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Wirges: Steine auf der L 313 beschädigen zwei Autos
Ransbach-Baumbach: Werkzeuge im Wert von mehr als 70.000 Euro gestohlen
Westerwald: Gericht lehnt Eilantrag gegen Wolfsabschuss ab
Auf der L 313 bei Wirges haben Unbekannte mehrere größere Steine auf die Fahrbahn geworfen. Die Hindernisse lagen in Höhe des Skaterparks. Zwei Fahrzeuge fuhren über die Steine und wurden dabei beschädigt. Die Polizei Montabaur sucht Zeugen, die Hinweise auf die Verursacher geben können.
In Ransbach-Baumbach sind Unbekannte in eine Werkzeugbaufirma in der Krugbäckerstraße eingebrochen. Die Täter stahlen zahlreiche Werkzeuge und Rohmaterial. Für den Abtransport dürften nach Einschätzung der Polizei ein größeres Fahrzeug und mehrere Beteiligte nötig gewesen sein. Der entstandene Schaden wird auf mehr als 70.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zum Einbruch dauern an.
Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz hat einen Eilantrag gegen den möglichen Abschuss des Westerwälder Wolfs abgelehnt. Die Naturschutzinitiative wollte erreichen, dass der Widerspruch gegen die Abschussgenehmigung vorerst aufschiebende Wirkung erhält. Das Gericht wog dabei die Interessen des Artenschutzes und der Nutztierhalter gegeneinander ab. Über die eigentliche Beschwerde will das Gericht möglichst zeitnah entscheiden. Die Naturschutzinitiative hält die Genehmigung weiterhin für rechtswidrig und kündigt an, das Verfahren fortzuführen.
Ransbach-Baumbach, Krugbäckerstraßetraße (ots)
Ransbach-Baumbach - In der Nacht vom Freitag, den 09.10.26 auf Samstag, den 10.10.26 wurde in der Krugbäckerstraße in Ransbach-Baumbach in eine Firma für Werkzeugbau eingebrochen. Dabei wurde eine Vielzahl von Werkzeugen und Rohmaterial entwendet. Für den Abtransport wurde ein größeres Fahrzeug und mehrere Täter benötigt. Der Schaden wird auf über 70.000 EUR geschätzt. Hinweise nimmt die Polizei entgegen.
Wirges (ots)
Durch Unbekannte Täter wurden am Abend des 09.10.2026 gegen 22:45 Uhr mehrere größere Steine auf der L 313 in Höhe des Skaterparks auf die Straße geworfen. Zwei Fahrzeuge fuhren über diese Hindernisse und wurden hierbei beschädigt.
Zeugen des Vorfalls werden gebeten sich bei der Polizei Montabaur zu melden. (Polizei Montabaur)
Die ZUEGG Deutschland GmbH ruft den Fruchtaufstrich “Original Zörbiger Schwarze Johannisbeere” im 255-Gramm-Glas zurück. Das Produkt kann Fremdkörper enthalten, die eine Verletzungs- und/oder Erstickungsgefahr darstellen. Vom Verzehr wird abgeraten. Vom Rückruf betroffen ist Ware mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 21.05.2028.
Die Go Asia Deutschland GmbH und die Orient Master GmbH rufen gebratenen und eingelegten Adlerfarn im 280-Gramm-Glas zurück, weil das Produkt in der EU nicht zugelassen ist. Es handelt es sich um Farn (Pteridium aquilinum), das als neuartiges Lebensmittel eingestuft wurde. Adlerfarm gilt als giftig.
Die Go Asia Deutschland GmbH und die Orient Master GmbH rufen das Produkt “Red Cargo Rice” aus dem Handel zurück. Der Grund: In dem Produkt wurde eine Vielzahl an Gespinsten und Schädlingen nachgewiesen, die es als Lebensmittel für den menschlichen Verzehr ungeeignet machen. Betroffen sind Packungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 12.01.2028.
Die Firma “Transfood Großhandel” ruft das Lampenöl “Annam – Deepam Oil” in der 500-Milliliter-Flasche aus dem Handel zurück. Es besteht eine Gesundheitsgefährdung, weil das Lampenöl mit Lebensmitteln verwechselt werden kann. (LUA)
Die SSP Konsumgüter Trade & Consult GmbH ruft "Himemaru Japanese Rice Cracker" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde ein erhöhter Gehalt an Glycidyl-Fettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) festgestellt. Glycidylfettsäureester sind organisch-chemische Verbindungen, die vor allem durch die Raffination pflanzlicher Fette und Öle entstehen können. Sie werden bei der Verdauung im Körper aufgespalten, und Glycidol wird freigesetzt. Es besitzt genschädigende und krebserzeugende Eigenschaften und ist deshalb in Lebensmitteln unerwünscht. Für Glycidylfettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) sind deshalb EU-weit Höchstgehalte festgelegt. Betroffen von diesem Rückruf sind die 98-Gramm-Packungen mit allen noch gültigen Mindesthaltbarkeitsdaten. (LUA)
„Sankt Nikolaus in Not von Felix Timmermans“
Passend zur beginnenden Vorweihnachtszeit wird die bekannte Geschichte des flämischen Dichters Felix Timmermans erzählt. Sankt Nikolaus gerät in eine peinliche Notlage. Seine Säcke und Körbe sind leer, alles verschenkt.
Und ausgerechnet Cäcilie, das bravste Kind der Stadt, hat noch keine Gaben erhalten. Der Backofen im Himmel ist erloschen und aller Zucker verbraucht.
Vom 6. bis 11. November wird die K 126 zwischen Elgendorf und der K 149 voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt ab Elgendorf über die L 312 durch Dernbach auf die K 149 und umgekehrt.
Um die Bevölkerung im Gefahrenfall schnell, gezielt und zuverlässig warnen zu können, hat der Westerwaldkreis gemeinsam mit seinen zehn Verbandsgemeinden einen Warnzug aufgebaut. In Selters fand nun unter Leitung der zuständigen Zugführerin Lisanne Wüst und des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs (BKI) Tobias Haubrich die erste Übung des Warnzuges statt. Ziel war es, die Abläufe für den Einsatzfall zu trainieren und die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte zu festigen.
Der Westerwaldkreis baut seit August 2023 in Interkommunaler Zusammenarbeit mit den zehn Verbandsgemeinden ein neues, flächendeckendes digitales Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung auf. Der Kreis trägt dabei zwei Drittel der Kosten sowie die spätere Unterhaltung des rund vier Millionen Euro teuren Netzes. Bislang wurden nach aktuellem Projektstand 220 Sirenen errichtet. Ziel ist es, den Ausbau des final rund 250 Sirenen umfassenden Netzes bis Ende 2027 abzuschließen.
Westerwald. 200 Kilometer in zwölf Etappen; einmal rund um den Westerwald. Das ist der Pilgerweg des Evangelischen Dekanats Westerwald. Fast fünf Jahre hat das „Pilgerteam“ des Evangelischen Dekanats, Regina Kehr, Bettina Dreiseitel, Ricarda Schneider und Bettina Kaiser, diesen Weg geplant und konzipiert. Im Juni 2026 ist er schließlich feierlich eröffnet worden. Nun hat der Öffentlichkeitsreferent des Dekanats den Weg einmal komplett erwandert – mit leichtem Gepäck und zwei alten Kameras. Peter Bongard, der auch als Fotograf tätig ist, machte sich zehn Tage lang auf eine Reise durch die Region und hielt seine Eindrücke auf analogem Film fest.
Weiterlesen ...Die naturnahe Urnenbestattung auf dem Friedhof in Selters wird zunehmend nachgefragt. Seit 16 Monaten werden Urnen im Wurzelbereich eigens dafür gepflanzter Bäume beigesetzt. Inzwischen entscheidet sich rund ein Viertel der Angehörigen für diese Bestattungsform – deutlich häufiger als für eine klassische Sargbestattung.
Damit folgt Selters einem bundesweiten Trend. Die Bestattungskultur verändert sich. Während die traditionelle Sargbestattung an Bedeutung verliert, wächst der Wunsch nach pflegefreien und naturnahen Ruhestätten.