Schutzbach / Alsdorf (ots)
Am Freitag, den 24.04.2026, gegen 16:24 Uhr, gingen bei der Polizei Betzdorf mehrere Notrufe über einen schweren Verkehrsunfall zwischen Alsdorf und Schutzbach ein. Die Einsatzkräfte fanden vor Ort einen völlig deformierten PKW im Straßengraben und einen weiteren, im Frontbereich stark deformierten, PKW vor.
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Hachenburg: Mehrere Papiercontainer-Brände im Stadtgebiet gelegt
Montabaur: Autobahnpolizei meldet leicht rückläufige Unfallzahlen auf A3 und A48
Selters: Kirche und Stadtgebäude erhalten neues Schieferdach nach Sanierung
Im Stadtgebiet Hachenburg sind zuletzt mehrere Papiermülltonnen in Brand geraten. Zwischen etwa zwei und halb vier Uhr wurden insgesamt vier Brände gemeldet. Durch das Feuer wurden neben den Tonnen auch Hecken und Straßenlaternen beschädigt. Inzwischen konnten zwei Tatverdächtige ermittelt werden. Einige der betroffenen Mülltonnen konnten zunächst keinem Grundstück eindeutig zugeordnet werden. Die Polizei bittet mögliche Geschädigte und Zeugen um Hinweise.
Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiautobahnstation Montabaur ist die Zahl der Verkehrsunfälle im vergangenen Jahr leicht gesunken. Insgesamt wurden rund 1.200 Unfälle auf den Autobahnen A3 und A48 registriert. Die meisten Ereignisse entfallen weiterhin auf die A3. Es kam zu zwei tödlichen Unfällen sowie rund 20 schweren Unfällen mit etwa 30 Verletzten. Die Zahl der Lkw-Unfälle blieb mit rund 500 Fällen weitgehend stabil. Insgesamt bewertet die Polizei das Unfallgeschehen als unauffällig im Vergleich zu den Vorjahren.
In Selters ist das gemeinsame Dach einer Kirche und städtischer Gebäudeteile umfassend saniert worden. Auf rund 700 Quadratmetern wurde die alte Eindeckung entfernt und durch Naturschiefer ersetzt. Grund für die Arbeiten waren Schäden durch eindringendes Regenwasser in der Dachkonstruktion. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und wird von Stadt und Kirchengemeinde gemeinsam genutzt. Die Kosten von rund 820.000 Euro wurden im vorgesehenen Rahmen eingehalten und durch Fördermittel ergänzt.
Seck (ots)
Von Mittwoch, 01.04.2026, bis Montag, 13.04.2026, kam es im Bereich des Campingplatzes Weiherhof in der Ortsgemeinde 56479 Seck zu einer gemeinschädlichen Sachbeschädigung an Verkehrszeichen, Wanderkarten sowie Willkommensschild durch vermutlich abgegebene Schüsse. Zeugen, die sachdienliche Hinweise machen können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Westerburg (02663 - 98050) zu melden. (Polizei Westerburg)
Hachenburg (ots)
In der Nacht vom 22. auf den 23. April 2026, zwischen 02:15 Uhr und 03:45 Uhr, kam es im Stadtgebiet von Hachenburg zu insgesamt vier Bränden von am Straßenrand zur Leerung positionierten Papier-Mülltonnen. Neben den Tonnen wurden auch Hecken, Straßenlaternen, etc. nicht unerheblich beschädigt. Es konnten bislang zwei Tatverdächtige ermittelt werden. Die niedergebrannten Mülltonnen konnten nicht immer direkt einem Grundstück zugeordnet werden. Generell werden alle Geschädigten und potentielle Zeugen gebeten, sich mit der Polizei Hachenburg, unter 02662-9558-0, in Verbindung zu setzen. (Polizei Hachenburg)
Sie ist rund 700 Jahre alt und strahlt jetzt wieder jugendlichen Glanz aus: Die Alte Kellerei in Montabaur wurde in liebevoller Kleinarbeit von Grund auf saniert: Vier Wohnungen und ein großer Büroraum im Erdgeschoss werden neues Leben in das alte Gemäuer bringen. Stolz führte der Hausherr Jörg Orthey die Mitglieder des Stadtrates durch das 3-stöckige Haus an der Judengasse, das den Charme von Jahrhunderte altem Fachwerk mit modernem Wohnkomfort verbindet. 2017 hatte die Stadt das historische Gebäude erworben und unter dem Motto „Retter gesucht – Alte Kellerei in liebevolle Hände abzugeben“ einen neuen Besitzer gesucht, der den denkmalgeschützten „Klapperkasten“ saniert und einer neuen Nutzung zuführt. Nur so konnte die Alte Kellerei vor dem weiteren Verfall bewahrt werden. Mit viel Geduld, Geld und großer fachlicher Expertise hat Orthey sein Projekt jetzt zum Erfolg geführt. Das geschah in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege und der Stadt, die die Maßnahme im Rahmen der Stadtsanierung gefördert hat. Die Wohnungen und das Büro stehen ab Juli zum Verkauf.
Weiterlesen ...Ein Tag zum Durchatmen, Mitmachen und Vernetzen
Die Initiative für Alleinerziehende im Westerwald lädt alle Ein-Eltern-Familien herzlich zum Sommerfest am Sonntag, 5. Juli, ins Familienferiendorf Hübingen ein. Ab 10 Uhr erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Programm mit kreativen Workshops, einer spannenden Rallye für Groß und Klein sowie zahlreichen Möglichkeiten zum Kennenlernen und Austauschen.
Jugendabteilung „Junge Helden“ gehört zu den bundesweit ausgezeichneten Demokratieprojekten
Große Freude bei Wäller Helfen e. V.: Die Jugendabteilung „Junge Helden“ wurde im Rahmen des renommierten Bundeswettbewerbs „Demokratisch Handeln“ als eines von bundesweit 50 herausragenden Projekten ausgezeichnet. Aus mehr als 450 eingereichten Projekten mit über 18.000 beteiligten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen schaffte es das Westerwälder Projekt in die Gruppe der Preisträger und durfte die Auszeichnung in Berlin entgegennehmen.
Vertreten wurde Wäller Helfen bei der Preisverleihung durch Hannah Flick, Laura Windt und Björn Flick, die die Ehrung im Rahmen des Junify Demokratie-Festivals in der Bundeshauptstadt entgegennahmen.
Der Bundeswettbewerb „Demokratisch Handeln“ zählt zu den bedeutendsten Auszeichnungen für demokratisches Engagement junger Menschen in Deutschland. Seit 1990 werden Projekte ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für ein demokratisches Miteinander, gesellschaftliche Teilhabe und Verantwortung einsetzen. Ziel des Wettbewerbs ist es, junge Menschen zu ermutigen, Demokratie aktiv zu gestalten, Projekte sichtbar zu machen, zu vernetzen und neue Impulse für gesellschaftliches Engagement zu setzen.
Für die Delegation aus dem Westerwald war die Preisverleihung jedoch weit mehr als die Übergabe einer Urkunde. Drei intensive Tage standen ganz im Zeichen von Demokratie, gesellschaftlichem Engagement und Zukunftsgestaltung. Zahlreiche Workshops, Fachvorträge und Diskussionsrunden boten den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen auseinanderzusetzen und neue Ideen für die eigene Arbeit mitzunehmen.
Besonders wertvoll war dabei der Austausch mit jungen Menschen, Vereinen, Initiativen und Organisationen aus ganz Deutschland. In zahlreichen Gesprächen entstanden neue Kontakte und Netzwerke, die weit über die Veranstaltung hinaus wirken werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten erleben, wie vielfältig demokratisches Handeln in Deutschland gelebt wird und wie engagiert junge Menschen Verantwortung für ihre Gesellschaft übernehmen.
„Diese Auszeichnung ist eine große Anerkennung für die Arbeit unserer Jugendabteilung und aller jungen Menschen, die sich bei den Jungen Helden engagieren“, betont Björn Flick, Geschäftsführer und Vereinsvorsitzender von Wäller Helfen e. V. „Demokratie lebt vom Mitmachen. Junge Menschen brauchen Räume, in denen sie ihre Ideen einbringen, Verantwortung übernehmen und ihre Zukunft aktiv mitgestalten können. Genau dafür stehen unsere Jungen Helden.“
Die Auszeichnung zeigt eindrucksvoll, dass ehrenamtliches Engagement im ländlichen Raum nicht nur regional wirkt, sondern auch bundesweit Beachtung findet. Die Jugendabteilung von Wäller Helfen setzt sich seit ihrer Gründung dafür ein, Kinder und Jugendliche frühzeitig an gesellschaftliches Engagement heranzuführen. Projekte für ältere Menschen, Umweltaktionen, soziale Initiativen und Begegnungsangebote gehören ebenso zum Portfolio wie die aktive Förderung von Gemeinschaft, Respekt und demokratischen Werten.
Mit der Auszeichnung in Berlin erhält die Arbeit der Jungen Helden nun auch auf Bundesebene besondere Anerkennung. Für Wäller Helfen ist dies gleichzeitig Motivation, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen und jungen Menschen auch künftig Möglichkeiten zu bieten, ihre Region aktiv mitzugestalten.
Die Tage in Berlin haben deutlich gemacht: Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Sie lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen, zuhören, miteinander diskutieren und gemeinsam Lösungen entwickeln. Die Jungen Helden von Wäller Helfen haben bewiesen, dass auch aus dem Westerwald starke Impulse für ein lebendiges demokratisches Miteinander ausgehen können.
Gemeinsam statt einsam – gemeinsam demokratisch. (Wäller helfen)
Ab Montag, 15. Juni, führt die Energienetze Mittelrhein notwendige Kontrollflüge über ihrem Mittelspannungsfreileitungsnetz durch. Ausgenommen ist der Bereich Mayen. Ziel der Maßnahme ist es, die Betriebssicherheit und Zuverlässigkeit der Stromversorgung in der Region weiterhin auf hohem Niveau sicherzustellen.
Die Befliegung startet im Netzgebiet der sogenannten „Rheinschiene“ im Raum Koblenz. Der Helikopter hebt zunächst in Höhe Mendig ab, fliegt anschließend in Richtung Koblenz und setzt die Inspektion im Anschluss im Westerwald fort. Die Überflüge finden werktags über einen Zeitraum von etwa drei Wochen statt und sind abhängig von den Wetterbedingungen.
Der türkische Hersteller www.goldq7bitkisel.com muss "Gold Q7 Chocolate for Women" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurückrufen. Grund: Das Produkt enthält das nicht deklarierte Arzneimittel Sildenafil, das zur Behandlung von Erektionsstörungen verschrieben und unter ärztlicher Aufsicht genutzt wird. Für die Herstellung von Lebensmitteln ist Sildenafil nicht zugelassen. Betroffen von diesem Rückruf ist die 25-Gramm-Packung mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 01/02/2030 und mit der Kennzeichnung EAN: 8692621810018.
Weiterlesen ...Die Stadt Neuwied lehnt die geplante Erweiterung des Factory Outlet Centers (FOC) in Montabaur weiterhin entschieden ab. Dennoch empfiehlt die Verwaltung dem Stadtrat nun, keine weitere Normenkontrollklage einzureichen. Grund dafür ist, dass die Rechtsabteilung die Erfolgsaussichten nach umfassender Prüfung als sehr gering einschätzt.
Die Erweiterung des Outlet-Centers wird in Neuwied seit Jahren kritisch gesehen. Großflächige Einzelhandelsansiedlungen auf der grünen Wiese stehen in Konkurrenz zu gewachsenen Innenstädten, ziehen Kaufkraft ab und beeinträchtigen folglich deren Entwicklung merklich. Entsprechend hat sich die Stadt sowohl im Raumordnungs- als auch im Bebauungsplanverfahren mehrfach gegen die Planungen ausgesprochen und ihre Bedenken deutlich vorgetragen.