Am 12.07.2026 wurde in einem Seniorenheim in Neuwied eine 75-jährige Frau, die nach einer Krankenhausbehandlung vorübergehend in dem Heim untergebracht war, auf der Toilette ihres Zimmers leblos aufgefunden. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen ist von einem Tötungsdelikt auszugehen.
Der Tat dringend verdächtig ist ihr 80-jähriger Ehemann, der sie am Tattag nachmittags besuchte und offenbar zunächst einen Spaziergang mit seiner im Rollstuhl sitzenden Ehefrau unternahm. Es besteht der dringende Verdacht, dass er im Anschluss daran die Frau auf der Toilette des Pflegezimmers erwürgte oder erdrosselte.
Der Beschuldigte wurde noch am Tattag an seiner Wohnanschrift vorläufig festgenommen und am 13.07.2026 der Haftrichterin des Amtsgerichts Koblenz vorgeführt, die auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des Totschlags (§ 212 Abs. 1 StGB) erließ. Seitdem befindet sich der Beschuldigte in Untersuchungshaft.
Die Obduktion des Leichnams des Opfers wurde angeordnet. Nach dem vorläufigen Ergebnis der durch das Institut für Rechtsmedizin der Universität in Mainz durchgeführten Obduktion dürfte der Tod infolge einer massiven Strangulation eingetreten sein.
Der dringende Tatverdacht gegen den Beschuldigten ergibt sich unter anderem daraus, dass er in einem Telefonat mit einer Ärztin die Tat zugegeben hat. Gegenüber den Strafverfolgungsbehörden hat der Beschuldigte sich bislang nicht eingelassen und von seinem Schweigerecht Gebrauch gemacht. Zu weiteren Einzelheiten des Ermittlungsstandes können derzeit mit Blick auf die laufenden Ermittlungen keine Angaben gemacht werden. (Staatsanwaltschaft Koblenz)
Nach der Explosion in einem Wohnhaus in der Holzbachstraße ist der Unglücksort weiterhin abgesperrt. Ein 39-jähriger Mann wurde bei dem Vorfall schwer verletzt, die Druckwelle zerstörte Teile der Fassade. Trümmerteile erinnern noch immer an die Wucht der Explosion und liegen teilweise auf der Straße. Viele Schaulustige kommen zum Ort des Geschehens, was Anwohner zunehmend kritisieren. Die Polizei hat bislang keine neuen Erkenntnisse zur Ursache der Explosion. (RWW)
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Mudersbach: Polizei sucht Zeugen nach Angriff auf Jugendlichen
Hübingen: Familienferiendorf erreicht Spendenziel
Siershahn: Erste Wäller Seniorenkonferenz geplant
In Mudersbach bittet die Polizei Betzdorf um Hinweise nach einer Körperverletzung an einem 17-Jährigen. Der Jugendliche wurde an einer Treppe nahe eines Einkaufsmarktes angegriffen und erlitt Kopfverletzungen sowie Abschürfungen. Zwei unbekannte Männer sollen nach der Tat mit einem schwarzen Auto weggefahren sein. Die Polizei sucht nun Zeugen des Vorfalls.
In Hübingen kann das Familienferiendorf aufatmen. Das Spendenziel von 350.000 Euro wurde erreicht, damit kann ein Insolvenzplan zur Rückkehr in die Eigenständigkeit vorbereitet werden. Insolvenzverwalter und Stiftung informieren in der kommenden Woche über die weiteren Schritte. Das Team bedankt sich bei allen Unterstützern.
In Siershahn findet Ende August die erste Wäller Seniorenkonferenz statt. Dabei geht es um die Herausforderungen des demografischen Wandels und die Zukunft der Seniorenpolitik im Westerwald. Experten, Politiker und Interessierte sollen über neue Lösungen und Möglichkeiten zum Austausch sprechen. Die Veranstaltung beginnt am 26. August im Bürgerhaus.
Das Team des Familienferiendorfs und die Gäste können aufatmen: am Stichtag 15. Juli hat
das Familienferiendorf das Spendenziel von 350.000 € erreicht. Dies konnte der Vorsitzende
der Stiftung Familienferiendorf Hübingen, Dr. Hanno Heil, dem Insolvenzverwalter Philipp
Konen am Mittwoch mitteilen. Damit ist der Weg frei, über einen Insolvenzplan das
Familienferiendorf wieder in die Eigenständigkeit zurückzuführen.
A3: Instandsetzungsarbeiten im Bereich des A3-Unterführungsbauwerkes der K101 bei Ruppach-Goldhausen (Update)
Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes lässt, wie mitgeteilt, seit Anfang August 2026, im Bereich des A3-Unterführungsbauwerkes der K101 bei Ruppach-Goldhausen Betoninstandsetzungsarbeiten an der Unterseite des Brückenbauwerkes ausführen. Aufgrund des unerwartet größeren Schadensausmaßes und der daraus folgenden zeitintensiveren Betoninstandsetzungsarbeiten werden die Arbeiten voraussichtlich bis Montag, 19. Oktober 2026, andauern.
Schritt für Schritt zu mehr Kinderrechten:
Mit dem neuen „Pfad der Kinderrechte“ zwischen Kölbingen und Kaden schafft das Haus für Jugend- und Familienhilfe Westerwald (HaJuFa) in Trägerschaft des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz e.V. neue Aufmerksamkeit für das Thema Kinderrechte. Der neue Pfad, der passend zum Weltkindertag am 20.09. insgesamt 2009 Meter lang ist, informiert anschaulich über wichtige Kinderrechte aus der UN-Kinderrechtskonvention. Die Idee zum „Pfad der Kinderrechte“ aus dem HaJuFa Westerwald fand schnell Befürworter – nicht nur beim DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. als Träger der Jugendhilfeeinrichtung, sondern auch bei den umliegenden Gemeinden und der Touristeninformation WällerLand.
Altenkirchen (ots)
Am Montag, 07.09.2026, kam es zwischen 09.30 Uhr und 13.20 Uhr in Altenkirchen, Schloßplatz, zu einem Diebstahl. Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten unbekannte Täter ein, auf einem Parkplatz abgestelltes, schwarzes Kleinkraftrad des Herstellers Honda. Das Fahrzeug konnte, unweit des Tatortes, auf dem Parkplatz im Schloßweg aufgefunden werden. Bereits abmontierte Fahrzeugteile lagen im Bereich der nahegelegenen Unterführung. Die Polizei Altenkirchen bittet um Hinweise. (Polizei Altenkirchen)
Vom 14. bis voraussichtlich 28. September ist die K 19 zwischen Astert und Lützelau wegen Baumfällarbeiten komplett gesperrt. Hier werden die abgestorbenen Eichen beseitigt. Der Verkehr wird von Astert kommend über die K 14, Kroppach, die L 265 Richtung Heimborn und dann über die K 19 Richtung Limbach und in Gegenrichtung entsprechend umgeleitet.
Musikalische Vielfalt begeistert im Kurpark
Die Stadt Bad Marienberg blickt auf eine abwechslungsreiche und stimmungsvolle Kurkonzert-Saison 2026 zurück. Von Ende Mai bis Anfang September wurde der Musikpavillon im Kurpark wieder sonntags um 16:00 Uhr zum beliebten Treffpunkt für Musikliebhaber aus Bad Marienberg und der Region.
Die Konzertreihe „sonntags um vier“ bot auch in diesem Jahr eine bunte musikalische Mischung. Blasorchester, Akkordeon-Ensembles und Stadtkapellen sorgten mit ihren unterschiedlichen Programmen für abwechslungsreiche Unterhaltung und zahlreiche schöne musikalische Momente. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, bei freiem Eintritt in entspannter Atmosphäre im Kurpark Platz zu nehmen, der Musik zu lauschen und den Sonntagnachmittag unter freiem Himmel zu genießen.
Workshop gab wichtige Impulse zum Umgang mit Starkregen & Co.
35 Fachleute und Vertreter aus Politik und Verwaltung diskutierten bei einem Workshop im Kreishaus in Montabaur über konkrete Maßnahmen zur Klimaanpassung. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich der Westerwaldkreis besser auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten kann. Eingeladen waren Vertreter aller politischen Fraktionen sowie interne und externe Fachakteure aus Bereichen wie Wasser-, Land- und Forstwirtschaft, Tourismus, Gesundheit und Bevölkerungsschutz, um ihre Perspektiven und Erfahrungen einzubringen. Ziel des fachübergreifenden Austauschs war es, Synergien zu nutzen, mögliche Konflikte frühzeitig zu erkennen und gemeinsam integrierte, praxisnahe und wirksame Maßnahmen zu entwickeln. Die Ergebnisse fließen in das Klimananpassungskonzept des Westerwaldkreises ein, das derzeit erarbeitet wird.