Die Kulmbacher Brauerei Aktien-Gesellschaft ruft "Mönchshof Natur Radler Blutorange" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Bei der Etikettierung wurde ein falsches rundes Klöppeletikett mit dem Aufdruck „Natur Radler 0,0% Alkohol Blutorange“ aufgebracht. Personen, die keine alkoholhaltigen Getränke konsumieren möchten, werden gebeten, dieses Bier nicht zu trinken. Betroffen von diesem Rückruf sind die 0,5-Liter-Flaschen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 28.01.2027 und mit den Chargennummern B1 03:08, B1 03:09 und B1 03:10.
Die Dirk Rossmann GmbH ruft "Dinkel Waffeln natur" der Marke ener BiO auch aus den rheinland-pfälzischen Filialen zurück. Grund: Der zulässige Höchstgehalt von Ochratoxin A war überschritten. Das Schimmelpilzgift kann bei regelmäßigem Verzehr krebserregend sein. Betroffen von diesem Rückruf sind die 115-Gramm-Schlauchbeutel mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 18.01.2027 und mit der Los-Kennzeichnung GTIN 4305615676876. (LUA)
Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich weiter aus
Im Juni 2025 verzeichnete der Landkreis Olpe den ersten Fall der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen in Nordrhein-Westfalen. Seitdem hat sich die Tierseuche dort weiter ausgebreitet und inzwischen wurden bereits 637 Fälle nachgewiesen (Stand: 11.05.2026). Betroffen ist auch der Kreis Siegen-Wittgenstein, der an den Westerwaldkreis angrenzt, und der nächstgelegene Fall ist nur rund 22 Kilometer von der Grenze des Westerwaldkreises entfernt aufgetreten.
Stein-Neukirch (ots)
Stein-Neukirch. Am heutigen Tag, gegen 17:00 Uhr, ereignete sich auf der B54 zwischen Stein-Neukirch und dem Siegerlandflughafen ein schwerer Verkehrsunfall, bei welchem eine Person tödlich verletzt wurde. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befuhr ein 33jähriger Fahrer eines PKW die B54, aus Richtung Siegen kommend, in Richtung Rennerod und setzte zum Überholen eines vorausfahrenden LKW an. Hierbei übersah er einen entgegenkommend LKW, mit welchem er frontal kollidierte.
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Hachenburg: Fahrzeuge und Gebäude auf Firmengelände beschädigt
Ransbach-Baumbach: Spiegelunfall auf Kreisstraße mit Fahrerflucht
Limburg: Landeskinderturnfest begeistert tausende Teilnehmer
In Hachenburg haben unbekannte Täter in einer Nacht mehrere Fahrzeuge sowie Gebäudeteile auf einem Firmengelände in der Saynstraße beschädigt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und Spuren gesichert. Der entstandene Schaden betrifft mehrere abgestellte Fahrzeuge und Teile der Außenanlage. Hinweise auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge werden weiterhin geprüft. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise aus der Bevölkerung.
Zwischen Ransbach-Baumbach und Dernbach ist es auf der Kreisstraße zu einem Unfall zwischen einem Wohnmobil und einem weißen Transporter gekommen. Beide Fahrzeuge stießen mit den Außenspiegeln zusammen. Der Fahrer des Transporters entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort. Am Wohnmobil entstand Sachschaden im vierstelligen Bereich. Die Polizei sucht nun Zeugen, die Angaben zum flüchtigen Fahrzeug machen können.
In Limburg ist kürzlich das Hessische Landeskinderturnfest nach drei Tagen mit einer großen Abschlussveranstaltung zu Ende gegangen. Rund 5.000 Kinder und Jugendliche aus vielen Vereinen nahmen an Wettkämpfen und Mitmachangeboten teil. Die Stadt wurde dabei zu einem großen Treffpunkt für Turnen, Spiel und Bewegung. Neben klassischen Disziplinen sorgten zahlreiche Mitmachstationen für zusätzliche Angebote. Die Veranstalter ziehen ein durchweg positives Fazit und sprechen von einem starken Gemeinschaftserlebnis.
Die Saenger Top Tackle GmbH ruft "Anaconda Survival Cook Set" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde festgestellt, dass die Aluminiumabgabe die zulässigen Grenzwerte überschreitet. Insbesondere bei der Verwendung von sauren, salzigen oder anderen für das Set geeigneten Lebensmitteln kann nicht ausgeschlossen werden, dass Aluminium in einer Menge auf die Lebensmittel übergeht, die ein gesundheitliches Risiko birgt. Betroffen von diesem Rückruf ist das Set mit der Artikelnummer 7150 562 und mit der EAN 4039507291563.
Die Go Asia Deutschland GmbH und die Orient Master GmbH rufen "TK-Bapao Rindfleisch TJENDRAWASIH" auch aus den rheinland-pfälzischen Go Asia-Filialen zurück. Grund: Das tiefgefrorene Fleischprodukt wurde unsachgemäß gelagert und kann ein Gesundheitsrisiko darstellen. Betroffen von diesem Rückruf sind die 120-Gramm-Packungen. (LUA)
Stadtverordnetenversammlung wählt Mitglieder des wichtigsten Verwaltungsorgans der Stadt
Mit der Wahl der ehrenamtlichen Stadträtinnen und Stadträte durch die Stadtverordnetenversammlung ist der Magistrat der Stadt Limburg neu zusammengesetzt. Das Gremium bildet die Verwaltungsspitze der Stadt und trägt Verantwortung für die laufende Verwaltung sowie die Umsetzung der politischen Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung.
Der Magistrat setzt sich aus dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzendem, dem hauptamtlichen 1. Stadtrat sowie zwölf ehrenamtlichen Stadträtinnen und Stadträten zusammen. Die ehrenamtlichen Mitglieder werden von der Stadtverordnetenversammlung gewählt und bringen ihre unterschiedlichen beruflichen und persönlichen Erfahrungen in die kommunale Arbeit ein.
Dank an Anwohner Altenkirchen/Wissen. Es war eine der größten Infrastrukturprojekte des Landkreises Altenkirchen in den vergangenen Jahren: Die umfassende Sanierung der Kreisstraßen K65 und K66 – Pirzenthaler Straße und Holschbacher Straße – einschließlich des neuen Kreisverkehrsplatzes und neuen Bushaltestellen ist beendet. Der letzte Bauabschnitt an der oberen Holschbacher Straße in Richtung Streitholz wird ab dem 4. Juli wieder offiziell für den Verkehr freigegeben. Komplexe Baumaßnahme Auf einer Länge von rund 1,2 Kilometern wurden in den vergangenen drei Jahren nicht nur Fahrbahnen und Gehwege erneuert. Teilweise wurden die Straßenquerschnitte angepasst und verbreitert, zudem erfolgte eine grundlegende Erneuerung der Ver- und Entsorgungsleitungen.
Weiterlesen ...Jana Gräf: „Wer Handwerk und Familienunternehmen stärker belastet, hat den wirtschaftlichen Ernst der Lage nicht verstanden.”
Westerwald. Die FDP Westerwald wirft der Bundesregierung Etikettenschwindel bei der geplanten Einkommensteuerreform vor. Von den angekündigten 10 Milliarden Euro Entlastung entfielen acht Milliarden allein auf den ohnehin fälligen Ausgleich der kalten Progression.
Zugleich stiegen die Sozialabgaben, etwa bei Rente und Krankenversicherung, und es kämen an anderer Stelle neue Belastungen hinzu.
„Die Menschen haben CDU und SPD einen wirtschaftspolitischen Neustart zugetraut. Herausgekommen ist Etikettenschwindel: Was als Entlastung verkauft wird, ist zum größten Teil ohnehin fällige Inflationsanpassung, während der Mittelstand an anderer Stelle stärker zur Kasse gebeten wird. Das ist das genaue Gegenteil dessen, was Deutschland jetzt braucht”, erklärt Jana Gräf, Kreisvorsitzende der FDP Westerwald und Mitglied des FDP-Bundesvorstands.
WIRD DAS FAMILIENFERIENDORF HÜBINGEN GERETTET ODER GEHT DAS LICHT FÜR IMMER AUS?
Hübingen/WW. Die Zeit läuft und die Uhr tickt laut. Bis Mitte Juli entscheidet sich, ob das Familienferiendorf Hübingen in eine neue gute Zukunft starten kann, oder die Einrichtung dauerhaft geschlossen wird. Die Schließung würde wahrscheinlich zunächst den Leerstand und ggf. auch den Verfall der Anlage bedeuten. Denn die Suche nach Investoren verlief trotz großer Anstrengungen bisher erfolglos.
Deshalb hat der Insolvenzverwalter dem Trägerverein angeboten, über einen Insolvenzplan die Anlage aus der Insolvenz zu führen und weiter zu betreiben. Die Chancen hierfür stehen nicht schlecht. Mit einem angepassten Betriebskonzept soll sichergestellt werden, dass der Betrieb in Zukunft ohne Defizit und möglichst mit einer Instandhaltungsrücklage laufen kann. Für die anstehenden Sanierungsarbeiten hat eine große Stiftung bereits einen siebenstelligen Beitrag in Aussicht gestellt. Und der Verein rechnet auch weiterhin mit einer Förderung des Landes für die anstehenden baulichen Investitionen, so wie im vergangenen Jahr bei der Erneuerung der Heizungsanlage.
Selters. Über jeweils 500 Euro aus der „evm-Ehrensache“ dürfen sich in diesem Jahr der „TSG Westerwald“, das „Jugendorchester Hartenfels/Weidenhahn“, das „Jugendorchester Maxsain“ und das „Jugendorchester Marienrachdorf“ freuen. Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht. Vor Kurzem übergab evm-Kommunalbetreuer Norbert Rausch, den Spendenbetrag gemeinsam mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Selters, Oliver Götsch, an Vertreterinnen und Vertreter der begünstigten Vereine.
„Als Bürgermeister freue ich mich sehr, dass unsere engagierten Vereine durch die evm‑Ehrensache wertvolle Unterstützung erhalten und damit ihr kulturelles, sportliches und soziales Wirken in unserer Gemeinde weiter stärken können“, so Oliver Götsch. (evm)