20180917 FamilientagBM01Bad Marienberg, 09. September: Bei blauem Himmel, warmen Temperaturen und herrlichem Sonnenschein tummelten sich Kinder mit Ihren Eltern im Wildparkgelände. Der Förderverein Wildpark hatte gemeinsam mit der Westerwald Bank, dem Kletterwald, der Steig-Alm und dem Wildpark Hotel zum Familientag 2018 eingeladen. Segwayfahren, Traktor- und Schneepflugtreffen, vergünstigtes Klettern im Kletterwald, Kinderschminken, eine Fahrt mit der Eisenbahn, die Feuerwehr, das Rote Kreuz, eine große Hüpfburg und jede Menge Action sorgten für einen tollen Tag für die ganze Familie. Besondere Highlights war das von CrossFit Bad Marienberg/Atlas Sport organisierte Seilklettern an einem 15 m hohen Baukran. Mit etwas Unterstützung und viel Krafteinsatz konnten hier nicht nur Erwachsene, sondern sogar ganz kleine Gäste voller Stolz den Ausblick über das Wildparkgelände erleben.
Wildniscoach Tobias Ohmann, bekannt aus der KiKa-Sendung "Durch die Wildnis", war ebenfalls am Familientag vor Ort. In mehreren Feuerschalen durften Kinder und Väter unter seiner Anleitung mal ganz ohne Streichhölzer und Feuerzeug probieren, Hitze und Flammen zu erzeugen, um ein Feuer in Gang zu bringen. In anschließender Handarbeit entstanden leckere Outdoor-Apfelkuchen, die in den Feuern gegart wurden. Foto: Fotostudio Röder-Moldenhauer

20180913 Westerwald Holztage„Was für Koblenz die BUGA war, sind für Herschbach die Holztage“, so fasst die Geschäftsführerin der Firma Schlag & Pröbstl, Theresia Pröbstl-Strödter, die Situation im Rahmen eines Pressegespräches treffend zusammen. Gleiches bestätigte auch Ortsbürgermeister Christof Kegler, der daraufhin wies, dass etwa 1/3 der Herschbacher über die Vereine in die Realisierung der Holztage eingebunden sind und dass man für Kaffee, Kuchen und Getränke bestens gerüstet sei.

Bürgermeister Klaus Lütkefedder hatte als Veranstalter zu diesem Pressegespräch eingeladen, um gemeinsam mit den Partnern über den Stand der Vorbereitungen zu informieren. Über 50 Aussteller bieten alles rund um Holz und Forst. Vom Spannungssimulator bis zum Instrumentenbauer, vom Fertighaushersteller bis zum Rückepferd und vieles andere mehr zeigt das breite Spektrum der Branche. Es gibt zudem ein kulturelles Programm und vielfältige Mitmachangebote, die nachhaltige Wirkung erzielen sollen. So wird im Rahmen der Westerwald Holztage 2018 ein Baumlehrpfad eröffnet. Ein Spielehaus für den Kindergarten in Herschbach wird am Samstag gezimmert und mit einem ordentlichen Richtfest gefeiert. Am Sonntag kann man einer Schülergruppe der Realschule Salz bei den Arbeiten für einen Gebäude des DLRG zuschauen, der später im Freibad Hundsangen aufgebaut wird.

Fachkräfte in der Region heißt eine bundesweite Aktionswoche, mit der auf den wachsenden betrieblichen Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern aufmerksam gemacht und nach praktikablen Lösungen gesucht wird. Die Agentur für Arbeit Montabaur veranstaltet aus diesem Anlass am Donnerstag, 20. September, eine
Jobmesse in ihren Sitzungsräumen (Tonnerrestraße 1, Parterre). Sie richtet sich hauptsächlich an Hilfs- und Fachkräfte mit Schwerpunkt Lager/Transport sowie kaufmännische Kräfte - sowohl auf Helferniveau als auch im Bereich technischer Support und Buchhaltung. Fünf Arbeitgeber sind mit ihren Angeboten vor Ort; darüber hinaus werden viele offene Stellen in Aushängen präsentiert. Die Börse, zu der arbeitslose und arbeitsuchende Kunden gezielt eingeladen wurden, steht von 16 bis 17 Uhr allen Interessenten offen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Startschuss für die sechste Runde des landesweiten Schreibwettbewerbs „Durchschrift“: Nach einer beeindruckenden Resonanz auf die fünf ersten Runden können Jugendliche und junge Erwachsene erneut ihr literarisches Können unter Beweis stellen. „Der Schreibwettbewerb ‚Durchschrift‘ macht das Talent junger Autorinnen und Autoren sichtbar und unterstützt sie dabei, dieses weiter zu entfalten. Die Vielfalt der Themen und Genres der eingereichten Beiträge ist immer wieder verblüffend. Ich freue mich, dass wir herausragende Begabungen mit Preisen und einem Mentoring-Programm unterstützen können“, so Kulturminister Konrad Wolf.

In Deutschland sind rund vier Millionen Menschen an einer behandlungsbedürftigen Depression erkrankt. Für Betroffene bedeutet das meist gravierende Veränderungen im Alltag und Berufsleben. Auch Angehörige, Partner oder enge Freunde sind von der Erkrankung mitbetroffen. Anlässlich des 15. Europäischen Depressionstages am 1. Oktober hat die „Westerwälder Allianz gegen Depression“ zwei Veranstaltungen initiiert. Die „Westerwälder Allianz gegen Depression“ ist eine Initiative von Einrichtungen und Diensten für psychisch erkrankte Menschen im Westerwaldkreis. Sie möchte über diese weit verbreitete Erkrankung aufklären, über Hilfe informieren und gegebenenfalls neue geeignete Angebote ins Leben rufen. In zwei Buchhandlungen, in Westerburg und in Montabaur, wird es Büchertische zum Thema „Depression“ geben. Außerdem wird in einem Hachenburger Kino am 27.September um 17:30 Uhr der Film „1.000 Arten Regen zu beschreiben“: gezeigt. Darin geht es um den 18-jährigen Mike, der die Tür zu seinem Zimmer verschließt und wochenlang nicht heraus kommt. Seine Familie ist ratlos. Sie können nur vor der verschlossenen Tür stehen. Dabei wird die Tür mehr und mehr zum Spiegel ihres eigenen Lebens.

Die Stiftung „Anerkennung und Hilfe“ wurde für Menschen mit Behinderungen eingerichtet, die in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe oder der Psychiatrie als Kinder und Jugendliche in den Jahren 1949 bis 1975 in der Bundesrepublik Deutschland beziehungsweise zwischen 1949 und 1990 in der Deutschen Demokratischen Republik Leid und Unrecht erlitten haben.

Josef Ströbl ist ehemaliger Bewohner einer solchen Einrichtung in Montabaur, der jetzt über seine Erfahrungen berichtet. Er möchte andere Betroffene motivieren, sich ebenfalls bei der Stiftung zu melden. Mit den Leistungen der Stiftung sollen erlittenes Leid und Unrecht anerkannt und die Betroffenen bei der Bewältigung heute noch bestehender Folgewirkungen unterstützt werden. Die rheinland-pfälzische Beratungs- und Anlaufstelle, die beim Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung (LSJV) angesiedelt ist, hat 2017 ihre Arbeit aufgenommen.