Hardert (ots)
Am Donnerstag ereignete sich um 18:15 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 104 zwischen Rengsdorf und Hardert. Eine 50-jährige Fahrzeugführerin befuhr mit ihrem PKW die Kreisstraße von Rengsdorf kommend in Fahrtrichtung Hardert. In der letzten Rechtskurve vor dem Ortseingang Hardert verlor sie auf der regennassen Fahrbahn die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Sie prallte mit ihrem PKW gegen den rechten Bordstein und schleuderte anschließend mit dem Fahrzeug quer über die Fahrbahn. Am linken Fahrbahnrand erfasste sie mit ihrem PKW zwei Fußgänger, die auf dem linken Fußweg unterwegs zu einem Glascontainer waren. Ein 30-jähriger Fußgänger erlitt schwere Kopf- und Beinverletzungen, ein 48-jähriger Fußgänger eine Kopfplatzwunde und Schürfwunden. Die Fahrerin blieb unverletzt. Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser abtransportiert. Nach jetzigem Stand besteht für keine der Beteiligten eine Lebensgefahr. Die Kreisstraße 104 wurde für den Zeitraum der Unfallaufnahme vollgesperrt, der Verkehr weiträumig umgeleitet. (Quelle Polizei Neuwied)
Die Gemeinde Steinefrenz erhält 9.000 € für die Fortschreibung des Dorferneuerungskonzeptes. Diese erfreuliche Mitteilung erhielt die Landtagsabgeordnete Dr. Tanja Machalet aus dem rheinland-pfälzischen Innenministerium.
Ebenfalls für die Fortschreibung ihres Dorferneuerungskonzeptes kann sich die Gemeinde Oberahr über eine Zuwendung von 10.000 € freuen. Oberahr erhält zudem eine Folgeförderung in Höhe von 4.000 € zur Unterstützung der Beratung für private und öffentliche Dorferneuerungsmaßnahmen.
„Die Unterstützung von Dorferneuerungskonzepten ist ein wichtiges Anliegen der Landesregierung“, weiß Tanja Machalet, die selbst aktive Kommunalpolitikerin ist. „Gleichzeitig sind diese Zuwendungen eine Anerkennung der Anstrengungen aller Beteiligten vor Ort, unsere Dörfer auch für die Zukunft lebenswert zu erhalten.“ (Quelle Bürgerbüro Dr. Tanja Machalet MdL)
Betzdorf (ots)
Am 16.07.2020 wurden die weiteren Ermittlungen von der Kriminalpolizei Betzdorf übernommen. Durch Beamte der Kriminaltechnik wurde der Brandort aufgesucht und auf die Brandursache hin untersucht. Das Gebäude mit den Lagerflächen ist leerstehend und wird als solches nicht mehr genutzt. Es ist unverschlossen und kann ungehindert betreten werden. Der Brandausbruch hat offensichtlich im Dachgeschoss stattgefunden. Die Brandursache steht noch nicht fest. Es sind noch weitere Untersuchungen erforderlich. Konkrete Hinweise auf eine Brandstiftung liegen nicht vor. Im Dachgeschoss befanden sich u.a. mehrere Matratzen und weitere Gegenstände, welche darauf hindeuteten, dass das Gebäude zeitweise als Anlaufpunkt von bisher unbekannten Personen genutzt wurde. Von dem Hauseigentümer, die Deutsche Bahn AG, konnten noch kein verantwortlichen Ansprechpartner erreicht werden.
Die Polizei bittet um Hinweise, welche zur Klärung der Brandursache dienen können. Wer kann Angaben zu Personen machen, welche sich in der Nacht zum 16.07.2020 in der Ladestraße aufgehalten haben, damit diese als Zeugen befragt werden können. Wer kennt Personen, welche sind hin und wieder in dem Gebäude aufgehalten haben. Hinweise bitte an die Kriminalinspektion Betzdorf, Telefon: 02741/926-0 oder jede andere Polizeidienststelle. (Quelle Polizei Betzdorf)
Ein Dank an Stefan Krämer (Foto, Mitte): Der ehemalige Wehrleiter der früheren Verbandsgemeinde Flammersfeld wurde kürzlich durch den kommissarischen Kreisfeuerwehrinspekteur Ralf Schwarzbach (rechts) aus den Reihen der Wehrleiter verabschiedet. Bereits im März war Krämer, der weiterhin in der Feuerwehr aktiv ist, von Bürgermeister Fred Jüngerich aus dem Ehrenbeamtenverhältnis entlassen worden. Schwarzbach dankte Krämer für seine langjährige Tätigkeit für die Feuerwehr, in die auch die Fusion mit der Altenkirchener Wehr gefallen ist, und wünschte dem neuen Wehrleiter der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld, Björn Stürz (links), viel Erfolg. Das Engagement in der Feuerwehr sei ausgesprochen wichtig für das Gemeinwesen. Und die Führungsaufgaben innerhalb der Wehren sei mit großem zeitlichen Einsatz verbunden. Auch Stürz (links) dankte Krämer für sein Wirken. (Foto: privat) (Quelle VG Altenkirchen)
Die Saenger Top Tackle GmbH ruft "Anaconda Survival Cook Set" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde festgestellt, dass die Aluminiumabgabe die zulässigen Grenzwerte überschreitet. Insbesondere bei der Verwendung von sauren, salzigen oder anderen für das Set geeigneten Lebensmitteln kann nicht ausgeschlossen werden, dass Aluminium in einer Menge auf die Lebensmittel übergeht, die ein gesundheitliches Risiko birgt. Betroffen von diesem Rückruf ist das Set mit der Artikelnummer 7150 562 und mit der EAN 4039507291563.
Die Go Asia Deutschland GmbH und die Orient Master GmbH rufen "TK-Bapao Rindfleisch TJENDRAWASIH" auch aus den rheinland-pfälzischen Go Asia-Filialen zurück. Grund: Das tiefgefrorene Fleischprodukt wurde unsachgemäß gelagert und kann ein Gesundheitsrisiko darstellen. Betroffen von diesem Rückruf sind die 120-Gramm-Packungen. (LUA)
Stadtverordnetenversammlung wählt Mitglieder des wichtigsten Verwaltungsorgans der Stadt
Mit der Wahl der ehrenamtlichen Stadträtinnen und Stadträte durch die Stadtverordnetenversammlung ist der Magistrat der Stadt Limburg neu zusammengesetzt. Das Gremium bildet die Verwaltungsspitze der Stadt und trägt Verantwortung für die laufende Verwaltung sowie die Umsetzung der politischen Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung.
Der Magistrat setzt sich aus dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzendem, dem hauptamtlichen 1. Stadtrat sowie zwölf ehrenamtlichen Stadträtinnen und Stadträten zusammen. Die ehrenamtlichen Mitglieder werden von der Stadtverordnetenversammlung gewählt und bringen ihre unterschiedlichen beruflichen und persönlichen Erfahrungen in die kommunale Arbeit ein.
Dank an Anwohner Altenkirchen/Wissen. Es war eine der größten Infrastrukturprojekte des Landkreises Altenkirchen in den vergangenen Jahren: Die umfassende Sanierung der Kreisstraßen K65 und K66 – Pirzenthaler Straße und Holschbacher Straße – einschließlich des neuen Kreisverkehrsplatzes und neuen Bushaltestellen ist beendet. Der letzte Bauabschnitt an der oberen Holschbacher Straße in Richtung Streitholz wird ab dem 4. Juli wieder offiziell für den Verkehr freigegeben. Komplexe Baumaßnahme Auf einer Länge von rund 1,2 Kilometern wurden in den vergangenen drei Jahren nicht nur Fahrbahnen und Gehwege erneuert. Teilweise wurden die Straßenquerschnitte angepasst und verbreitert, zudem erfolgte eine grundlegende Erneuerung der Ver- und Entsorgungsleitungen.
Weiterlesen ...Jana Gräf: „Wer Handwerk und Familienunternehmen stärker belastet, hat den wirtschaftlichen Ernst der Lage nicht verstanden.”
Westerwald. Die FDP Westerwald wirft der Bundesregierung Etikettenschwindel bei der geplanten Einkommensteuerreform vor. Von den angekündigten 10 Milliarden Euro Entlastung entfielen acht Milliarden allein auf den ohnehin fälligen Ausgleich der kalten Progression.
Zugleich stiegen die Sozialabgaben, etwa bei Rente und Krankenversicherung, und es kämen an anderer Stelle neue Belastungen hinzu.
„Die Menschen haben CDU und SPD einen wirtschaftspolitischen Neustart zugetraut. Herausgekommen ist Etikettenschwindel: Was als Entlastung verkauft wird, ist zum größten Teil ohnehin fällige Inflationsanpassung, während der Mittelstand an anderer Stelle stärker zur Kasse gebeten wird. Das ist das genaue Gegenteil dessen, was Deutschland jetzt braucht”, erklärt Jana Gräf, Kreisvorsitzende der FDP Westerwald und Mitglied des FDP-Bundesvorstands.
WIRD DAS FAMILIENFERIENDORF HÜBINGEN GERETTET ODER GEHT DAS LICHT FÜR IMMER AUS?
Hübingen/WW. Die Zeit läuft und die Uhr tickt laut. Bis Mitte Juli entscheidet sich, ob das Familienferiendorf Hübingen in eine neue gute Zukunft starten kann, oder die Einrichtung dauerhaft geschlossen wird. Die Schließung würde wahrscheinlich zunächst den Leerstand und ggf. auch den Verfall der Anlage bedeuten. Denn die Suche nach Investoren verlief trotz großer Anstrengungen bisher erfolglos.
Deshalb hat der Insolvenzverwalter dem Trägerverein angeboten, über einen Insolvenzplan die Anlage aus der Insolvenz zu führen und weiter zu betreiben. Die Chancen hierfür stehen nicht schlecht. Mit einem angepassten Betriebskonzept soll sichergestellt werden, dass der Betrieb in Zukunft ohne Defizit und möglichst mit einer Instandhaltungsrücklage laufen kann. Für die anstehenden Sanierungsarbeiten hat eine große Stiftung bereits einen siebenstelligen Beitrag in Aussicht gestellt. Und der Verein rechnet auch weiterhin mit einer Förderung des Landes für die anstehenden baulichen Investitionen, so wie im vergangenen Jahr bei der Erneuerung der Heizungsanlage.
Selters. Über jeweils 500 Euro aus der „evm-Ehrensache“ dürfen sich in diesem Jahr der „TSG Westerwald“, das „Jugendorchester Hartenfels/Weidenhahn“, das „Jugendorchester Maxsain“ und das „Jugendorchester Marienrachdorf“ freuen. Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht. Vor Kurzem übergab evm-Kommunalbetreuer Norbert Rausch, den Spendenbetrag gemeinsam mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Selters, Oliver Götsch, an Vertreterinnen und Vertreter der begünstigten Vereine.
„Als Bürgermeister freue ich mich sehr, dass unsere engagierten Vereine durch die evm‑Ehrensache wertvolle Unterstützung erhalten und damit ihr kulturelles, sportliches und soziales Wirken in unserer Gemeinde weiter stärken können“, so Oliver Götsch. (evm)