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Linkenbach: Unfallsachverständiger untersucht tödlichen Zusammenstoß
Hardt: Stromrechnung über 216.000 Euro sorgt für Schock
Westerwald: BUND warnt vor Gefahren für die Europäische Wildkatze
Nach dem tödlichen Verkehrsunfall auf der L 265 zwischen Linkenbach und Dürrholz untersucht ein Unfallsachverständiger die genaue Ursache. Bei der Kollision zweier Autos im Begegnungsverkehr wurden 6 Menschen schwer verletzt, 3 von ihnen starben noch an der Unfallstelle. Die 3 Insassen des zweiten Fahrzeugs kamen in umliegende Krankenhäuser. Der Sachverständige soll insbesondere klären, wie es zu dem Zusammenstoß kommen konnte. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren mit einem größeren Aufgebot im Einsatz. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.
Eine Stromrechnung über mehr als 216.000 Euro hat in Hardt für einen Schreck gesorgt. Ein privater Haushalt sollte nach einer Abrechnung des Energieversorgers diese Summe zunächst bezahlen. Inzwischen ist der ungewöhnlich hohe Betrag jedoch geklärt. Der Versorger hat einen Fehler bei der Abrechnung eingeräumt. Der betroffene Haushalt muss die sechsstellige Summe deshalb nicht bezahlen. Wie es genau zu der fehlerhaften Abrechnung kommen konnte, wurde nicht näher mitgeteilt.
Die Europäische Wildkatze hat sich nach Angaben des BUND in den naturnahen Wäldern des Westerwalds wieder etabliert. Schutzprojekte haben dazu beigetragen, dass sich die streng geschützte Tierart in der Region ausbreiten konnte. Zum Weltkatzentag wies der BUND zugleich auf die Gefahren durch unkastrierte Freigängerkatzen hin. Hauskatzen können sich mit Wildkatzen fortpflanzen und dabei die genetischen Eigenschaften der Wildtiere verändern. Auch die Übertragung von Krankheiten kann für kleine Wildkatzenbestände problematisch sein. Der BUND fordert deshalb gemeinsam mit dem Deutschen Tierschutzbund eine bundesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen.
Linkenbach (ots)
Am 06.08.2026; ca. 21:40 Uhr kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der L 265 zwischen den Ortschaften Linkenbach und Dürrholz. Hierbei kollidierten zwei PKW aus noch nicht geklärter Ursache im Begegnungsverkehr. In einem PKW wurden alle drei Insassen so schwer verletzt, dass diese noch vor Ort verstarben. Im anderen PKW wurden alle drei Insassen schwer verletzt und durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren mit einem großen Aufgebot vor Ort. Die Ermittlungen zur Unfallursache wurden von der Polizei unter Hinzuziehung eines Unfallsachverständigen aufgenommen. (Polizei Straßenhaus)
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Wissen: Radfahrer nach Sturz mit Rettungshubschrauber ins Krankenhaus
Hübingen: Familienferiendorf soll neue Zukunftsperspektive bekommen
Westerwaldkreis: Lernpaten für Grundschulkinder gesucht
Die Polizei hat in Wissen einen Ersthelfer für seinen vorbildlichen Einsatz am Unfallort gelobt. Ein 54-jähriger Radfahrer ist in Wissen-Frankenthal bei einem Sturz schwer verletzt worden. Der Mann war mit seinem Mountainbike an der B62 unterwegs und kam ohne Beteiligung anderer zu Fall. Ersthelfer versorgten den Verletzten bis zum Eintreffen von Rettungsdienst und Polizei. Wegen der vermuteten schweren Kopfverletzungen brachte ein Rettungshubschrauber den Mann in ein Krankenhaus.
Die CDU-Kreistagsfraktion hat sich über die Zukunft des Familienferiendorfs Hübingen informiert. Nach der überstandenen Insolvenz ging es bei dem Besuch um neue Perspektiven und mögliche Entwicklungschancen. Eine neu gegründete Stiftung soll die langfristige finanzielle Grundlage des Hauses sichern. Für größere Investitionen bleibt das Feriendorf allerdings auf Spenden und weitere Unterstützer angewiesen. Geplant sind unter anderem Kooperationen mit Schulen und Vereinen sowie neue Finanzierungsmöglichkeiten. Das Familienferiendorf soll auch künftig ein Ort für Familien, Schulklassen und Vereine bleiben.
Im Westerwaldkreis werden neue ehrenamtliche Lernpaten für Grund- und Förderschulkinder gesucht. Das Projekt begleitet Kinder seit 16 Jahren und soll ihnen mehr Unterstützung und Freude am Lernen vermitteln. Lernpaten treffen sich während der Unterrichtszeit regelmäßig mit einzelnen Kindern. Für die Aufgabe sind keine pädagogischen Vorkenntnisse erforderlich, erwartet werden vor allem Zuverlässigkeit und Geduld. Eine kostenlose zweitägige Schulung bereitet die Teilnehmer auf ihre Tätigkeit vor. Der erste Seminartag findet in Kaden statt, Interessierte können sich beim Westerwaldkreis informieren.
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Koblenz: Polizei stoppt Raser mit mehr als 230 km/h auf der A3
Westerwald: Wäller Helfen für Deutschen Engagementpreis nominiert
Westerwaldkreis: SPD fordert Hitzeschutzkonzept und Förderprogramm
Die Autobahnpolizei hat auf der A3 bei Koblenz einen 23-jährigen Autofahrer nach einer riskanten Fahrt gestoppt. Nach Angaben der Ermittler überholte der Mann mehrfach verbotswidrig rechts, hielt zu wenig Abstand und fuhr mit mehr als 230 km/h durch dichten Verkehr. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und der Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. Ein Drogentest verlief zudem positiv auf Cannabis. Der Führerschein wurde sichergestellt und eine Sicherheitsleistung von 10.000 Euro erhoben. Die Polizei sucht weitere Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrt gefährdet wurden.
Der Verein Wäller Helfen gehört zu den 44 Projekten aus Rheinland-Pfalz, die für den Deutschen Engagementpreis 2026 nominiert sind. Bundesweit stehen mehr als 500 Projekte und engagierte Menschen zur Auswahl. Wäller Helfen wurde mit der Initiative „Wir forsten auf“ vorgeschlagen, die sich für Nachhaltigkeit und den Erhalt heimischer Wälder einsetzt. Über die Preisträger entscheidet im Herbst eine Jury, zusätzlich gibt es ein bundesweites Publikumsvoting. Die Preisverleihung findet Ende November in Berlin statt. Der Deutsche Engagementpreis ist die höchste Auszeichnung für freiwilliges Engagement in Deutschland.
Die SPD-Kreistagsfraktion im Westerwald fordert ein kreisweites Hitzeschutzkonzept sowie ein neues Förderprogramm für Städte und Ortsgemeinden. Nach den Plänen sollen Kommunen Zuschüsse von bis zu 7.500 Euro für Maßnahmen wie Trinkbrunnen, Verschattungen oder begrünte Aufenthaltsbereiche erhalten. Ziel ist es, die Bevölkerung besser vor zunehmenden Hitzeperioden zu schützen. Die SPD verweist dabei auf den Erfolg des Förderprogramms für kommunale Notfalltreffpunkte. Über den Antrag soll der Westerwälder Kreistag beraten.
Kirchen (Sieg) (ots)
Am Samstag, 03.10.2026, befuhr ein 20-jähriger Mann mit seinem Kraftrad der Marke Honda die K 101 aus Richtung Herdorf kommend in Fahrtrichtung Kirchen.
Im Verlauf einer Rechtskurve kam der 20-Jährige mit seinem Kraftrad von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der dortigen Schutzplanke. Hierbei zog er sich unter anderem eine Beinfraktur zu und wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert.
Im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme stellten die eingesetzten Beamten fest, dass der 20-Jährige nicht im Besitz der für das Kraftrad erforderlichen Fahrerlaubnis war.
Gegen den 20-Jährigen wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet. (Polizei Betzdorf)
Herdorf (ots)
Am Freitag, 02.10.2026 befuhr eine 64-jährige Fahrerin eines VW gegen 10:15 Uhr die Hauptstraße in Fahrtrichtung Sassenroth. Während der Fahrt erlitt die Fahrzeugführerin nach bisherigen Erkenntnissen einen medizinischen Notfall und kam infolgedessen nach links von der Fahrbahn ab.
Hierbei kollidierte der VW mit einem ordnungsgemäß am linken Fahrbahnrand abgestellten Pkw. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde dieser auf einen dahinter abgestellten Pkw geschoben. Dieser wiederum wurde auf ein weiteres, dahinter abgestelltes Fahrzeug geschoben.
An allen vier beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden. Die 64-jährige Fahrzeugführerin wurde aufgrund des medizinischen Notfalls ärztlich versorgt.
Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. (Polizei Betzdorf)
Im Einsatz für intakte Ökosysteme, Wasserrückhalt und Artenvielfalt
Biotoppflege, Jungwaldpflege, Waldrandgestaltung und Pflanzung: Diese Arbeiten haben die fast 20 Bergwaldprojekt-Freiwilligen aus ganz Deutschland vom 27. September bis 3. Oktober 2026 in Hachenburg u. a. durchgeführt. Ziele des Einsatzes waren, die ökologische Situation am Projektstandort konkret zu verbessern und die Teilnehmenden auch über die Projektwoche hinaus für die akuten Bedrohungen der natürlichen Lebensgrundlagen und einen achtsamen Umgang mit den Ressourcen zu sensibilisieren. Die Projektwoche wurde von der Westerwald Bank eG mit 13.500 Euro gefördert.
Die niederländische Firma Herman Kuijper BV ruft die “Cokoc Fruchtgummis Spiegeleier” mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 24.10.2027 aus dem Handel zurück. Bei dem Produkt kann sich schon vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums Schimmel bilden, es ist daher nicht für den Verzehr geeignet. Vertrieben wurden die Fruchtgummis über Filialen des Discounters “Action”.
Die Firma “Tema Fine Foods” ruft die Sesampaste (Tahina) der Marke “Chtoura Garden” aus dem Handel zurück, weil sie Salmonellen enthalten kann. Vom Verzehr wird abgeraten. Betroffen ist Ware mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 10-2027. Eine Salmonellen-Erkrankung äußert sich innerhalb einiger Tage nach Infektion mit Durchfall, Bauchschmerzen und gelegentlich Erbrechen und leichtem Fieber. Insbesondere Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe entwickeln. (LUA)
Steinebach (ots)
Am Samstagabend, 03.10.2026, kam es gegen 19:36 Uhr auf der K 122 zwischen Malberg und Steinebach zu einem schweren Verkehrsunfall unter zwei Pedelec-Fahrern, bei dem eine Person lebensgefährlich verletzt wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 50-jähriger Mann gemeinsam mit seiner 49-jährigen Ehefrau die K 122 aus Richtung Malberg kommend in Fahrtrichtung Steinebach. Aus bisher ungeklärter Ursache kam die Frau zu Sturz. Die 49-Jährige erlitt durch den Sturz schwere Kopfverletzungen und wurde nach der Erstversorgung vor Ort mit einem Rettungshubschrauber in eine Fachklinik geflogen. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und die Spurensicherung wurde die K 122 bis ca. 22:30 Uhr voll gesperrt. (Polizei Betzdorf)
36. KLEINKUNSTFESTIVAL „FOLK & FOOLS“
Großes Finale am 14.11.2026 in Montabaur
Montabaur / WW. Mit dem 36. Kleinkunstfestival „Folk & Fools“ verabschiedet sich die Kleinkunstbühne Mons Tabor nach fast 40 Jahren endgültig von der Wäller Kulturbühne – für immer! Es war leider kein Nachwuchs zu finden, der die 5 in der Region bekannten Formate wie „Musik in alten Dorfkirchen“ oder die “Westerwälder Kabarettnacht“ auf dem bekannt hohen Niveau weiterführen wollte oder konnte. Doch am Samstag, 14.11.2026 lassen es die ehrenamtlichen Kulturschaffenden der Bühne nochmal richtig krachen: mit der letzten Ausgabe des wohl traditionsreichsten Kleinkunstfestivals in Rheinland-Pfalz. Die Gastgeber hoffen beim FINALE ab 19.00 Uhr auf eine bis auf den letzten Platz gefüllte Stadthalle in Montabaur. Einlass ist ab 18.30 Uhr.