Die Limburger haben mich hilfsbereit aufgenommen und in der Anfangszeit stark unterstützt. Jetzt kann ich etwas zurückgeben: Als Auszubildender im zweiten Lehrjahr der Kranken- und Gesundheitspflege im St. Vincenz-Krankenhaus bewältigen wir die Corona-Krise alle zusammen als ein unterstützendes Team. Wir retten Menschenleben, dabei ist unser Herkunftsland egal. Gemeinsam für alle – Hand in Hand!“ Es ist circa fünf Jahre her, da erreichte Abdullah Aljabool nach einer langen Flucht aus Syrien den Landkreis Limburg-Weilburg. Er erhielt stete Unterstützung durch Freunde, Schule und Ehrenamtliche. Das St. Vincenz-Krankenhaus in Limburg ermöglichte ihm, eine Ausbildung zu beginnen: „Das Krankenhaus ist multikulturell, und wir sind es auch.“ Sein Kollege Mohanad Al-Zubaidi, ebenfalls ein angehender Krankenpfleger irakischer Herkunft, der seit 2015 im Landkreis Limburg-Weilburg ein neues Zuhause gefunden hat, verdeutlicht: „Wir alle stehen vor täglichen Herausforderungen, im stationären Alltag genauso wie jetzt vor der aktuellen Situation mit dem Covid-19. Wir versuchen, so gut wie möglich die Ausbreitung des Virus zu beschränken.“ Diese Einstellungen passen zum Motto der Kreisverwaltung „Gemeinsam sind wir stark“. Landrat Michael Köberle dankt in diesem Zusammenhang allen, die in dieser herausfordernden Zeit für die Menschen da sind – ob aus den medizinischen und anderen systemrelevanten Berufen oder auch dem steigenden ehrenamtlichen Engagement.
Das Leben steht vielerorts still, doch das Team hinter dem Projekt „Soziale Stadt Limburg-Südstadt“ arbeitet in Zeiten des Kontaktverbots weiter – freilich per Telefon und E-Mail.
Die Umbaumaßnahmen des Quartiersbüros in der Friedrich-Ebert-Straße 34 sind abgeschlossen und das Büro könnte seine Türen öffnen. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und den derzeit geltenden Kontaktbeschränkungen, muss mit dem für April geplanten Eröffnungsfest noch gewartet werden.
Doch auch wenn die Türen des Büros für die Öffentlichkeit geschlossen bleiben müssen, ist der Quartiersmanager Marcus Schenk und seine Assistentin Karin Zein für Interessierte des Quartiers erreichbar. Von Montag bis Mittwoch von 10 bis 14 Uhr beantworten die beiden Fragen oder besprechen Ideen und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger unter der Telefonnummer 0177-5212345 und jederzeit per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. „Ziel ist und bleibt es, möglichst viele zu beteiligen und ein umfassendes Bild von den Wünschen und Problemen im Quartier zu erhalten“, sagt Schenk.
Am 16. April 2020, in der Zeit von 9.30 Uhr bis 14 Uhr, wird auf der A 3 die Ausfahrt an der Anschlussstelle Dierdorf in Fahrtrichtung Frankfurt voll gesperrt. Grund für die Sperrung sind Grünpflegearbeiten. Der Verkehr wird ab der Anschlussstelle Neuwied/Altenkirchen über die U 6 umgeleitet; die Umleitung ist örtlich ausgeschildert.
Andernach (ots)
In den vergangenen Jahren versammelten sich gerade im Anschluss an die Veranstaltung "Carfriday" auf dem Nürburgring zahlreiche Tuningfreunde mit ihren Fahrzeugen im Bereich Mülheim-Kärlich, Koblenz und Neuwied, sodass dort vermehrt Verkehrsordnungswidrigkeiten und Verkehrsstraftaten verzeichnet wurden. So wurde in diesem Jahr ein gemeinsames Modell der Direktionen Koblenz, Neuwied und Montabaur unter der Führung der PI Andernach gefahren, welches flächendeckend zum Erfolg führen sollte. Die vorgenannten Direktionen wurden dabei auch durch die Verkehrsdirektion Koblenz und das Ordnungsamt der VGV Weißenthurm unterstützt. Aufgrund der vorherrschenden "Corona-Lage" zeigte sich erwartungsgemäß ein etwas anderes Bild. Das Verkehrsaufkommen war deutlich reduziert und so wurden entsprechend auch weniger szenetypische Fahrzeuge festgestellt. Dennoch gab es auch in diesem Jahr neben der Vielzahl an ordnungsgemäß veränderten Fahrzeugen einige Verkehrsteilnehmer, die den erlaubten Rahmen verließen und gegen die nach erfolgten Verkehrskontrollen entsprechend Ordnungswidrigkeits- bzw. Strafverfahren vorgelegt werden. Positiv festzustellen war, dass es zu keinem illegalen Straßenrennen oder zu größeren Menschenansammlungen kam. Auch für die durchgeführten Kontrollen zeigten die Tuningfreunde Verständnis, obwohl sie sich ein Wiedersehen unter anderen Voraussetzungen im Jahre 2021 wünschen. (Quelle Polizei Koblenz)
Die Saenger Top Tackle GmbH ruft "Anaconda Survival Cook Set" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde festgestellt, dass die Aluminiumabgabe die zulässigen Grenzwerte überschreitet. Insbesondere bei der Verwendung von sauren, salzigen oder anderen für das Set geeigneten Lebensmitteln kann nicht ausgeschlossen werden, dass Aluminium in einer Menge auf die Lebensmittel übergeht, die ein gesundheitliches Risiko birgt. Betroffen von diesem Rückruf ist das Set mit der Artikelnummer 7150 562 und mit der EAN 4039507291563.
Die Go Asia Deutschland GmbH und die Orient Master GmbH rufen "TK-Bapao Rindfleisch TJENDRAWASIH" auch aus den rheinland-pfälzischen Go Asia-Filialen zurück. Grund: Das tiefgefrorene Fleischprodukt wurde unsachgemäß gelagert und kann ein Gesundheitsrisiko darstellen. Betroffen von diesem Rückruf sind die 120-Gramm-Packungen. (LUA)
Stadtverordnetenversammlung wählt Mitglieder des wichtigsten Verwaltungsorgans der Stadt
Mit der Wahl der ehrenamtlichen Stadträtinnen und Stadträte durch die Stadtverordnetenversammlung ist der Magistrat der Stadt Limburg neu zusammengesetzt. Das Gremium bildet die Verwaltungsspitze der Stadt und trägt Verantwortung für die laufende Verwaltung sowie die Umsetzung der politischen Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung.
Der Magistrat setzt sich aus dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzendem, dem hauptamtlichen 1. Stadtrat sowie zwölf ehrenamtlichen Stadträtinnen und Stadträten zusammen. Die ehrenamtlichen Mitglieder werden von der Stadtverordnetenversammlung gewählt und bringen ihre unterschiedlichen beruflichen und persönlichen Erfahrungen in die kommunale Arbeit ein.
Dank an Anwohner Altenkirchen/Wissen. Es war eine der größten Infrastrukturprojekte des Landkreises Altenkirchen in den vergangenen Jahren: Die umfassende Sanierung der Kreisstraßen K65 und K66 – Pirzenthaler Straße und Holschbacher Straße – einschließlich des neuen Kreisverkehrsplatzes und neuen Bushaltestellen ist beendet. Der letzte Bauabschnitt an der oberen Holschbacher Straße in Richtung Streitholz wird ab dem 4. Juli wieder offiziell für den Verkehr freigegeben. Komplexe Baumaßnahme Auf einer Länge von rund 1,2 Kilometern wurden in den vergangenen drei Jahren nicht nur Fahrbahnen und Gehwege erneuert. Teilweise wurden die Straßenquerschnitte angepasst und verbreitert, zudem erfolgte eine grundlegende Erneuerung der Ver- und Entsorgungsleitungen.
Weiterlesen ...Jana Gräf: „Wer Handwerk und Familienunternehmen stärker belastet, hat den wirtschaftlichen Ernst der Lage nicht verstanden.”
Westerwald. Die FDP Westerwald wirft der Bundesregierung Etikettenschwindel bei der geplanten Einkommensteuerreform vor. Von den angekündigten 10 Milliarden Euro Entlastung entfielen acht Milliarden allein auf den ohnehin fälligen Ausgleich der kalten Progression.
Zugleich stiegen die Sozialabgaben, etwa bei Rente und Krankenversicherung, und es kämen an anderer Stelle neue Belastungen hinzu.
„Die Menschen haben CDU und SPD einen wirtschaftspolitischen Neustart zugetraut. Herausgekommen ist Etikettenschwindel: Was als Entlastung verkauft wird, ist zum größten Teil ohnehin fällige Inflationsanpassung, während der Mittelstand an anderer Stelle stärker zur Kasse gebeten wird. Das ist das genaue Gegenteil dessen, was Deutschland jetzt braucht”, erklärt Jana Gräf, Kreisvorsitzende der FDP Westerwald und Mitglied des FDP-Bundesvorstands.
WIRD DAS FAMILIENFERIENDORF HÜBINGEN GERETTET ODER GEHT DAS LICHT FÜR IMMER AUS?
Hübingen/WW. Die Zeit läuft und die Uhr tickt laut. Bis Mitte Juli entscheidet sich, ob das Familienferiendorf Hübingen in eine neue gute Zukunft starten kann, oder die Einrichtung dauerhaft geschlossen wird. Die Schließung würde wahrscheinlich zunächst den Leerstand und ggf. auch den Verfall der Anlage bedeuten. Denn die Suche nach Investoren verlief trotz großer Anstrengungen bisher erfolglos.
Deshalb hat der Insolvenzverwalter dem Trägerverein angeboten, über einen Insolvenzplan die Anlage aus der Insolvenz zu führen und weiter zu betreiben. Die Chancen hierfür stehen nicht schlecht. Mit einem angepassten Betriebskonzept soll sichergestellt werden, dass der Betrieb in Zukunft ohne Defizit und möglichst mit einer Instandhaltungsrücklage laufen kann. Für die anstehenden Sanierungsarbeiten hat eine große Stiftung bereits einen siebenstelligen Beitrag in Aussicht gestellt. Und der Verein rechnet auch weiterhin mit einer Förderung des Landes für die anstehenden baulichen Investitionen, so wie im vergangenen Jahr bei der Erneuerung der Heizungsanlage.
Selters. Über jeweils 500 Euro aus der „evm-Ehrensache“ dürfen sich in diesem Jahr der „TSG Westerwald“, das „Jugendorchester Hartenfels/Weidenhahn“, das „Jugendorchester Maxsain“ und das „Jugendorchester Marienrachdorf“ freuen. Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht. Vor Kurzem übergab evm-Kommunalbetreuer Norbert Rausch, den Spendenbetrag gemeinsam mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Selters, Oliver Götsch, an Vertreterinnen und Vertreter der begünstigten Vereine.
„Als Bürgermeister freue ich mich sehr, dass unsere engagierten Vereine durch die evm‑Ehrensache wertvolle Unterstützung erhalten und damit ihr kulturelles, sportliches und soziales Wirken in unserer Gemeinde weiter stärken können“, so Oliver Götsch. (evm)