Rennerod (ots)
Am 15.07.2025, um 01.40 Uhr, kam es zu einer Verpuffung innerhalb eines Einfamilienhauses in der Holzbachstraße in Rennerod. Der 39jährige Bewohner wurde schwer verletzt. Eine Außenwand wurde hierbei stark und 2 Nachbargebäude leicht beschädigt. Die Feuerwehr ist im Einsatz. Die B54 musste für etwa eine Stunde gesperrt werden. Derzeit erfolgen Sicherungsmaßnahmen am Gebäude. Die Polizei hat die erforderlichen Ermittlungen aufgenommen. (Polizei Koblenz / Foto Privat)
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Mudersbach: Polizei kontrolliert Durchfahrtsverbot und nimmt Mann fest
Selters: Zwei Verletzte nach Überschlag auf Landstraße
Mähren: Neuer Treffpunkt für Radfahrer eröffnet
In Mudersbach hat die Polizei Betzdorf wegen einer Baustelle an der Koblenzer Straße mehrfach das Durchfahrtsverbot kontrolliert. Dabei wurden zahlreiche Verwarnungen ausgesprochen. Bei einer Kontrolle wurde ein 26-jähriger Autofahrer festgenommen, gegen den wegen Betrugsdelikten ein internationaler Haftbefehl vorliegt. Ein Richter ordnete die Unterbringung in einer Justizvollzugsanstalt an.
Auf der L 307 zwischen Vielbach und Selters ist es zu einem Verkehrsunfall mit zwei Verletzten gekommen. Eine Autofahrerin verlor aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihr Fahrzeug und überschlug sich mehrfach im Straßengraben. Die beiden Insassen wurden zur weiteren Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht.
In Mähren gibt es mit Ell's Rad Rast einen neuen Treffpunkt für Fahrradfahrer im Westerwald. Der Rastplatz am Radweg zwischen Wallmerod und Westerburg bietet Getränke, Speisen und eine Möglichkeit zum Verweilen. Zur Eröffnung findet Ende Juli gemeinsam mit Summit Bikes aus Härtlingen ein Bike Summer Festival mit Musik, Aktionen und einer gemeinsamen Radtour statt.
Die Sales & Service Aktuell GmbH ruft eine Räucherschmelzkäse-Zubereitung in Scheiben auch aus den rheinland-pfälzischen REWE-Filialen zurück. Grund: Es können kleine Fremdkörper aus rotem Kunststoff enthalten sein. Eine Gesundheitsgefährdung ist nicht auszuschließen. Betroffen von diesem Rückruf sind die 175-Gramm-Packungen mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 17.08.2026, 22.08.2026 und 24.08.2026; mit den Chargennummern 722641, 912641 und 922641 sowie mit der Kennzeichnung EAN 4388844198166.
Die Firma Ataman AG ruft "Regenerierender Körperbalsam Ringelblume-Teebaum-Zistrose" auch in Rheinland-Pfalz aus dem Handel zurück. Grund: Der Körperbalsam enthält zu viel Teebaumöl. Ein erhöhter Gehalt in Kosmetika kann zu einer Hautsensibilisierung führen. Betroffen von diesem Rückruf ist das 50-Milliliter-Gefäß mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 02.02.2028. Das Produkt wurde ausschließlich über verschiedene Marktstände sowie den eigenen Onlineshop direkt an Endverbraucher vertrieben. Es wird von einem bundesweiten Vertrieb ausgegangen. (LUA)
Mudersbach (ots)
Aufgrund der dortigen Baustelle, führten Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Betzdorf am Freitag, 10.07.2026, über den Tag verteilt mehrfach Verkehrskontrollen zur Überwachung des Durchfahrtsverbots an der Koblenzer Straße durch. Es wurden in diesem Zusammenhang zahlreiche Verwarnungen ausgesprochen und eine geringe Anzahl Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstattet.
Gegen 18:30 Uhr kontrollierte eine Funkstreifenwagenbesatzung einen 26-jährigen rumänischen Kraftfahrzeugführer. Dessen Überprüfung ergab, dass nach Auskunft von Interpol gegen den Mann in den Vereinigten Staaten von Amerika wegen dort begangener Betrugsdelikte ein Haftbefehl vorliegt. Der 26-jährige wurde festgenommen, und in Zusammenarbeit mit der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz einem Richter vorgeführt. Dieser ordnete die Verbringung in eine Justizvollzugsanstalt an, von wo aus das Auslieferungsverfahren fortgeführt werden wird. (Polizei Betzdorf)
Vom 14. bis voraussichtlich 28. September ist die K 19 zwischen Astert und Lützelau wegen Baumfällarbeiten komplett gesperrt. Hier werden die abgestorbenen Eichen beseitigt. Der Verkehr wird von Astert kommend über die K 14, Kroppach, die L 265 Richtung Heimborn und dann über die K 19 Richtung Limbach und in Gegenrichtung entsprechend umgeleitet.
Musikalische Vielfalt begeistert im Kurpark
Die Stadt Bad Marienberg blickt auf eine abwechslungsreiche und stimmungsvolle Kurkonzert-Saison 2026 zurück. Von Ende Mai bis Anfang September wurde der Musikpavillon im Kurpark wieder sonntags um 16:00 Uhr zum beliebten Treffpunkt für Musikliebhaber aus Bad Marienberg und der Region.
Die Konzertreihe „sonntags um vier“ bot auch in diesem Jahr eine bunte musikalische Mischung. Blasorchester, Akkordeon-Ensembles und Stadtkapellen sorgten mit ihren unterschiedlichen Programmen für abwechslungsreiche Unterhaltung und zahlreiche schöne musikalische Momente. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, bei freiem Eintritt in entspannter Atmosphäre im Kurpark Platz zu nehmen, der Musik zu lauschen und den Sonntagnachmittag unter freiem Himmel zu genießen.
Workshop gab wichtige Impulse zum Umgang mit Starkregen & Co.
35 Fachleute und Vertreter aus Politik und Verwaltung diskutierten bei einem Workshop im Kreishaus in Montabaur über konkrete Maßnahmen zur Klimaanpassung. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich der Westerwaldkreis besser auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten kann. Eingeladen waren Vertreter aller politischen Fraktionen sowie interne und externe Fachakteure aus Bereichen wie Wasser-, Land- und Forstwirtschaft, Tourismus, Gesundheit und Bevölkerungsschutz, um ihre Perspektiven und Erfahrungen einzubringen. Ziel des fachübergreifenden Austauschs war es, Synergien zu nutzen, mögliche Konflikte frühzeitig zu erkennen und gemeinsam integrierte, praxisnahe und wirksame Maßnahmen zu entwickeln. Die Ergebnisse fließen in das Klimananpassungskonzept des Westerwaldkreises ein, das derzeit erarbeitet wird.
Naspa würdigt Einsatzbereitschaft im Hitzesommer
7. September 2026. Wenn die Sirenen ertönen, zählt jede Minute. Bei Waldbränden, nach Unwettern, Unfällen oder bei anderen Notlagen sind die Feuerwehren zur Stelle, wenn Mensch und Natur geschützt werden müssen. Die Nassauische Sparkasse (Naspa) würdigt diesen Einsatz mit einer Spende von insgesamt 27.000 Euro an die neun Kreisfeuerwehrverbände in ihrem Geschäftsgebiet.
Viele Feuerwehrleute unter den Naspa-Beschäftigten
Die Verbundenheit mit der Feuerwehr ist auch innerhalb der Naspa spürbar. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich selbst in den Freiwilligen Feuerwehren ihrer Heimatorte. „Wir haben viele Feuerwehrleute unter unseren
Kolleginnen und Kollegen. Wir stellen sie für Einsätze und Lehrgänge frei, denn wir sind stolz darauf, dass sie sich neben ihrem Beruf für die Gemeinschaft einsetzen. Sie bringen ihre Einsatzbereitschaft und ihr Verantwortungsbewusstsein nicht nur ins Ehrenamt, sondern auch in ihren Arbeitsalltag ein. Ihr Engagement steht beispielhaft für das, was unsere Region stark macht: Menschen, die füreinander einstehen“, sagt Naspa-Vorstandsvorsitzender Marcus Nähser.
Fast zeitgleich kam es in einigen Orten im Westerwaldkreis zum Kurzschluss
WESTERWALD. In der Nacht zu Montag, 7. September, ist es im Unterwesterwald zu zwei Stromausfällen gekommen. In beiden Fällen war es zu einem Kurzschluss gekommen, wodurch eine Vielzahl von Trafostationen betroffen war und in den umliegenden Haushalten der Strom ausfiel.
Die erste Störung begann um 21.54 Uhr im Bereich Untershausen/Niederelbert. Insgesamt 48 Stationen waren hiervon betroffen. Die Experten der Energienetze Mittelrhein konnten durch Umschaltungen bis 22.50 Uhr insgesamt 43 Stationen wieder versorgen. Ein defektes Freileitungsstück wird nunmehr ausgetauscht.
Die LSV und die JuLis lehnen pauschales Handyverbot an rheinland-pfälzischen Schulen strikt ab
Die LSV und die JuLis RLP kritisieren das geplante pauschale Handyverbot als „pädagogische Bankrotterklärung“ und fordern zeitgemäße Bildung statt Symbolpolitik.
Die Pläne der rheinland-pfälzischen Landesregierung, die private Nutzung von Smartphones an Schulen bis zur zehnten Klasse pauschal zu verbieten, stoßen auf massiven Widerstand. In einem engen Schulterschluss fordern nun auch die Landesschüler*innenvertretung (LSV) und die Jungen Liberalen (JuLis) Rheinland-Pfalz Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig auf, von diesem Vorhaben abzurücken. Statt sich in rückwärtsgewandte Symbolpolitik zu flüchten, muss das Land auf die Stärkung der Medienkompetenz und die Eigenverantwortung der Schulen setzen.
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