Die Entwicklung von Sprachkompetenz ist ein zentraler Schlüssel zur Bildung, eine wichtige Voraussetzung für den schulischen und beruflichen Erfolg sowie für eine aktive, verantwortungsvolle Beteiligung am gesellschaftlichen und politischen Leben.
Das Qualifizierungskonzept „Mit Kindern im Gespräch“ fokussiert auf Sprachförderstrategien und vermittelt den pädagogischen Fachkräften hilfreiche „Werkzeuge“ sowohl für die zusätzliche Sprachförderung als auch für die alltagsintegrierte sprachliche Bildung.
Im Rahmen des Landesprogramms „Zukunftschance Kinder – Bildung von Anfang an" wird der Ausbau der Sprachfördermaßnahmen in Kindertagesstätten daher besonders gefördert. „Um zu gewährleisten, dass die zusätzlichen Sprachfördermaßnahmen auf hohem Niveau erfolgen, werden landesweit Qualifizierungen für die in den Kindertageseinrichtungen tätigen Sprachförderkräfte angeboten“, betonte Kursleiterin Siglinde Czenkusch (Foto: vorne links) bei der Übergabe der Zertifikate an die Fachkräfte.
Die Arbeitslosigkeit ist auf einem Tiefstand; aktuell beträgt die Quote 2,9 Prozent. Die Beschäftigung hat ein Rekordniveau erreicht. Zugleich bleibt der Bezirk der Agentur für Arbeit Montabaur mit den beiden Landkreisen Westerwald und Rhein-Lahn eine Auspendlerregion. Die neueste Beschäftigten- und Pendlerstatistik, die vom 30. Juni 2018 datiert, zeigt Schwerpunkte und Strömungen auf.
127.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte wohnen im Agenturbezirk, und 100.700 Männer und Frauen haben hier ihren Job. Während 28.000 Personen zur Arbeit einpendeln, verlassen 54.100 das Terrain, weil sie außerhalb tätig sind. Der so genannte Pendlersaldo liegt also bei 26.100 zu Gunsten der „Grenzgänger“; die Einpendlerquote beträgt 28 Prozent, die Auspendlerquote jedoch 43 Prozent.
Altenkirchen (ots) - Am 15.04.2019 gegen 15:30 Uhr erscheint eine Dame bei der Polizeiinspektion Altenkirchen welche ein kleines Entenbaby in der Hand hielt. Sie gab an, dass sie dieses alleine auf der Straße gefunden habe. Augenscheinlich hat das ein bis zwei Wochen alte Entenküken den Anschluss zu seiner Familie verloren. Die Ente wurde dann an die Polizeibeamten übergeben. Für eine kurze Weile "wohnte" das Tier in einem Karton im Wachbereich der Dienststelle. Nach Rücksprache mit dem Tierheim "Karibu" in Breitscheid wurde von dort zugesagt, dass man sich um das Entenküken kümmern wird. Die Ente wurde hieraufhin zum Tierheim verbracht. "Ente" gut, alles gut!
Pflegende Angehörige im Westerwald sind öfter krank als Menschen, die nicht pflegen müssen. Das belegt der aktuelle Pflegereport einer Krankenkasse. Demnach litten 23 Prozent der pflegenden Angehörigen im Westerwaldkreis im Jahr 2017 an Depressionen und 14 Prozent unter Belastungsstörungen wie Nervenzusammenbrüchen. Im Landkreis Altenkirchen waren es neun Prozent. Auch der körperliche Zustand von pflegenden Angehörigen ist schlechter als der von Nicht-Pflegenden. 53 Prozent waren im Landkreis Altenkirchen im Jahr 2017 wegen Rückenschmerzen bei ihrem Arzt. Im Westeraldkreis lag die Zahl bei 51 Prozent.
Das Programm:
Donnerstag, 18. Juni 17:30Uhr Zeltaufbau und Herrichten des Festplatzes
Freitag, 19. Juni 18:00 Uhr Kranzwickeln der Kirmesjugend
Samstag, 20. Juni 15:00 Uhr Kirmesbaumstellen
20:00 Uhr Musik und Tanz mit „DJ Julian“
von VTP-Veranstaltungstechnik
Der Kulturförderverein der Verbandsgemeinde Wallmerod lädt zum „Plattschwätzen“ ein. Am Freitag, den 07. August um 19 Uhr, findet in „Eidtsfritze Schauer“, Kirchstr. 4 in Hundsangen wieder ein Abend mit Vorträgen „uff Platt“ statt. Wer Interesse hat, etwas vorzutragen oder zu singen, kann sich gerne bei Brinja Marschall Tel. 06435 508-338 (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und Dieter Ehinger Tel. 06435 508-221 (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) melden. Gerne kann auch spontan etwas vorgetragen werden. Die musikalische Unterhaltung ist, wie immer, von „Eidtsfritze Hubert“ und „Onnergässer Otto“ gesichert. Für die Verpflegung steht die Freiwillige Feuerwehr Hundsangen hinter der Theke und am Grill. Die Gäste können gerne mit einstimmen, wenn Volkslieder und Schlager gesungen werden. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.
( Simone Kappes )
Gemeinschaftsveranstaltung mit der NABU-Gruppe Guckheim
Sonntag, 21. Juni, 10:00 - ca. 13:00 Uhr
Referent: Prof. Dr. Klaus Fischer, Koblenz, Institut für Integrierte Naturwissenschaften Abteilung Biologie der Universität Koblenz
Treffpunkt: 56457 Westerburg, Wäller Park, Rheinhold-Ferger-Straße, am Eingangstor der
ehem. Wäller Kaserne
Mitzubringen: Fernglas, evtl. Spektiv und Bestimmungsbuch/App
Teilnahmebeitrag: Kostenfrei - aber wir freuen uns über eine SPENDE!
„Sonntagsausklang“ – so nennt sich eine Andachtsreihe, die Ehrenamtliche der Evangelischen Christusgemeinde Sayn-Wied-Westerwald Ende April ins Leben gerufen haben. Etwa drei Mal pro Monat lädt das Team um 18 Uhr in die Evangelische Kirche Rückeroth ein – zum Innehalten, Zuhören, Beten, Singen. Ein Herzenssache für die Engagierten: Alle Helfenden wirken unentgeltlich am „Sonntagsausklang“ mit.
Hanne Michel ist seit Jahrzehnten in der Kirchengemeinde Rückeroth aktiv und erklärt die Idee hinter dem Projekt: „Seit unsere Region zur Gesamtkirchengemeinde zusammengewachsen ist, findet hier in Rückeroth nur noch einmal im Monat ein Gottesdienst statt. Uns war es aber ein Anliegen, jede Woche eine Art Gottesdienst im Ort zu feiern.“
Mit „uns“ meint sie einen Kreis engagierter MitarbeiterInnen, die das Projekt ins Leben gerufen haben. Seit April finden in den Wochen ohne regulären Sonntagsgottesdienst die Feiern statt: mit viel Musik, Predigten, gemeinsamen Gebet und Zeit, zur Ruhe zu kommen. „Wir haben etliche UnterstützerInnen gefunden“, freut sich Hanne Michel: „Menschen, die ehrenamtlich Musik machen oder predigen und den Gottesdienst zu etwas Besonderem machen: Eine klassische Liturgie gibt’s abgesehen vom Vaterunser und dem Segen nicht; die Abende sind recht frei und lassen Raum.“
Das kommt offenbar an, denn die Abende waren bislang immer gut besucht. Nach dem nächsten am 21. Juni gibt es dann erst einmal eine Sommerpause, danach geht die Reihe weiter: Am 16. August sind wieder alle eingeladen, in der Evangelischen Kirchen Rückeroth mitzufeiern und den Sonntag in Ruhe ausklingen zu lassen.
(Peter Bongard)
Der FDP-Kreisverband Westerwald hat sich beim Bezirksparteitag des FDP-Bezirksverbandes Koblenz in Neuwied personell, inhaltlich und in den Debatten deutlich eingebracht. Im Mittelpunkt standen aus Westerwälder Sicht ein einstimmig angenommener Antrag zur Auflösung der Pflegekammer Rheinland-Pfalz sowie personelle Veränderungen im Bezirksverband.
Besonders freuen konnte sich der Kreisverband über die Wahl von Patrick Häbel in den Bezirksvorstand. Häbel, stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP Westerwald, wurde mit einem starken Ergebnis von 88 Prozent der Stimmen zum Beisitzer gewählt. Er wird künftig als neue Personalie aus dem Westerwald die Interessen des Kreisverbandes im Bezirksvorstand vertreten.
Für die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der St.-Martin-Grundschule in Elkenroth wurde der Besuch bei der Feuerwehr zu einem spannenden Erlebnis. Das Gemeinschaftsprojekt der Löscheinheiten Elkenroth und Kausen fand in diesem Jahr erstmals unter dem Motto „Nur gemeinsam geht’s voran“ statt.
Zu Unterrichtsbeginn wanderten die Abgangsklassen zum Elkenrother Feuerwehrhaus. Dort empfingen sie Florian Hüsch (FF Elkenroth) und Stefan Schwan (FF Kausen) sowie viele weitere Betreuer und Helfer der beiden Wehren.
Nach einer kurzen Begrüßung wurden die rund 50 Kinder in fünf gemischte Gruppen eingeteilt. Anschließend durchliefen sie abwechslungsreiche Stationen: Sie lernten die persönliche Schutzausrüstung einer Einsatzkraft kennen, erhielten Einblicke in ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) und übten den praktischen Umgang mit Feuerlöschern und Strahlrohren. Weitere Experimente verdeutlichten den sicheren Umgang mit Feuer. Zudem erfuhren die Kinder, wie ein Notruf korrekt abgesetzt wird und weshalb Rauchmelder lebenswichtig sind. Dabei nutzten die Feuerwehrleute das Schulklassenbetreuerset der Verbandsgemeinde-Feuerwehr mit Brandhaus, Notrufkoffer samt Telefonanlage und einem Experimentierkoffer.
Zum Abschluss verabschiedeten sich die Feuerwehrkameraden mit einem eindrucksvollen „Knall“, indem sie eine Fettexplosion demonstrierten. Mit kräftigem Applaus bedankten sich die Kinder für den gelungenen Vormittag. (Sarah Brühl)