Die kassenmäßigen Steuereinnahmen der Kommunen wuchsen im Jahr 2018 in Rheinland-Pfalz auf 4,84 Milliarden Euro. Nach den vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems waren das 9,2 Prozent bzw. 406 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Die kommunalen Einnahmen stiegen damit im neunten Jahr in Folge und lagen um rund 72 Prozent höher als 2009.
Knapp 54 Prozent der Steuereinnahmen der Kommunen stammten aus den Realsteuern. Diese wuchsen um 8,9 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro. Die darin enthaltene Gewerbesteuer brachte den Kommunen rund 2,01 Milliarden Euro ein (plus 11,3 Prozent). Die Grundsteuer B spülte rund 570 Millionen Euro in die kommunalen Kassen, das waren 1,7 Prozent mehr als im Vorjahr.
Neben den Realsteuern spielen die Einnahmen aus den Gemeindeanteilen an den Gemeinschaftssteuern eine bedeutende Rolle. Ihr Wert stieg um 9,6 Prozent auf 2,13 Milliarden Euro. Der darin enthaltene Gemeindeanteil an der Einkommensteuer betrug 1,83 Milliarden Euro (plus 1,6 Prozent).
Limburg-Weilburg. Landrat Michael Köberle hat während der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der LSG Goldener Grund Martin Rumpf den Ehrenbrief des Landes Hessen überreicht. „Martin Rumpf ist nicht nur Vorsitzender und Ehrenmitglied, er ist seit vielen Jahrzehnten ehrenamtlich rund um die Leichtathletik aktiv. Er bekleidet seit vielen Jahren verschiedene Vorstandsposten, sowohl in der LSG als auch im Leichtathletikkreis Limburg-Weilburg und im Hessischen Leichtathletik-Verband“, betonte Landrat Köberle im Rahmen seiner Laudatio im Mineralbrunnen in Niederselters.
Neben seinen Vorstandstätigkeiten ist Martin Rumpf auch sehr erfolgreich als Trainer aktiv. Für seine Verdienste in der LSG Goldener Grund wurde er bereits mit der bronzenen, silbernen und goldenen LSG-Ehrennadel ausgezeichnet. Seit 2014 ist er Ehrenmitglied des Vereins. Dies ist die höchste Vereinsauszeichnung und kann erst nach 25-jähriger Mitgliedschaft und außerordentlichen Verdiensten um den Verein verliehen werden. Die Ehrenmitgliedschaft ist auf höchstens fünf lebende Mitglieder beschränkt. „Dies unterstreicht den Stellenwert, den Martin Rumpf innerhalb der LSG Goldener Grund besitzt“, so Michael Köberle. Sein außerordentliches Engagement über die verschiedenen Ebenen der Leichtathletik hinweg spiegelt sich auch in den Ehrungen der verschiedenen Verbände wider: Martin Rumpf hat 1988 die bronzene Ehrennadel und 2001 die silberne Ehrennadel des Hessischen Leichtathletik-Verbandes erhalten. Er wurde 2008 durch den Leichtathletikkreis Limburg-Weilburg mit dem Hans-Seibert-Gedächtnispreis ausgezeichnet. Er erhielt 2009 die silberne Ehrennadel des Deutschen Leichtathletik-Verbandes und erst im vergangenen Jahr die goldene Ehrennadel des Hessischen Leichtathletik-Verbandes.
Neuwied. Die Erinnerung pflegen und die Ideen in die Gegenwart tragen: Darum ging es beim Gedenken anlässlich des 131. Todestages von Friedrich Wilhelm Raiffeisen auf dem Friedhof in Neuwied-Heddesdorf. Die Deutsche Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft legte am Grab des Genossenschaftsgründers am 11. März gemeinsam mit Vertretern der heimischen Volks- und Raiffeisenbanken und der Kommunen einen Kranz nieder. „Uns ist es einerseits wichtig, an die Verdienste Raiffeisens zu erinnern, aber vor allem auch immer wieder zu überlegen, wie sich seine Ideen in Gegenwart und Zukunft nutzen lassen“, unterstrich Dr. Ralf Kölbach, seit November 2018 Vorsitzender der Raiffeisen-Gesellschaft und Vorstand der Westerwald Bank. Es war auch ein Treffen der Generationen am Todestag Raiffeisens, denn mit Kölbach und Martin Leis, Vorstand der Raiffeisenbank Neustadt, war die neue Führung der Raiffeisen-Gesellschaft vertreten, mit Josef Zolk deren langjähriger stellvertretender Vorsitzender. Als ehemaliger Bürgermeister der Verbandsgemeinde Flammersfeld repräsentierte Zolk gemeinsam mit Dieter Mees, dem Beigeordneten der Stadt Neuwied, zudem die Raiffeisen-Kommunen. Der Genossenschaftsgründer war seinerzeit Bürgermeister in Weyerbusch, Flammersfeld und im heutigen Neuwied-Heddesdorf gewesen.
Schweres Gerät steht seit heute auf dem Baugrundstück für das neue Verbandsgemeindehaus am Gerberhof in Montabaur. Dort werden Bohrungen vorgenommen, die der – im wahrsten Sinne des Wortes – vertieften Untersuchung des Baugrundes dienen. Sechs Löcher werden bis zu 15 Meter tief in die Erde gebohrt, um die Beschaffenheit und Schichtung des Baugrundes geologisch detailliert beurteilen zu können. Diese Daten brauchen die Statiker von Brendebach Ingenieure, um die Fundamente des künftigen Verwaltungsgebäudes planen zu können. Außerdem wird anhand der Untersuchungsergebnisse festgelegt, wie genau die Baugrube ausgehoben und deren Wände gesichert werden, der so genannte Baugrubenverbau. Die Messungen dauern etwa eine Woche und werden von der Firma Kaiser Geotechnik aus Niederahr geleitet. Das Büro hatte bereits im Sommer 2016 das Gelände auf Altlasten im Boden untersucht bevor die Verbandsgemeinde das Grundstück erworben hat. Die jetzt anstehenden Bohrungen sind eine Fortsetzung der Erstuntersuchung. „Es handelt sich aber nicht um die Voruntersuchungen zur Geothermie. Diese stehen erst später an“, erklärt Stefan Baumgarten, Projektleiter für den Bau des neuen Verbandsgemeindehauses. Nach aktuellem Stand der Planungen sollen die Bauarbeiten in etwa einem Jahr beginnen.
(Quelle: Pressemitteilung, VG Montabaur)
Altenkirchen (ots)
Am Montag, 30.03.2026, gegen 14.45 Uhr, ereignete sich auf der Landesstraße (L) 267 im Bereich Altenkirchen ein Verkehrsunfall. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr die 66-jährige Fahrerin eines Pkw Kia die L 267, aus Richtung Kettenhausen kommend, in Fahrtrichtung Altenkirchen. An der Einmündung L 267 / Kreisstraße (K) 40 musste sie ihr Fahrzeug verkehrsbedingt anhalten. Ein dahinter befindlicher 18-jähriger Lenker eines Pkw Skoda fuhr daraufhin auf das stehende Fahrzeug der 66-Jährigen auf. Bei dem Verkehrsunfall erlitten die Fahrerin des Pkw Kia sowie deren 87-jährige Beifahrerin leichte Verletzungen. Sie wurden durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Zudem entstand an beiden Fahrzeuges Sachschaden. (Polizei Altenkirchen)
HACHENBURG. Am Sonntag, 19. April, wartet die Energienetze Mittelrhein (enm) das Stromnetz in der Hachenburger Altstadt. Für diese Arbeiten schaltet die enm, die Netzgesellschaft in der Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) – zur Sicherheit der Monteure – die Stromversorgung in der Zeit von 6.30 Uhr bis etwa 9.30 Uhr ab. Dadurch kann es im Umkreis des Gebiets auch zu Beeinträchtigungen im Telekommunikationsnetz kommen, die sowohl Festnetztelefone, als auch Internetzugang und Mobilfunk betreffen. (evm)
„WW-SENIORENTALK“ ZUM LEUCHTTURMPROJEKT IM WESTERWALDKREIS
WW / Höhr-Grenzhausen. Mit dem Modellprojekt der Gemeindeschwester plus begann vor 11 Jahren in Rheinland-Pfalz eine Erfolgsgeschichte, die allerdings noch nicht überall im Westerwaldkreis angekommen ist: nur 4 Verbandsgemeinden beteiligen sich aktuell und beschäftigen eine solche Fachkraft. Damit werden ältere Menschen erreicht, bevor sie pflegebedürftig werden oder zu vereinsamen drohen. Im 4. „WW-Seniorentalk“ soll jetzt beleuchtet werden, wie das Programm im Westerwaldkreis wirkt und wie das Angebot flächendeckend ausgeweitet werden kann.
Weiterlesen ...Arbeitslosenquote sinkt auf 5 Prozent, Ausbildungsinteresse deutlich gestiegen
Der März erfreute nicht nur meteorologisch mit warmen Tagen zum Frühlingsanfang, er sorgte auch auf dem regionalen Arbeitsmarkt für eine anhaltende Belebung. Im Gesamtbezirk der Agentur für Arbeit Rhein-Wied-Westerwald, der die Landkreise Altenkirchen, Neuwied, Rhein-Lahn und Westerwald umfasst, waren im März 17.876 Menschen ohne Beschäftigung gemeldet. Das sind 385 weniger als im Februar, jedoch 240 mehr als im Vorjahr. Die Quote sinkt um 0,1 Prozentpunkte auf nunmehr glatte 5 Prozent.
Vom Chef der größten Verbandsgemeinde im Landkreis Neuwied zum Präsidenten des größten Amateurmusikverbands im Land: Hans-Werner Breithausen, Verbandsbürgermeister a.D., wurde auf dem jüngsten Verbandstag mit 95 Prozent der Stimmen gewählt und folgt auf Karl Wolff, der das Amt nun in guten Händen weiß. Der Chorverband Rheinland-Pfalz vertritt annähernd 26.000 aktiv singende Chormitglieder in über 1.000 Chören und gehört zu den fünf größten Landes-Chormusikverbänden in Deutschland. Einer der Aktiven ist Hans-Werner Breithausen. Seit 1976 ist er aktiver Sänger im Männerchor seines Heimatortes Oberhonnefeld und wurde kürzlich dort für 50 Jahre Chorsingen mit der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Dem neuen Präsidenten ist die Chorszene in Rheinland-Pfalz also bestens bekannt.
Weiterlesen ...Der TTC Zugbrücke Grenzau setzt weiter auf Kontinuität und hat den Vertrag mit Martin Allegro verlängert. Der Belgier war erst im vergangenen Sommer vom Ligakonkurrenten TSV Bad Königshofen in den Westerwald gewechselt und bleibt nun auch über die aktuelle Spielzeit hinaus ein wichtiger Bestandteil der Grenzauer Mannschaft.
Nach einer herausfordernden Saison, in der der TTC bis zum Schluss um den Klassenerhalt kämpfen musste, setzt der Verein bewusst auf Stabilität – und auf einen Spieler, der sich sportlich wie menschlich schnell integriert hat. „Martin hat sich in seiner ersten Saison hervorragend in unsere Mannschaft eingefügt – sowohl sportlich als auch menschlich. Gerade in schwierigen Phasen hat er wichtige Impulse gesetzt“, betont der TTC-Vorsitzende Olaf Gstettner. „Wir sind überzeugt, dass er sein Potenzial in der kommenden Saison noch stärker ausschöpfen wird.“
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