Patienten mit Covid-19-Symptomen können sich an niedergelassene Hausärzte wenden – Kassenärztliche Vereinigung informiert online über Corona-Anlaufstellen Altenkirchen. Mit Wirkung vom 26. Juni wird die Fieber-Ambulanz am DRK-Krankenhaus in Altenkirchen geschlossen. Da es seit Mitte Mai nur noch sehr wenige Neuinfektionen im Kreis gegeben hat und das Krankenhaus seinen Regelbetrieb wieder verstärkt, haben sich die Verantwortlichen des Krankenhauses in Abstimmung mit dem Landkreis dazu entschlossen, die im März eröffnete Einrichtung zu schließen, die in der Turnhalle der Kinder- und Jugendpsychiatrie untergebracht ist. Zuletzt wurden hier wöchentlich zwischen 5 und 15 Testungen auf eine Corona-Infektion durchgeführt. Landrat Dr. Peter Enders dankt allen Beteiligten für ihren Einsatz beim Aufbau und dem Betrieb der Fieberambulanzen sowohl in Altenkirchen als auch in Kirchen, wo die Ambulanz bereits geschlossen wurde: „Die beiden Krankenhäuser haben in Zusammenarbeit mit den Akteuren vor Ort im März sehr kurzfristig die Fieberambulanzen aufgebaut und das Gesundheitsamt bei den Corona-Testungen entlastet.
Betzdorf (ots)
Am heutigen Samstag ging gegen 12:45 Uhr bei der Polizei Betzdorf ein Notruf ein, wonach soeben ein Vater seine erwachsene Tochter erschossen habe. Der Täter sei noch mit der Schusswaffe am Tatort, so die glaubhaft wirkende Mitteilung. Als Ort des Geschehens wurde eine Wohnung in der Kirchstraße in Betzdorf genannt. Unter erhöhter Eigensicherung wurden umgehend starke Polizeikräfte mit besonderer Schutzausstattung, unter Einbindung der benachbarten Dienststellen, zum Tatort entsandt. Das Objekt wurde umstellt, die Eingangstür aufgebrochen und die Wohnung betreten. Dort konnte der Wohnungsinhaber angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Es stellte sich nämlich heraus, dass die von ihm stammende Mitteilung ein "Fake" war und jeder Grundlage entbehrte. Das vermeintliche Opfer befand sich ganz woanders und ist wohlauf. Die Ermittlungen zur Motivation des 28-jährigen Mitteilers sind nicht gänzlich geklärt und dauern an. Gegen ihn wird ein Verfahren wegen mehrerer verwirklichter Straftatbestände eingeleitet. Zudem wird geprüft, inwieweit er für die entstandenen Kosten des Einsatzes in Regress genommen werden kann. (Quelle Polizei Betzdorf)
Montabaur (ots)
Montabaur Am Freitag, den 19.06.2020 kam es im Dienstgebiet der Autobahnpolizei Montabaur aufgrund mehrerer Starkregenfälle und nicht angepasster Geschwindigkeit innerhalb von vier Stunden zu insgesamt sieben Verkehrsunfällen. Hervorzuheben sind dabei zwei Verkehrsunfälle. Ein LKW-Unfall auf der BAB48 in Fahrtrichtung Westerwald, im Bereich der Anschlussstelle Bendorf im Baustellenbereich und ein Unfall zwischen zwei PKW mit Personenschaden auf der A3 FR Frankfurt unmittelbar vor der Anschlussstelle Dierdorf. Gegen 16:00h meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer und die Leitstelle einen Unfall zwischen einem LKW und einem PKW an der Anschlussstelle Bendorf auf der BAB48 in Fahrtrichtung Höhr-Grenzhausen.
Entwurf für die Sanierung mit Zeitplan wird den Stadtverordneten vorgelegt
Das sogenannte neue Rathaus ist fast komplett geräumt, der Umzug in das Stadthaus am Standort „Über der Lahn“ ist vollzogen. Das Bürgerbüro ist noch Erdgeschoss des neuen Rathauses. Erst wenn dies seinen Platz im direkt benachbarten alten Rathaus gefunden hat, kann der Komplex veräußert werden. Nun zeichnet sich auch eine Zeitschiene für die Sanierung des alten Rathauses und eines Umzugs des Bürgerbüros ab.
Dem Magistrat der Stadt wurde der Entwurf des Umbaus vorgestellt, die Stadtverordnetenversammlung wird sich in ihrer nächsten Sitzung am 29. Juni damit beschäftigen. „Mit der nun vorgelegten Planung gibt es eine klare zeitliche Perspektive“, erläutert der 1. Stadtrat Michael Stanke. Danach soll bis September die Ausführungsplanung vorgelegt und im Dezember mit dem neuen Haushalt die Gelder für den Bau eingestellt werden. Der Start der Arbeiten ist im August kommenden Jahres vorgesehen, im Februar 2023 sollen sie beendet sein. Auf Grundlage des Entwurfs soll der Bauantrag für die Sanierung gestellt werden.
Der nun vorliegende Zeitplan ermöglicht nach Angaben von Bürgermeister Dr. Marius Hahn weitere Schritte. Für ihn heißt dies, in die Vermarktung des sogenannten neuen Rathauses einzusteigen. Mit der Fertigstellung der Sanierung des alten Rathauses und des anschließenden Umzugs des Bürgerbüros sei klar, dass das Gebäude mit Ablauf des zweiten Quartals 2023 von der Stadt geräumt sei. Die Vermarktung des Ende der 1960er Jahre errichteten und später aufgestockten Neubaus soll wesentlich auch an Konzepte gebunden werden, die die Interessenten mit vorlegen.
Eine gute Ausstattung und moderne Einsatzfahrzeuge sind wichtige Voraussetzungen für die Arbeit der Feuerwehr. Um die Einsatzfähigkeit auch in Zukunft sicherzustellen, steht nun die Ersatzbeschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeugs an. Dafür hat Innenminister Roman Poseck einen Fördermittelbescheid in Höhe von rund 91.000 Euro an Michael Stanke, 1. Stadtrat, überreicht. Mit der finanziellen Unterstützung des Landes wird ein wichtiger Beitrag zur Modernisierung der Feuerwehr geleistet.
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Am Montag, 26.10.2026, gegen 13.30 Uhr, ereignete sich in Altenkirchen, Stadtteil Leuzbach, ein Verkehrsunfall. Nach bisherigen Erkenntnissen beabsichtigte ein 15-jähriger Jugendlicher, mit einem Motorroller, von einer Bushaltebucht, in die Wiedstraße einzufahren. Hierbei kollidierte er mit einem Pkw, der die Wiedstraße in gleicher Richtung befuhr und von einer 65-jährigen Dame gelenkt wurde. Der Zweiradfahrer kam daraufhin zu Sturz. Hierbei wurde dessen 15-jährige Sozia verletzt. Der Jugendliche flüchtete anschließend mit dem Motorroller von der Unfallstelle, wobei die Sozia zurückblieb. Diese wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. An beiden beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden. Der Zweiradfahrer konnte im Rahmen von Ermittlungen an dessen Wohnanschrift angetroffen werden. Er erlitt bei dem Verkehrsunfall ebenfalls Verletzungen. Gegen den Jugendlichen wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet. (Polizei Altenkirchen)
Altenkirchen (ots)
Am Montag, 26.10.2026, gegen 11.00 Uhr, ereignete sich in der August-Horch-Straße in Altenkirchen ein Verkehrsunfall. Nach bisherigen Erkenntnissen beabsichtigte ein 56-jähriger Pkw-Fahrer, von einem Parkplatz, in die August-Horch-Straße einzufahren. Hierbei kollidierte er mit einem 57-jährigen Fußgänger, der die August-Horch-Straße in diesem Moment überquerte. Der Fußgänger kam zu Sturz. Hierbei zog er sich leichte Verletzungen zu. Am Fahrzeug entstand kein Sachschaden. (Polizei Altenkirchen)
Thomas Kahler übernimmt bei Westerwälder Traditionsverein
Eine Woche, nach dem Fußball-Oberligist Sportfreunde Eisbachtal und das bisherige Trainerduo Daniel Alves und Hussen Harmouch sich aufgrund der sportlichen Lage getrennt haben, können die Westerwälder nunmehr einen Nachfolger präsentieren: Thomas Kahler übernimmt mit sofortiger Wirkung den Traditionsverein aus Nentershausen.
Der 48-jährige B-Lizenzinhaber wurde am Montagabend der Mannschaft vor dem Training vom Sportlichen Leiter Patrick Reifenscheidt vorgestellt.
Westerburg (shg) Die Zukunft der Kirche stand im Mittelpunkt der Herbstsynode des Evangelischen Dekanats Westerwald. Unter dem Titel „Quo vadis, Kirche?“ setzte sich Pröpstin Henriette Crüwell aus der Propstei Rheinhessen und Nassauer Land mit den Veränderungen auseinander, vor denen die evangelische Kirche steht. Sie warb für neue Perspektiven, um den Blick nicht allein auf sinkende Mitgliederzahlen zu richten, sondern neu zu entdecken, was Kirche ausmacht und welche Chancen in der veränderten Situation liegen. „Wir erleben einen tiefgreifenden Relevanzverlust von Kirche, getoppt werden wir nur noch von den großen Parteien“, sagte Crüwell. Die Gesellschaft fremdele zunehmend mit Religion. Vielen Menschen fehle nichts, wenn Gott und Kirche in ihrem Leben keine Rolle spielten.
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Am Sonntag, den 25.10.2026, im Zeitraum von 03:00 Uhr bis ca. 08:00 Uhr ereigneten sich im Dienstgebiet der Polizeiautobahnstation Montabaur drei Verkehrsunfälle aufgrund von Starkregen. Zunächst kam um ca. 03:00 Uhr, bei km 75,000 in Fahrtrichtung Frankfurt ein Sattelzug nach rechts von der Fahrbahn ab. Aufgrund der Nässe fuhr sich der Sattelzug im Grünstreifen fest und musste durch einen Abschleppdienst herausgezogen werden. Für die aufwendige Bergung mussten der rechte und mittlere Fahrstreifen bis ca. 11:30 Uhr gesperrt bleiben. Auch der linke Fahrstreifen musste zeitweise gesperrt werden, sodass ein Rückstau von mehr als fünf Kilometern entstanden war. Der Fahrzeugführer wurde bei diesem Unfall nicht verletzt. Aufgrund der Sperrung kam es zu Verkehrsbeeinträchtigungen.
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