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Koblenz: Anklage im Mordfall Amy Lopez erhoben
Westerwaldkreis: Städtebauförderung stärkt Kommunen im ganzen Kreis
Koblenz: Zoll kontrolliert Paketbranche bei bundesweiter Aktion
Im Mordfall der 1994 in Koblenz getöteten amerikanischen Touristin Amy Lopez hat die Staatsanwaltschaft Koblenz Anklage gegen einen 81 Jahre alten Mann erhoben. Der Beschuldigte war zuvor festgenommen worden, nachdem sich der Tatverdacht unter anderem durch DNA-Spuren und neue Ermittlungen erhärtet hatte. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll die Frau im Bereich der Festung Ehrenbreitstein unter einem Vorwand in ein abgelegenes Gebäude gelockt und dort getötet worden sein. Zudem liege ein Geständnis über den Verteidiger sowie gegenüber einem Gutachter vor. Das Landgericht Koblenz muss nun über die Zulassung der Anklage entscheiden.
Im Westerwaldkreis wird die Städtebauförderung als wichtiger Baustein für die Entwicklung der Kommunen hervorgehoben. In Orten wie Hachenburg oder Montabaur flossen in den vergangenen Jahren mehrere Millionen Euro in die Modernisierung von Ortskernen und Wohnquartieren. Ziel der Programme ist es, Lebensqualität zu verbessern und Städte an neue Anforderungen anzupassen. Auch künftig sollen weitere Bundesmittel in die Region fließen.
Im Raum Koblenz hat der Zoll eine bundesweite Schwerpunktprüfung in der Paketbranche durchgeführt. Dabei wurden zahlreiche Beschäftigte kontrolliert und Arbeitsverhältnisse überprüft. In mehreren Fällen ergaben sich Hinweise auf Verstöße gegen Mindestlohn- und Sozialversicherungspflichten. Es wurden bereits erste Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, weitere Prüfungen laufen.
Noch ein aktueller Verkehrshinweis für heute:
Zwischen dem Autobahndreieck Dernbach und der Anschlussstelle Montabaur müssen Autofahrer auf der A3 bis 18 Uhr mit Einschränkungen rechnen. Dort wird die Fahrbahn instand gesetzt. Aktuelle Verkehrsmeldungen gibt es rund um die Uhr auf verkehr.radiowesterwald.de
Dernbach (ots)
Am Samstag kam es zu einem Verkehrsunfall auf der BAB 3 in Fahrtrichtung Frankfurt wenige hundert Meter vor der Anschlussstelle Dierdorf. Der Fahrer eines PKW verlor während der Fahrt die Kontrolle über sein Fahrzeug und touchierte hierbei den Auflieger eines Lastkraftwagens, welcher auf gleicher Höhe fuhr. Das Fahrzeug schaukelte sich auf und überschlug sich einmal, bis es schließlich auf dem Dach liegend zum Stillstand kam. Die beiden Insassen wurden leichtverletzt in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Die BAB 3 musste zur Unfallaufnahme kurzzeitig voll gesperrt werden. (Polizei Montabaur)
Koblenz (ots)
Am 6.Mai 2026 hat die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls (FKS) eine verdachtsunabhängige bundesweite Schwerpunktprüfung in der Kurier-, Express- und Paketbranche durchgeführt.
Für Beschäftigte dieser Branche gelten besondere Bestimmungen, wie die Pflicht zum Mitführen der Ausweispapiere, das Führen von Stundenaufzeichnungen oder auch die Anmeldung zur Sozialversicherung ab dem ersten Tag der Beschäftigung. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit prüft zudem, ob die Bezahlung des gesetzliche Mindestlohns von 13,90 Euro je Zeitstunde eingehalten wird. Beispielsweise durch mangelnde Entlohnung von Überstunden, Zeiten der Beladung der Fahrzeuge oder der Fahrten zwischen den Paketzentren und dem ersten Zustellort wird der Mindestlohn oftmals unterschritten, wie vergangene Prüfungen der FKS zeigten.
Im Fall der am 26.09.1994 in der Nähe des Felsenwegs am Aufgang zur Festung Ehrenbreitstein in Koblenz getöteten 24-jährigen amerikanischen Touristin Amy Lopez hat die Staatsanwaltschaft Koblenz gegen den am 23.02.2026 festgenommenen 81-jährigen Mann Anklage zum Landgericht Koblenz erhoben.
Die mit hoher Priorität geführten Ermittlungen konnten zügig abgeschlossen werden. Der bislang bestehende dringende Tatverdacht hat sich weiter erhärtet.
In der Anklageschrift wird dem Angeschuldigten vorgeworfen, die junge Frau zur Befriedigung des Geschlechtstriebs heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen im sog. General-von-Aster-Zimmer unterhalb der oberen Festungsanlage brutal ermordet zu haben.
Roth (ots)
Am Freitag, den 19.06.2026 lieferten sich gegen 23:45 Uhr zwei Fahranfänger (20 und 25 Jahre) mit ihren BMWs (mindestens) von Bruchertseifen bis nach Wissen ein Straßenrennen.
Hierbei überholten sich die Fahrzeuge mehrfach, fuhren nebeneinander, schalteten teilweise die Beleuchtung an den Fahrzeugen aus, bremsten stark ab und beschleunigten wieder.
In der Ortslage Roth fuhren die beiden BMWs trotz Gegenverkehr nebeneinander her, weswegen der Gegenverkehr abbremsen musste.
In Wissen durchfuhren die beiden Fahrzeuge den "Europakreisel" in entgegengesetzter Fahrtrichtung, bevor einer der BMWs auf dem Parkdeck des Bahnhofs in Wissen noch sogenannte "Donuts" drehte.
Die Fahrer konnten auf einem Parkplatz in Wissen angetroffen werden. Es wurden diverse Anzeigen gefertigt. (Polizei Betzdorf)
Seit fast zwei Jahrhunderten prägt die Ordensgemeinschaft das soziale Gesicht von Montabaur und dem Westerwald. Was 1856 mit einer kleinen Gruppe begann, entwickelte sich zu einer weltweiten Erfolgsgeschichte der Caritas.
Montabaur. Es ist ein entscheidendes Ereignis, das die Kongregation der Barmherzigen Brüder in Montabaur in diesem Jahr mit Stolz und Dankbarkeit feiert: Vor 170 Jahren, am 29. Juni 1856, legte der Westerwälder Peter Lötschert – später bekannt als Bruder Ignatius – den Grundstein für eine Gemeinschaft, die bis heute für bedingungslose Hilfe steht. Unabhängig von Alter, Stand oder Konfession verschrieben sich die Brüder der Pflege von Menschen in Not. Dieses Jubiläum wird am 29. Juni mit einem feierlichen Festgottesdienst gewürdigt.
Weiterlesen ...Zur zweiten Fachkonferenz Ehrenamt der Länder trafen sich auf Einladung von Marcus Klein, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien und Chef der Staatskanzlei, die fachlich zuständigen Ministerinnen und Minister sowie Staatssekretärinnen und Staatssekretäre aller Länder in der Mainzer Staatskanzlei. Zu Gast war auch die Staatsministerin für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt, Dr. Christiane Schenderlein, sowie die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt und das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement.
Weiterlesen ...MONTABAUR. Mit einer kleinen internen Feier hat der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn seinen neuen Caritas-Laden am Kleinen Markt 6 in der Montabaurer Fußgängerzone eröffnet. Gemeinsam mit der Pfarrei St. Peter Montabaur wurde ein Ort geschaffen, der weit mehr sein soll als ein klassisches Ladengeschäft.
Die Räumlichkeiten waren Ende vergangenen Jahres frei geworden, nachdem der Caritas-Anziehpunkt, der Secondhandladen des Caritasverbandes, innerhalb der Montabaurer Fußgängerzone in die Kirchstraße 17 umgezogen war. Seitdem stand das Ladenlokal leer. Umso größer ist die Freude bei den Verantwortlichen, dass die Räume nun wieder mit Leben gefüllt werden können.
Moderne Photovoltaik-Anlage spart Energie, Kosten und CO₂
Mit einem symbolischen Knopfdruck hat die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Parkplatz der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises offiziell in Betrieb genommen. Das Großprojekt wurde mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz realisiert und markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu mehr Klimaschutz, Energieeffizienz und Versorgungssicherheit der Kreisverwaltung.
Im Rahmen des Projekts mit einem Investitionsvolumen von rund 3,3 Millionen Euro entstand eine moderne Stahlkonstruktion mit drei großflächigen Carports, die insgesamt sechs Parkreihen überspannen. Auf deren Dächern wurden 840 Solarmodule mit einer Fläche von insgesamt 1.731 Quadratmetern installiert. Die Anlage erreicht eine Leistung von bis zu 382,2 kWp, um künftig einen großen Teil des Strombedarfs der Kreisverwaltung zu decken. Ein leistungsfähiger Batteriespeicher mit einer Kapazität von rund 450 kWh sorgt dafür, dass überschüssig erzeugte Energie zwischengespeichert werden kann. Unter optimalen Bedingungen lässt sich damit die Grundlast des Verwaltungsgebäudes – etwa für Server, Heizungs- und Klimatechnik – für acht bis zehn Stunden außerhalb der regulären Dienstzeiten versorgen.
Kreis Altenkirchen. Es gibt kaum ein qualitativ hochwertigeres Fleisch als Wildbret aus heimischen Wäldern. Die Nachfrage ist entsprechend hoch – was sich seit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Sieger- und Sauerland und den damit verbundenen Schutzmaßnahmen im Kreis Altenkirchen drastisch geändert hat. „Schwarzwild lässt sich momentan überhaupt nicht mehr vermarkten“, berichtet Jörg Wirths. Der Kreisjagdmeister war jetzt Teilnehmer einer Gesprächsrunde, zu der Landrat Dr. Peter Enders Waldbesitzer und Vertreter der Landwirtschaft eingeladen hatte. Bereits seit vielen Wochen steht die Veterinärabteilung der Kreisverwaltung fast täglich im Austausch mit anderen Behörden sowie den Beteiligten vor Ort, um ein konzertiertes Vorgehen zu gewährleisten. Erklärtes Ziel ist und bleibt, eine Ausbreitung der Seuche auf den Norden von Rheinland-Pfalz zu verhindern.
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