Oberhonnefeld (ots)
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch fiel den Polizeibeamten im Rahmen der Streife eine männliche Person auf einem Tankstellengelände in Oberhonnefeld auf, die beim Anblick des Funkstreifenwagens flüchtete. Nach kurzer Verfolgung konnte die Person gestellt und kontrolliert werden. In diesem Verlauf zeigte der Beschuldigte ein äußerst aggressives Verhalten gegenüber den Polizeibeamten. Aufgrund des aggressiven Auftretens und des zuvor gezeigten Fluchtverhaltens sollte der Beschuldigte durchsucht und hierzu fixiert werden. Hierbei leistete der 22 - jährige Widerstand, bis ihm unter Einsatz körperlicher Gewalt die Handfesseln angelegt werden konnten. Unter Mithilfe von zwischenzeitlich eingetroffenen Unterstützungskräften wurde der Beschuldigte in den Funkstreifenwagen und anschließend bis zu seiner Entlassung um 00:40 Uhr zur Dienststelle verbracht. Der Grund seines gezeigten Fluchtverhaltens ist bisher unklar. Bei dem Einsatz ist keiner der Beteiligten verletzt worden.
Seine 20-jährige Freundin filmte den Einsatz aus ihrem PKW heraus. Ihr Mobiltelefon wurde als Beweismittel sichergestellt. Hierauf dürfte sich eine Videoaufzeichnung der Widerstandshandlung befinden. Weiterhin wird geprüft, ob das gesprochene Wort der eingesetzten Beamten und des Beschuldigten aufgezeichnet wurde und ein strafrechtlicher Verstoß vorliegt. (Quelle Polizei Straßenhaus)
Altenkirchen (ots)
Am 11.08.2020 kam es gegen 18:20 Uhr zu einer Verkehrsunfallflucht in der Kumpstraße in Altenkirchen. Eine PKW-Fahrerin befuhr diese in Fahrtrichtung Honneroth, als ihr in einer engen Linkskurve ein Mähdrescher entgegenkam, dessen Schneidwerk in den Gegenverkehr ragte. Auf Grund der geringen Straßenbreite gab es für die PKW-Fahrerin nicht die Möglichkeit auszuweichen, sodass es zum Zusammenstoß zwischen beiden Fahrzeugen kam. Anschließend entfernte sich der Mähdrescher von der Unfallstelle ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen
Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Altenkirchen unter der Telefonnummer 02681-9460 zu melden. (Quelle Polizei Altenkirchen)
Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat gegen zwei ehemalige Geschäftsführer und vier weitere, teilweise ehemalige Mitarbeiter einer Mainzer Bank Anklage zum Landgericht - große Strafkammer - in Mainz erhoben. Den Angeschuldigten deutscher Nationalität im Alter zwischen 37 und 63 Jahren wird zur Last gelegt, die Herkunft inkriminierter Gelder in Höhe von insgesamt rund 160 Mio. € verschleiert zu haben. Das Verfahren gegen eine weitere Mitarbeiterin der Bank wurde aus gesundheitlichen Gründen abgetrennt.
Über das EU-Förderprogramm LEADER hat Bürgermeister Andreas Höfner einen „dicken Fisch“ in Form von Euro 141.120,- Fördermitteln an Land gezogen. Diese Mittel sollen zur Attraktivitätssteigerung des Badeerlebnisses im Freibad Dornburg-Frickhofen eingesetzt werden.
Nach einer Grundsanierung im Jahr 2005 bietet das Bad zwar aktuell eine ca. 900 qm große Beckenlandschaft mit 50-Meter-Bahnen, einer Rutsche und einer Kleinkinderanlage mit Sonnensegel. Das große Manko des Bades ist allerdings, dass das Wasser nicht beheizt werden kann und potenzielle Nutzer lieber weitere Wege zu anderen Bädern in Kauf nehmen als kaltes Badewasser. Dieser Tendenz soll nun mit dem Einbau einer
Solarabsorberanlage entgegengewirkt und die Badesaison verlängert werden.
Bildunterschrift:
Foto: © WFG
v.l.n.r. Helmut Jung, Andreas Leber, Andreas Höfner, Jörg Sauer, Peter Trottmann, Ottmar Baron, Lars Wittmaack, Eckhart Mascus, Birgit Sucke
MGV Höhr e.V.: Proben
Nach dem erfolgreichen Start des gemischten Projektchores im letzten Jahr gehen wir dieses Jahr in
die 2. Runde.
Das neue Projekt soll mit ca. 3-4 modernen und traditionellen weihnachtlichen Liedern zum Erfolg
des Adventssingens am Sonntag, den 20. Dezember beitragen. Der Eintritt ist kostenlos und es wird
für einen guten Zweck gesammelt. Die Spenden verbleiben in unserer Stadt und werden zu 100 %
weitergegeben. Letzte Beispiele waren Förderverein der Schiller-Schule, Kindergarten,
Kinderschutzbund …
Zum Abschluss der diesjährigen Veranstaltungssaison öffnen die Westerwälder Eisenbahnfreunde 44.508 e.V. am Sonntag, 06.09.2026, von 11:00 bis 17:00 Uhr in Westerburg wieder den Lokschuppen des Erlebnisbahnhofs Westerwald zum traditionellen Herbst-Modellbahntag.
Hierzu gehört auch eine große Modellbahnbörse, die auf ca. 150 Metern Standlänge im historischen Lokschuppen am Bahnhof in Westerburg stattfindet. Dort kann nach Herzenslust in einer großen Auswahl an Modellbahnzubehör gestöbert, gekauft und getauscht werden. Auf der großen Spur I Anlage um den historischen Kohlenladekran drehen verschieden Lokomotiven im Maßstab 1:32 zur Freude der Besucher ihre Runden.
„5 Dörfer Tour 2026“ - die Wanderwege sind geräumt und können am 06.Septmeber begangen werden“
teilen die Organisatoren der Ortsgemeinden
Alsbach, Caan, Nauort, Sessenbach und Wirscheid mit.
Die Forstverwaltung unter unserer Försterin Johanna Niebisch hat nichts unversucht gelassen, um die Tornado-Schäden in den Wäldern der Dörfer zu beseitigen.
Dafür herzlichen Dank.
Es steht also der 10. 5-Dörfer-Tour nichts entgegen.
Wir hoffen auf schönes Wanderwetter, so dass alle Wanderer die schöne Landschaft rund um unsere Gemeinden auch genießen können.
Gestartet wird am 06.September um 09:45 Uhr in Nauort. (Roland Lorenz)
Gremium verurteilt Vandalismusfälle an der Moschee in Bad Marienberg
Westerwaldkreis. Der Vorfall vor der Bait-ul-Quddus-Moschee in Bad Marienberg sorgte für Bestürzung: Unbekannte hatten dort einen Schweinekopf abgelegt und Teile des Gebäudes beschädigt. Nun hat der Arbeitskreis Soziales Westerburg Vertreter der Ahmadiyya Muslim Gemeinde eingeladen, um über diese islamfeindliche Provokation zu sprechen: Während seiner jüngsten Sitzung in den Räumen der Regionalen Diakonie in Westerburg sicherte er der Ahmadiyya Muslim Gemeinde Solidarität zu und lobte deren Engagement mit wertschätzenden Worten.
Zunächst berichteten Rashid Mahmood und Mazen Uklah, was vor rund vier Wochen vorgefallen war: Ein abgetrennter Schweinekopf lag vor der Moschee, und nur zwei Tage später beschädigten Unbekannte ein massives Treppengeländer am Gebäude und hinterließen Schmierereien an einer Wand. Ein Ereignis, das viele Gemeindemitglieder verunsichert, sagt Rashid Mahmood, der für den interreligiösen Dialog zuständig ist: „Daraufhin haben wir viel Unterstützung aus der Region erlebt – was uns Mut macht. Trotzdem werden wir hellhörig, denn bundesweit werden die Stimmen gegen die islamische Gemeinde lauter – und wenn diese Stimmen von der Politik kommen, macht uns das Sorgen.“ Deshalb ist es künftig umso wichtiger, Aufklärungsarbeit zu leisten: „Wir dürfen nicht nachlassen, uns für Projekte einzusetzen, die die Demokratie und den Frieden fördern“, sagt das ehemalige Vorstandsmitglied der Gemeinde, Mazen Uklah.
Landwirtschaftsministerin Schneider und LUA-Präsident Dr. Böhl: „Tierseuchen erfordern ständige Wachsamkeit“
Landwirtschaftsministerin Christine Schneider und Präsident des Landesuntersuchungsamtes (LUA) Dr. Markus Böhl stellen Tierseuchenbilanz 2025 vor: Klassische Geflügelpest und Afrikanische Schweinepest (ASP) im Fokus der Veterinärbehörden
„Seuchenausbrüche bedeuten Leiden für die betroffenen Tiere, wirtschaftliche Schäden für die Betriebe und im schlimmsten Fall Gesundheitsgefahren für den Menschen. Sie früh zu erkennen und konsequent zu bekämpfen, ist eine wichtige staatliche Aufgabe. Neben verantwortungsbewussten Tierhalterinnen und Tierhaltern und aufmerksamen Veterinärbehörden leistet das Landesuntersuchungsamt einen entscheidenden Beitrag dazu“, so Landwirtschaftsministerin Christine Schneider am heutigen Donnerstag in Koblenz am Landesuntersuchungsamt (LUA). Dort stellte sie gemeinsam mit LUA-Präsident Dr. Markus Böhl die LUA-Bilanz „Tiergesundheit und Tierseuchen 2025“ vor. 2025 standen bei den Veterinärbehörden und Tierhaltern in Rheinland-Pfalz mehrere Tierseuchen im Fokus, darunter vorrangig die Afrikanische Schweinepest und die Geflügelpest, umgangssprachlich auch Vogelgrippe genannt.
Weiterlesen ...Wie soll der neue Sportpark in der Südstadt künftig heißen? Diese Frage konnten die Bürgerinnen und Bürger im Rahmen eines offenen Namenswettbewerbs beantworten. Rund 300 Vorschläge wurden eingereicht. Nach einem mehrstufigen Beteiligungsverfahren setzte sich „Zeppelinpark“ in der abschließenden Abstimmung deutlich durch. Der Magistrat empfiehlt dem Ortsbeirat nun, „Zeppelinpark“ als zukünftigen Namen des Sportparks zu beschließen.
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