Weitefeld (ots)
Bei einem Verkehrsunfall am Dienstagnachmittag in Weitefeld entstand ca. 8.000 Euro Sachschaden. Ein 80-Jähriger befuhr mit einem Pkw die Daadener Straße aus Richtung Daaden kommend. An der Kreuzung Mittelstraße beabsichtigte der 80-Jährige geradeaus in die Langenbacher Straße zu fahren. Beim Queren der Mittelstraße beachtete der 80-Jährige nicht die Vorfahrt eines 21-Jährigen Pkw-Fahrer, der die Mittelstraße in Richtung Friedewald befuhr. Es kam zur Kollision beider Fahrzeuge im Kreuzungsbereich. Die beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten von einem Abschleppdienst geborgen werden. (Quelle Polizei Betzdorf)
Westerburg (shg) Tattoos sind im Trend. Sie sind dem eher zwielichtigen Ruf des Knast- oder Matrosenschmucks längst entkommen und zum Mainstream geworden. Und dennoch steckt dahinter der Wunsch vieler Menschen nach Einzigartigkeit. Oder sie sind sogar ein Ausdruck des Glaubens, sagt der Westerwälder Theologe und Schriftsteller Paul-Henri Campbell in seinem Buch: „Tattoo und Religion. Die bunten Kathedralen des Selbst.“ Der Männertreffpunkt des Evangelischen Dekanats Westerwald wollte dem Zusammenhang zwischen Tätowierungen und dem christlichen Glauben nachspüren und hat Campbell nach Westerburg eingeladen. Paul-Henri Campbell hat für sein Buch zahlreiche Tätowierer im In- und Ausland zu ihrer Intention und nach ihren Erfahrungen mit ihren Kunden befragt und Erstaunliches zutage gefördert. Mit Hilfe eines Bildvortrages machte der Referent die Vielfältigkeit der Hautbilder deutlich. Besonders eindrucksvoll: Die, Kirchenfenstern ähnlichen, Bilder, die der Franzose Mikael de Poissy sticht. Inspiriert wurde der Künstler von der Glasmalerei mittelalterlicher Kathedralen. Farbenprächtige Heiligenfiguren und biblische Szenen auf großen Köperstellen sind seine Spezialität. Tätowierungen sind im Christentum schon lange bekannt, berichtete Paul-Henri Campbell.
BAB 3, Gemarkung Urbach/Dierdorf (ots)
Nach einem gemeldeten Verkehrsunfall am 04.02.2020, 15:00 Uhr, auf der BAB 3 in Fahrtrichtung Köln, befand sich ein Funkstreifenwagen der Polizeiautobahnstation Montabaur mit Sondersignalen auf der Anfahrt zur Unfallstelle. Gegen 15:15 Uhr verunfallte der Funkstreifenwagen alleinbeteiligt bei winterglatten Straßenverhältnissen. Der Funkstreifenwagen wurde vom linken Fahrstreifen, vermutlich nach Kontakt mit dem Randstein, nach rechts in den Grünstreifen abgewiesen und kippte um. Die im Fahrzeug befindliche Polizeibeamtin und deren Kollege wurden dabei leicht verletzt. Am Funkstreifenwagen entstand Totalschaden. An der Unfallstelle waren Feuerwehren der VG Puderbach und Dierdorf mit 45 Kräften im Einsatz. Bis zur Bergung des Fahrzeuges mussten der rechte und mittlere Fahrstreifen zeitweise gesperrt werden. (Quelle Polizei Koblenz)
Koblenz (ots)
Zu einem tätlichen Angriff mit Beleidigung kam es am Montagnachmittag auf Bahnsteig 4 des Hauptbahnhofs Koblenz. Aufgrund einer "Schwarzfahrt" sowie aggressivem Verhalten zweier augenscheinlich stark alkoholisierter Reisender gegenüber der Zugbegleiterin im IC 2311 wurde die Bundespolizei um Hilfe gerufen.
Neunkirchen.
In den frühen Morgenstunden des heutigen Dienstags (16. Juni) ist durch einen Passanten Qualm aus einem Mehrparteienhaus in der Hochstraße gemeldet worden. Bei den Löscharbeiten stößt die Feuerwehr in der Dachgeschosswohnung auf einen Leichnam.
Gegen kurz nach halb sechs Uhr entdeckte ein Fußgänger Qualm, der aus der Dachgeschosswohnung kam. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand in der oberen Wohnung unter Kontrolle bringen. In dem Haus sollten nach ersten Erkenntnissen drei Personen wohnen. Zwei Bewohner sind durch die Rauchmelder auf den Brand aufmerksam geworden. Sie verließen selbständig das Haus und blieben unverletzt. Ein Bewohner der Dachgeschosswohnung hingegen wurde zunächst noch vermisst. Bei den Löscharbeiten stießen die Feuerwehrkräfte auf den Leichnam des 58-jährigen Bewohners in dessen Wohnung.
Die Kriminalpolizei erschien ebenfalls vor Ort. Der Brandort kann derzeit noch nicht betreten werden. Die Ermittlungen zu der Brandursache und die Todesursache des 58-Jährigen dauern noch an.
Zur Höhe des Brandschadens und ob zumindest die untere Wohnung bewohnbar ist, liegen derzeit noch keine Angaben vor.
Das Mons-Tabor-Bad in Montabaur feiert den Sommer und den 80. Geburtstag der DLRG: Am Samstag, dem 20. Juni, gibt es von 10.00 bis 13.00 Uhr Vorführungen der DLRG Ortsgruppe im Außenbecken, von 13.00 bis 17.00 Uhr sorgt das Zephyrus Disco-Team für Spaß und Aktionen im ganzen Bad - an Land und im Wasser. Aufblasbare Spielgeräte laden im Wasser zum Planschen und Toben ein, auf der Liegewiese gibt es Spiel- und Bewegungsangebote für alle kleinen und großen Besucher. Ein Profi-DJ sorgt für die passende Musik zur Sommer-Pool-Party. Das Mons-Tabor-Bad gibt an diesem Tag 20% Preisnachlass auf die Einzel-Tagestickets: Kinder und Jugendliche zahlen 3,20 Euro, Erwachsene 4,80 Euro. Wer Bahnen schwimmen oder in Ruhe baden möchte, sollte an diesem Tag eines der benachbarten Schwimmbäder aufsuchen oder gerne am Sonntag kommen. (VG Montabaur)
Montabaur/Obererbach, Juni 2026 – Die europaweit vertretene Partei Volt hat Johannes Heinrich Eidt demokratisch als Kandidaten für die Landratswahl im Westerwaldkreis am 16. August 2026 nominiert. Die Volt-Mitglieder im Kreisgebiet stimmten für den 38-jährigen Sozialpädagogen aus Obererbach, der damit als erster Volt-Kandidat für das Landratsamt im Westerwaldkreis antritt.
Eidt ist verheiratet, Vater zweier Söhne und arbeitet hauptberuflich als Jugendhilfeplaner. In seiner Tätigkeit koordiniert er täglich die Zusammenarbeit von Verwaltung, Politik, freien Trägern und Bürgerinnen und Bürgern. Eine Erfahrung, die er als Fundament seiner Kandidatur versteht.
„Der Westerwald braucht eine moderne, erreichbare und bürgernahe Verwaltung. Es geht jetzt nicht um parteipolitische Lagerkämpfe, sondern darum, Verantwortung für die Zukunft unserer Region zu übernehmen." so Eidt nach seiner Nominierung.
Experte informiert in Westerburg
Westerwaldkreis. Die Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht stehen im Mittelpunkt eines Vortrags am Dienstag, 23. Juni, im Westerburger Café Wällerland: Ab 18.30 Uhr spricht Uwe Sauer vom Betreuungsverein des Regionalen Diakonischen Werks über diese Themen. Die Informationsveranstaltung ist kostenlos; um eine telefonische Anmeldung wird gebeten. (Peter Bongard)
Rheinland-Pfalz/Lambsheim. Beim „Lesesommer“ und „Vorlese-Sommer“ sind die Roboter los: Als neue Maskottchen werben sie bei den erfolgreichen landesweiten Leseförderaktionen für das Lesen. Denn vom 15. Juni bis 16. August 2026 ist wieder Lesespaß angesagt: Rund 270 Bibliotheken in ganz Rheinland-Pfalz stellen Kindern und Jugendlichen exklusiv Bücher für das sommerliche Lesevergnügen bereit. Wer mitmacht und mindestens drei Bücher liest oder vorgelesen bekommt, kann mit etwas Glück einen von vielen attraktiven Preisen gewinnen. Den Startschuss für die vom Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz (LBZ) entwickelten Aktionen gab Kulturminister Sven Teuber am 15. Juni in der Gemeindebücherei Lambsheim.
Zur feierlichen Eröffnung begrüßten Barbara Eisenbarth-Wahl, Bürgermeisterin der Gemeinde Lambsheim sowie Michael Reith, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Lambsheim-Heßheim die Gäste in der Gemeindebücherei. Das Rahmenprogramm wurde durch eine Lesung, eine Show des Zauberkünstlers Tim Silas sowie Beiträge der Kinder der Karl-Wendel-Grundschule und der Kindertagesstätte „Lambiland“ gestaltet.
„Lesen öffnet Welten und genau das erleben Kinder und Jugendliche beim Lesesommer und Vorlese-Sommer jedes Jahr aufs Neue. Als Vielleser und Leseförderer eröffne ich dieses Aushängeschild für Lesen und Literatur in Rheinland-Pfalz in diesem Jahr mit großer Freude. Kinder, die früh Spaß am Lesen entwickeln, entdecken nicht nur Geschichten, sie entdecken sich selbst und die Welt um sie herum. Wer ihnen dabei hilft, gibt ihnen etwas fürs Leben. Mein herzlicher Dank gilt den Bibliotheken im Land, den vielen Ehrenamtlichen vor Ort und dem Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz, das dieses Aushängeschild ins Leben gerufen hat und es Jahr für Jahr mit vollem Einsatz zum Leben erweckt", betont Kulturminister Sven Teuber.
„Die Lebenswelt von Jugendlichen und auch zunehmend von Kindern ist digitalisiert“, so Hans-Günter Scheer, kommissarischer Leiter des Landesbibliothekszentrums RLP. „Mit den beiden Leseförderaktionen ‚Lesesommer‘ und ‚Vorlesesommer‘ bleiben wir unserem Anliegen treu, Anreize zum Lesen und Vorlesen zu schaffen. Wir sind überzeugt, dass die Lesefähigkeit eine wichtige Kulturtechnik bleibt, die auch in der digitalen Welt ihre Schlüsselrolle behalten wird. Mit dem ‚Lesesommer‘ und ‚Vorlese-Sommer‘ vermitteln die Bibliotheken Freude am Lesen und stärken gleichzeitig die Lesekompetenz der nachfolgenden Generationen. Sie bildet die Grundlage für einen kompetenten und verantwortungsvollen Umgang mit Medien, der für eine demokratische und gesellschaftliche Teilhabe wichtiger ist denn je.“
Betzdorf. „Finanzierung der Pflege“ lautet der Titel eines Informationsabends der Kreisverwaltung Altenkirchen, der am Donnerstag, 25. Juni, um 18 Uhr im Wilhelm-Boden-Saal der Kreisverwaltung (Parkstraße 1, Altenkirchen, Altbau, 1. Obergeschoss) stattfindet. Die Finanzierung der Pflege stellt häufig eine große Herausforderung für Pflegebedürftige dar. Reichen eigene Mittel und Leistungen der Pflegeversicherung nicht aus, kann Hilfe zur Pflege nach dem zwölften Sozialgesetzbuch in Betracht kommen. Markus Hahmann vom Sozialamt der Kreisverwaltung Altenkirchen gibt Antworten und referiert über die verschiedenen Möglichkeiten einer Pflegefinanzierung. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erwünscht.
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