Ransbach-Baumbach (ots)
Am 17.04.2026 wurde die Polizeiwache Höhr-Grenzhausen gegen 11:00 Uhr über einen schweren Verkehrsunfall zwischen einem Klein-Lkw und einem Pkw auf der K 127 zwischen Ransbach-Baumbach und Wittgert in Kenntnis gesetzt. Es kam zu einem Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Die Fahrer und alleinigen Insassen wurden hierbei schwer verletzt. Eine Person ist in ihrem Pkw eingeklemmt worden und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Die genaue Unfallursache ist noch nicht bekannt. Die Ermittlungen hierzu werden aufgenommen. Beide Verletzten Personen werden zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser verbracht. Die Straße musste für den Zeitraum der Unfallaufnahme voll gesperrt werden. (Polizei Montabaur)
Die Carnis Vertriebs GmbH ruft "K-Classic Salami 1A" auch aus den rheinland-pfälzischen Kaufland-Filialen zurück. Grund: Es wurden STEC (Shigatoxin-produzierende E. coli) festgestellt. Eine STEC-Infektion äußert sich meist innerhalb einer Woche nach der Infektion mit Durchfall und Bauchkrämpfen. Insbesondere Säuglinge, Kleinkinder, Schwangere, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe mit blutigen Durchfällen entwickeln. Betroffen von diesem Rückruf sind die 100-Gramm-Packungen mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 17.04.2026, 24.04.2026 und 01.05.2026.
Smyths Toys ruft mehrere Produkte der "Dig"-Linie auch aus den rheinland-pfälzischen Filialen zurück. Grund: Das Material in einigen Produkten enthält Spuren von Asbest. Weil der Stoff krebserregend ist, sollte das Spielzeug zurückgebracht und bis dahin außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden. Betroffen von diesem Rückruf sind "Dino Dig Sensory Bin" (248772), "Gold Dig It Kit" (231105), "10pcs Dig It Out Dinosaur Eggs" (166403), “Dig It Up Pirates thirteen Treasure Set” (223521) und "Gem Dig Kit 8 Pack" (187538). (LUA)
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Westerburg: Feuertonne mit Schlachtabfällen sorgt für Einsatz in Halbs
Betzdorf: Unbekannte verwüsten Räume der Tafel in der Gontermannstraße
Mainz: Landtag plant Änderung bei Einsetzung von Untersuchungsausschüssen
In der Halbs hat eine brennende Feuertonne für einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Polizei gesorgt. Am späten Abend wurde eine starke Rauchentwicklung gemeldet, die sich auch auf die Nachbarort Hergenroth auswirkte. Die Einsatzkräfte entdeckten eine Feuertonne auf einem Hof, in der offenbar Schlachtabfälle verbrannt wurden. Die Feuerwehr löschte die Feuerstelle nach rund einer Stunde Einsatzzeit. Insgesamt waren rund 20 Einsatzkräfte aus mehreren Wehren vor Ort. Gegen den Verursacher wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
In Betzdorf haben bislang unbekannte Täter die Räumlichkeiten der Tafel in der Gontermannstraße verwüstet. Der Vorfall ereignete sich innerhalb eines Zeitraums von rund zwei Wochen. Die Täter verschafften sich offenbar unbefugt Zugang und richteten erheblichen Schaden an. Unter anderem wurden Lebensmittel in den Räumen verteilt und Feuerlöscher entleert. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Im rheinland-pfälzischen Landtag planen mehrere Fraktionen eine Änderung der Landesverfassung. Künftig soll das Quorum für die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses von einem Fünftel auf ein Viertel der Abgeordneten angehoben werden. Ziel ist nach Angaben der Fraktionen eine bessere Arbeits- und Funktionsfähigkeit des Parlaments. Gleichzeitig solle das Minderheitenrecht weiterhin gewährleistet bleiben. Über die Änderung soll nun das weitere parlamentarische Verfahren abgestimmt werden.
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Mainz: LKA warnt vor vier Hauptunfallursachen im Straßenverkehr
Westerwaldkreis: Diakonie startet Projekt zur Unterstützung junger Geflüchteter
Mainz: Kinderhilfswerk fordert stärkere Kinderrechte in Rheinland-Pfalz
Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz weist auf zentrale Ursachen schwerer Verkehrsunfälle hin. Im Fokus stehen Ablenkung, Alkohol und Drogen, überhöhte Geschwindigkeit sowie zu geringer Sicherheitsabstand. Im Jahr 2025 wurden im Land rund 139.000 Verkehrsunfälle registriert. Täglich ereigneten sich damit etwa 380 Unfälle auf den Straßen in Rheinland-Pfalz. Die Zahl der Verkehrstoten stieg auf rund 160 Menschen. Besonders auffällig bleibt der Einfluss von zu hoher Geschwindigkeit und Abstandsunfällen. Auch Ablenkung durch digitale Geräte gilt weiterhin als großes Risiko im Straßenverkehr.
Die Regionale Diakonie Westerwald Rhein-Lahn hat ein neues Projekt für junge Geflüchtete und Menschen aus der Ukraine gestartet. Das Programm trägt den Namen IStA und läuft bis zum Jahr 2028. Es richtet sich insbesondere an unbegleitete minderjährige Geflüchtete sowie ukrainische Schutzsuchende in der Region. Ziel ist die psychosoziale Stabilisierung und bessere Integration im Alltag. Das Projekt unterstützt die Betroffenen in den Landkreisen Westerwald, Rhein-Lahn und Altenkirchen. Im Mittelpunkt stehen Beratung, Therapieangebote und soziale Begleitung zur Bewältigung von Belastungen.
Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert im Zuge der Koalitionsverhandlungen in Rheinland-Pfalz eine stärkere Verankerung der Kinderrechte. Konkret geht es um Änderungen in der Landesverfassung sowie um mehr politische Beteiligung junger Menschen. Vorgeschlagen wird unter anderem ein Wahlrecht ab 16 Jahren bei Kommunal- und Landtagswahlen. Außerdem fordert die Organisation Verbesserungen in der schulischen Bildung und mehr Unterstützung für Kommunen.
In der Zeit vom 15. bis 19. Juni 2026 erfolgen Gewährleistungsarbeiten an der Ampelanlage im Bereich des Knotenpunktes B 413 / K 120 in Dierdorf.
Für die Dauer der Arbeiten muss der betroffene Streckenabschnitt halbseitig gesperrt werden. Der Pkw-Verkehr wird währenddessen mithilfe einer Baustellenampel geregelt.
Für den Schwerlastverkehr von der K 120 kommend in Fahrtrichtung B 413 ist eine Umleitung eingerichtet, die vor Ort entsprechend ausgeschildert wird.
Vom 8. Juni bis voraussichtlich 31. August ist die K 51 zwischen Irmtraut und der L 299 (Richtung Hüblingen) wegen Tief-, Leitungs- und Verkehrswegebauarbeiten beziehungsweise Verkehrssicherungsmaßnahmen voll gesperrt. Umleitungsstrecken über B 54 – L 299 und umgekehrt sind entsprechend ausgeschildert.
Seit Ende Mai steht die Wasserampel in der VG Montabaur auf Gelb und die Bürger sind zum Wassersparen aufgerufen. Das Problem der Wasserknappheit ist den Verbandsgemeindewerken seit vielen Jahren bekannt und so werden die Infrastrukturprojekte stets darauf ausgerichtet, die eigenen Ressourcen besser auszuschöpfen und weniger Energie zu verbrauchen. Derzeit wird die Wasserversorgung rund um Niederelbert neu aufgestellt: Es werden drei neue Leitungen verlegt, ein neuer Quellsammelschacht eingebaut und der alte Hochbehälter vom Netz genommen. Mit diesen Maßnahmen erreichen die Wasserversorger, dass bis zu 250.000 Liter Quellwasser pro Tag gesichert werden und nicht mehr ungenutzt abfließen.
Weiterlesen ...Für alle, die den Treffpunkt „Hellerklause“ schmerzlich vermisst haben, gibt es jetzt gute Nachrichten: Die Bierkneipe mit Kegelbahnen wird wieder geöffnet. Ab September startet hier „Plan B“, der Bewährtes und Besonderes verbindet.
Weil zu einem echten Neuanfang auch ein neuer Name gehört, hat sich Florian Schneider entschlossen, der „Hellerklause“ nun den Namen „Plan B“ zu geben. Das B kann dabei für vieles stehen: B wie Betzdorf oder auch B wie Bewährtes (unter anderem die komplett renovierten Kegelbahnen), aber auch B wie Begegnung oder Behaglichkeit, für die Florian Schneider und sein Team sorgen werden.
Limburg-Weilburg. Landrat Michael Köberle hat den Pflegepersonen beim Pflegekindertag des Landkreises Limburg-Weilburg auf Hof Gnadenthal für ihr großes Engagement gedankt. „Ich weiß, dass Sie eine sehr wertvolle und verantwortungsvolle sowie nicht immer leichte Aufgabe übernommen haben. Sie meistern die täglichen Anforderungen mit Bravour und setzen sich mit voller Kraft für die Kinder ein. Derzeit werden im Landkreis 231 Pflegekinder von Pflegeeltern betreut. Es freut mich persönlich, dass so viele Kinder dank Ihnen die Möglichkeit haben, in einer Familie aufzuwachsen und stabile Bindungen einzugehen“, betonte Landrat Köberle.
Weiterlesen ...Kreis Altenkirchen. In Zeiten der allgegenwärtigen Bürokratie-Kritik ist es durchaus ein positives Signal, wenn die Praxis einmal das Formale überholt. So geschehen bei einem wichtigen Teil des Katastrophenschutzes im Landkreis Altenkirchen: Nach einem Beschluss des Kreistags im Februar 2022 und gleichgelagerten Entscheidungen in den Verbandsgemeinderäten war im Folgejahr mit dem Aufbau eines modernen und leistungsfähigen Sirenennetzes im Kreis begonnen worden. Jetzt wurde nachträglich seitens des Kreises von Landrat Dr. Peter Enders mit den Bürgermeistern der Verbandsgemeinden eine offizielle Vereinbarung unterschrieben, handelt es sich doch auch hinsichtlich der Kosten um ein Gemeinschaftsprojekt der kommunalen Familie.
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