein Blog „Schmidt liest Proust“. Die Berliner Landesvertretung lud zur traditionellen Nachfeier ein.
Weiterlesen ...Kartoffelsuppe, heimische Sagen und Klaviermusik
Hachenburg (shg) Zu einem gemütlichen Westerwälder Abend sind rund 100 Kirchenvorstandsmitglieder und Ehrenamtliche aus den Evangelischen Kirchengemeinden des Dekanats Westerwald in der Hachenburger Brauerei zusammengekommen. Nach der Begrüßung eröffnete Dekan Dr. Axel Wengenroth im rustikalen Ambiente des „Alten Brauhauses“ den Abend mit einer „Reinheitsgebotsandacht“ zum biblischen Gleichnis vom „Barmherzigen Samariter“. Dabei wurde das Reinheitsgebot nicht nur erklärt, sondern kurzerhand praktisch vorgeführt: Mit Bier und Wasser machte Dekan Wengenroth deutlich, was es mit dem berühmten Gebot auf sich hat. Anschließend konnten sich die Gäste bei Kartoffelsuppe, einer veganen Suppenvariante sowie einem erfrischenden Bier und anderen Getränken stärken und miteinander ins Gespräch kommen.
Weiterlesen ...Die Verbandsgemeinde Montabaur (VG) hatte im Frühjahr den Förderimpuls Junge Kultur als einmalige Kulturförderung ausgeschrieben: Aus dem Vereinsvermögen der ehemaligen „Deutsch-Texanischen Gesellschaft“ standen rund 22.000 Euro zur Verfügung, die an Vereine vergeben werden sollen, die Nachwuchsförderung im Bereich Kultur betreiben. 19 Vereine aus dem Gebiet der VG hatten sich beworben und erhielten jetzt jeweils einen Scheck über 1.155,19 Euro.
Weiterlesen ...Die Stadt Limburg bietet Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich über zwei aktuelle Bebauungsplanverfahren zu informieren und dazu Stellung zu nehmen.
Der Bebauungsplan „Bäckercampus der Schäfer Gruppe am ICE Bahnhof“ liegt im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit von Donnerstag, 1. Oktober, bis Freitag, 30. Oktober zur Einsichtnahme aus. Die Unterlagen können sowohl online unter www.limburg.de in der Rubrik „Bauen & Wirtschaft – Bauleitplanung – Beteiligung der Öffentlichkeit“ als auch vor Ort im Stadthaus und im Rathaus eingesehen werden. Während des genannten Zeitraums besteht die Möglichkeit, sich zu den Planungen und ihren Inhalten zu äußern und Stellungnahmen abzugeben.