Limburg-Weilburg. Die Elzer sind ein rühriges Völkchen, davon konnten sich die Anwesenden bei einer wichtigen Förderbescheidübergabe persönlich überzeugen. In über 60 Vereinen sind die Elzer Einwohner organisiert, davon allein in zehn Chören, wie Josef Schmitt, selbst Vorsitzender des Geschichts- und Museumsverein Elz, nicht ganz ohne Stolz berichtete. Er war es auch, der die Idee hatte, einen kleinen Platz mit einer Skulptur des Cuno von Elz zu schaffen, der als Treff- und Ausgangspunkt für Kultur- und Freizeitaktivitäten genutzt werden kann.
Das Projekt „Kulturinsel Elz“, das mit 40.137 Euro aus dem europäischen Förderprogramm LEADER unterstützt wird, knüpft an bereits existierende kulturelle oder hinweisgebende Angebote in Elz an. Die Kulturinsel soll Ausgangspunkt für Führungen, beispielsweise von Schülergruppen und Interessierten aus der Region sowie Touristen, sein. Die Platzanlage dient dabei der Bündelung von Informationen und Hinweisen zu Rad- und Wanderwegen sowie kulturellen Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten in Elz und der Region. Infotafeln geben dabei Hinweise zur Geschichte und den historischen Bezügen, insbesondere zwischen Elz, Hadamar und Limburg. Die Gesamtinvestition beträgt rund 71.000 Euro.
Limburg-Weilburg. Eine große Anzahl Bürgerinnen und Bürger, Mitglieder des Vereins Regionalentwicklung Limburg-Weilburg e.V. sowie Vertreterinnen und Vertreter des Pfarrgemeinderates versammelten sich an der Begegnungsstätte „Alte Schule Beselich“, um bei einer wichtigen Förderbescheidübergabe dabei zu sein. Franz-Josef Sehr, der in seiner Funktion als Verwaltungsratsmitglied der Kirchengemeinde St. Ägidius Beselich einen großen Anteil zum Gelingen beigetragen hatte, berichtete, dass die Alte Schule im Zentrum Obertiefenbachs ein denkmalgeschütztes Gebäude aus dem Jahr 1872 ist und zwischen 1873 und 1983 als Volksschule genutzt wurde. Zwischenzeitlich ging das Gebäude in den Besitz der Kirche über und dient heute als generationenübergreifende Begegnungsstätte, die gerne für Versammlungen und Veranstaltungen jeglicher Art genutzt wird. „Mit der barrierefreien Erschließung des Gebäudes kommen auf die Kirchengemeinde Kosten in Höhe von rund 46.300 Euro zu. Dies ist aber nur ein Teil der Gesamtkosten, die die Kirche tragen muss, denn für das Gebäude müssen in diesem Zusammenhang auch die kompletten Brandschutzauflagen erfüllt werden, sodass die Gesamtinvestitionen bei weit über 200.000 Euro liegen“, führte Sehr weiter aus.
Bis Ende Juni müssen sich vor dem Landgericht Koblenz zwei Westerwälder verantworten. So beginnt am 25. Juni der Prozess gegen eine 57-jährige aus Höhr-Grenzhausen. Sie soll am 1. Weihnachtstag im vergangenen Jahr ihren Bekannten nach einem Streit erstochen haben. Sie hatte ihn besucht und mit ihm Alkohol konsumiert. Nach einem Streit soll sie ihrem Bekannten eine tiefe Stichwunde zugefügt haben, worauf der Geschädigte verstarb. Ein 23-jähriger muss sich bereits am 19. Juni unter anderem wegen schweren Raubes verantworten. Er soll einen vermeintlich Geschädigten aufgefordert haben seinen Wagen herauszugeben. Danach habe sich der Täter eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Danach habe sich der Täter eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Die Tatorte lagen in Rennerod und Heiligenroth.
Raiffeisen hat in Japan einen besonderen Stellenwert, genießt fast so etwas wie Verehrung. Kein Wunder also, dass das Deutsche Raiffeisenmuseum in Hamm (Sieg) häufiger Gäste aus Asien empfängt. Jüngst war es wieder so weit. Ein japanischer Verlag für landwirtschaftliche Fachzeitschriften hatte eine Abordnung nach Hamm geschickt. Selbstverständlich interessieren sich diese Männer und Frauen ganz besonders für die Wurzeln des Genossenschaftswesens und die Heimat von Friedrich Wilhelm Raiffeisen. Als ehrenamtlicher, aber hoch professioneller Fremdenführer konnte einmal mehr Wolfgang Ebisch von den Heimatfreunden im Hammer Land ihnen Rede und Antwort stehen. Auch Raiffeisenbotschafterin Freyja Schumacher gab einige Erläuterungen und hielt zudem einige Broschüren in japanischer Sprache bereit. Die mündlichen Informationen wurden übersetzt von Mutsumi Aoki, die in Hamm schon eine alte Bekannte ist.
(Quelle: Pressemitteilung, VG Hamm (Sieg))
Heistenbach (ots)
Am Freitag, den 25. September, wurde eine 17-jährige Jugendliche gegen Mitternacht auf der Kirmes in Heistenbach nach dem Verlassen des Festgebäudes in der Unterdorfstraße durch einen bislang unbekannten Mann sexuell belästigt. Nach Angaben der Geschädigten soll der Mann sie gegen ihren Willen von hinten umarmt und hierbei über mehrere Minuten unsittlich berührt haben. Es gelang ihr nicht, sich selbständig aus der Situation zu befreien. Eine Gruppe von fünf bis sechs Männern zwischen 25 und 30 Jahren soll auf die Situation aufmerksam geworden sein und den unbekannten Täter von der jungen Frau gelöst haben, woraufhin dieser geflohen sei. Zu den Helfern liegen keinerlei Personendaten vor. Die Polizeiinspektion Diez bittet diese Personen oder Personen, die Angaben zur Identität der Zeugen machen können, dringend, sich telefonisch (Tel. 06432-6010)oder persönlich zu melden! Ebenso werden auch andere Zeugen, die Angaben zur Tat oder zur Identität des Täters machen können, gebeten, sich zu melden. Der unbekannte Täter soll etwa 35 Jahre alt, zwischen 180 und 185 cm groß und von kräftiger Statur gewesen sein. (Polizei Diez)
Kommunikationswege wurden erprobt
Zum zweiten Mal wurde am vergangenen Samstag ein Landesübungstag für den Brand- und Katastrophenschutz in Rheinland-Pfalz durchgeführt. Dabei erfasste eine fiktive Kaltfront mit hoher Geschwindigkeit das ganze Bundesland. Die geplanten Folgen waren massiver Starkregen und heftige Sturmböen mit bis zu 120 km/h Windgeschwindigkeit in exponierten Lagen, begleitet von starken Gewittern mit erhöhtem Blitzaufkommen.
Kreis Altenkirchen. Ein selbstverständliches „Günaydin“ oder „Ma’a salama“, oder auch ein fröhliches „Hola“ oder „Arrividerci“: Kurze Begrüßungs- oder Abschiedsworte aus anderen Ländern, doch längst auch im deutschen Alltag angekommen. Da stellt der Kreis Altenkirchen keine Ausnahme dar. Und zu diesem Alltag gehören auch und gerade die Kindertagesstätten. Vorbei die Zeiten, als Kinder ausschließlich die deutsche Sprache und maximal noch das Platt ihres Heimatdorfes beherrschten. Immer mehr Kinder wachsen mehrsprachig auf, was auf der einen Seite enorme Chancen bietet, auf der anderen Seite aber auch die pädagogischen Fachkräfte in den Kitas vor neue Herausforderungen stellt.
Weiterlesen ...Müschenbach. Zerstörte Scheiben, beschädigtes Wetterschutzhäuschen und seit Monaten keine sichtbare Verbesserung: Der Zustand des Haltepunkts Hattert in Müschenbach sorgt seit Längerem für Unmut. Nach Beschwerden aus der Bürgerschaft und Hinweisen der Kommune schaltete sich der heimische Bundestagsabgeordnete Harald Orthey ein. Nun hat die Deutsche Bahn reagiert und eine Instandsetzung angekündigt.
Orthey hatte sich bereits im Sommer an die Deutschen Bahn gewandt. Zuvor hatte sich der Abgeordnete selbst vor Ort ein Bild gemacht und die Schäden fotografisch dokumentiert. Insbesondere die zerstörten Glasscheiben des Wartebereichs seien aus seiner Sicht mit einem attraktiven und verlässlichen öffentlichen Nahverkehr nicht vereinbar.
Die Gemeinde Müschenbach mit Ortsbürgermeisterin Birgitta Käckermann konnte nach Angaben Ortheys bereits eine Verbesserung der Beleuchtung im Umfeld des Haltepunkts erreichen. Bei den beschädigten Anlagen selbst sind die Möglichkeiten der Kommune jedoch begrenzt.
„friday on my mind“ – Livemusik, die ankommt!
Was im Mai 2024 begann, hat sich längst zu einer festen Größe in Höhr-Grenzhausen entwickelt: „friday on my mind“ bringt regelmäßig außergewöhnliche Musikerinnen und Musiker ins Musikcasino – hautnah am Publikum, bei freiem Eintritt und in entspannter Kneipenatmosphäre.
Am Freitag, 9. Oktober, steht der nächste musikalische Leckerbissen auf dem Programm: Mit Red Apple kommt ein Akustik-Duo aus dem Rhein-Nahe-Gebiet ins Casino.
Red Apple
Sascha Frank an Gesang und Rhythmusgitarre und Jakob Huf an Gitarre und Mandoline servieren eine mitreißende Mischung aus Roots, Americana, Blues und Folk.
Weiterlesen ...Buchfinkenland/Lahn. Der Westerwald-Verein Buchfinkenland bietet etwas ganz Neues für alle Interessierten – also auch Nichtmitglieder – an: eine Wanderweinprobe am Sonntag, 11.10.2026 ab 11.00 Uhr. Ein sicher einzigartiges Erlebnis: wandernd die reizvolle Natur rund um die traditionsreichen Weinorte Obernhof und Weinähr zwischen Gelbach und Lahn erleben und dabei die dort angebauten Weine probieren. Und dazu in Kooperation mit dem örtlichen Verein „geweinschaft e.V.“ vieles rund um den lokalen Weinanbau erfahren - der regional sogar noch zum Westerwald gehört.
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