Es wird geblitzt in Lindenholzhausen. Am Dienstag, 16. April, haben Mitarbeiter eines beauftragten Unternehmens die stationäre Geschwindigkeitsmessanlage an der Frankfurter Straße (B8) in dem Limburger Stadtteil aufgebaut, die Anlage ist „scharf“. Sie dient der Überwachung des fließenden Verkehrs in Richtung Limburg. In den Abend- und Nachstunden gilt auf der Straße eine maximale Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Mit Installation, Erdarbeiten und Anschaffung summieren sich die Kosten auf rund 93.500 Euro.
Im Februar hatte der Magistrat der Stadt den Auftrag für die Anschaffung und Installation der stationären Geschwindigkeitsmessanlage vergeben. Sie überwacht ständig den Verkehr, anders als die im Stadtgebiet aufgestellten Säulen, die wechselweise mit der entsprechenden Technik ausgestattet werden.
„Damit kommen wir einer jahrelangen Forderung der Anwohner und des Ortsbeirats Lindenholzhausen nach. Der Lärmaktionsplan hat auch gezeigt, dass der Verkehrslärm an der B8 teilweise das erträgliche Maß überschritten hat. Hier gilt es einen Beitrag zum Lärmschutz der geplagten Anwohner zu leisten“, verdeutlicht der 1. Stadtrat Michael Stanke.
(Quelle: Pressemitteilung, Stadt Limburg)
WIRGES. Über insgesamt 2000 Euro aus der „evm-Ehrensache“ dürfen sich vier Fördervereine aus der Verbandsgemeinde Wirges freuen. Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht. Am Donnerstag, 11. April, übergab Norbert Rausch, Kommunalbetreuer bei der evm, gemeinsam mit dem Bürgermeister Michael Ortseifen, den Spendenbetrag an die Vereine. „Die Fördervereine unterstützen viele soziale Projekte an den Schulen in unserer Verbandsgemeinde. Sie bezuschussen zum Beispiel Klassenfahrten, damit kein Kind zuhause bleiben muss“, erklärt Michael Ortseifen. „Ich freue mich, dass wir dieses Engagement mit der Spende der evm weiter unterstützen können.“
Was für ein Meer an Klängen: zum Abschluss des großen Streichertags der Kreismusikschule war die Aula des Freiherr-vom Stein Gymnasiums gut gefüllt. Mehr als 70 Geiger, Bratschisten, Cellisten und Kontrabassisten spielten unter Leitung von Ilka Tenne-Mathow und Cornelia Hilberath und stellten eindrucksvoll unter Beweis, dass auch die Streichinstrumente nach wie vor sehr gefragt sind. Das Konzert war zugleich Höhepunkt und Abschluss des Streichertags.
Dieser holte alle Schülerinnen und Schüler zusammen, die an der Kreismusikschule ein Streichinstrument lernen. Erstmals waren auch Kinder der Streicherklasse des Freiherr-vom- Stein Gymnasiums dabei, die von der Kreismusikschule mit Unterricht unterstützt wird. Den ganzen Tag über hatten die Kinder und Jugendlichen in Kleingruppen geprobt und ihr Können am Instrument weiterentwickelt. In Altersgruppen und nach jeweiligem Kenntnisstand getrennt, wurden moderne und klassische Literatur einstudiert: die Sea Suite (von Blackwell), La Finta (Mozart) und das bekannte „All about that bass“ von Meghan Trainor.
Limburg-Weilburg. Landrat Michael Köberle hat dem Vorsitzenden des Schützenvereins Limburg, Andreas Göbel, den Ehrenbrief des Landes Hessen überreicht. Die Vorstandsmitglieder des Schützenvereins hatten die Auszeichnung beantragt, ihrem Vorsitzenden davon aber nichts verraten. Um ihn mit seiner Familie zur vereinbarten Überreichung des Landesehrenbriefs ins Schützenhaus nach Limburg zu lotsen, wurde der Geburtstag eines Vereinskameraden als Vorwand genommen. Umso überraschter war Andreas Göbel, als Landrat Michael Köberle das Wort ergriff und damit seine Laudatio einleitete.
Von 2001 bis 2007 war Andreas Göbel bereits Vorsitzender des Vereins, von 2007 bis 2015 stellvertretender Vorsitzender. „Obwohl er als Inhaber eines Malerbetriebs eigentlich voll ausgelastet ist, übernahm er 2015 erneut das Amt des Vorsitzenden. Neben dem Schützenverein führt er seit 1989 seinen Malerbetrieb in Linter und verbindet beides mit viel Einsatz, Leidenschaft und Engagement“, betonte Landrat Köberle. Sein Dank ging auch an Ehefrau Dolores Göbel und die beiden Töchter. Dazu kommen in der Familie Göbel vier Enkelkinder und auch Hund Fellow.
Nur wenige hundert Meter südöstlich des heutigen Montabaurer Stadtteils Reckenthal befand sich noch im 19. Jahrhundert die Siedlung Sespenroth. Im Jahr 1853 verließen die Bewohner ihr Dorf. Wo heute nur noch Wiesen zu sehen sind, können Besucher nun mittels Augmented Reality (AR) das Dorf virtuell erleben.
„Obwohl Sespenroth von der Landkarte verschwunden ist, wird es durch diese wunderbare Rekonstruktion nicht aus unserer Erinnerung verschwinden“, sagt Ed Rosenthal, ein direkter Nachfahre der Sespenrother Familie Meuer. Mehr als 170 Jahre nach der Auswanderung der Dorfbewohner berührt ihn die Geschichte seiner Vorfahren noch immer.
Weiterlesen ...Altenkirchen. Seit einigen Tagen ist der Bürokratiemelder der Kreisverwaltung Altenkirchen online. Was verbirgt sich dahinter? Im März hatte der Kreistag die Prüfung einer zentralen Meldestelle für Bürokratieabbau beschlossen. Mittlerweile ist ein übersichtliches Online-Portal erstellt worden, über das Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, Vorschläge zum Abbau von überbordender Bürokratie zu machen – schnell, einfach und digital. „Zentrale Meldestelle klingt ja zunächst einmal nach Aufbau von Bürokratie und weniger nach Abbau.
Weiterlesen ...Statement ADAC z:
Das Ende des Tankrabatts darf nicht bedeuten, dass Überlegungen für die Entlastung der Menschen eingestellt werden. Der Krieg im Nahen Osten wird vor allem die Energiepreise weiter treiben und an den Tankstellen werden Autofahrer absehbar wieder Preise über 2 Euro sehen. Die Koalition muss kurzfristig Maßnahmen abstimmen, die zielgerichtet besonders Betroffene entlastet.
Für den ADAC ist eine Senkung der Stromsteuer, die alle Privathaushalte entlastet, ein mögliches Instrument. Eine Zusage, die Stromsteuer nicht nur für Unternehmen, sondern auch für private Haushalte zu senken, ist im Koalitionsvertrag verankert. Ebenso bleibt die Anhebung der Entfernungspauschale eine Option, die sich hinsichtlich Zeit und Entfernung ausgestalten lässt, und besonders Betroffene erreicht. Ein Auslaufen des Tankrabatts ohne baldige Anschlussmaßnahmen ist vor dem Hintergrund der andauernden Herausforderung nicht vermittelbar. (ADAC)
Hahnstätten. In der Nacht auf Mittwoch, den 10. Juni, wurde durch Unbekannte zwischen 22:00 Uhr und 07:30 Uhr in der Straße "Auf der Dahl" ein in einer Grundstückseinfahrt geparkter schwarzer BMW 550d XDrive entwendet. Zeugen, die im Tatzeitraum oder auch im Vorfeld verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Diez, Tel. 06432-6010, in Verbindung zu setzen. (Polizei Diez)
In der Zeit von Dienstag, 09.06.2026, 16.00 Uhr, bis Mittwoch, 10.06.2026, 06.30 Uhr, kam es in Eichelhardt zu einem Diebstahl. Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten unbekannte Täter von der Baustelle des neuen Dorfgemeinschaftshauses eine Rüttelplatte. Weiterhin wurden mehrere hundert Liter Dieselkraftstoff aus vor Ort abgestellten Baufahrzeugen abgezapft. Die Polizei Altenkirchen bittet um Hinweise. (Polizei ALtenkirchen)
Kreis Altenkirchen. Der Brand- und Katastrophenschutz im Landkreis Altenkirchen ist jetzt um eine wichtige personelle Säule ergänzt worden. Matthias Theis, Wehrleiter der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf, wurde von Landrat Dr. Peter Enders als stellv. Brand- und Katastrophenschutzinspekteur und somit Ehrenbeamter des Kreises verpflichtet. Zuvor hatte es bereits ein einstimmiges Votum für ihn in der Runde der Wehrleiter gegeben. Der 48-Jährige folgt auf Florian Jendrock, der sein Amt vor einiger Zeit zur Verfügung gestellt hatte.
Theis ist auf Kreisebene ein hoch anerkannter Fachmann. Schon einmal (bis 2019) hatte er die Funktion des stellv. BKI inne. „Ich freue mich persönlich sehr. Nicht nur, weil wir mit Matthias Theis eine extrem hohe fachliche Kompetenz gewinnen, sondern weil auch das Zwischenmenschliche hervorragend passt, schließlich kennen wir uns seit vielen Jahren“, so der hauptamtliche BKI Björn Jestrimsky. Auch Landrat Enders zeigte sich zufrieden mit der Neubesetzung: „Im Brand- und Katastrophenschutz ist Teamarbeit ein entscheidender Faktor, daher blicke ich sehr optimistisch in die Zukunft.“ Glückwünsche an Theis kamen auch vom zuständigen Abteilungsleiter „Ordnung und Verkehr“, Peter Deipenbrock.
Mit der Verpflichtung sind die Personalplanungen allerdings noch nicht abgeschlossen. In den Reihen der Feuerwehren wird momentan eine weitere Persönlichkeit für einen zweiten Stellvertreter des BKI gesucht. (Thorsten Stahl)