Den „Wohnpark am Zehntenstein“ gibt es noch nicht in Limburg, aber er könnte durchaus Realität werden. Der Magistrat hat der Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans zugestimmt, die Stadtverordnetenversammlung und die Ausschüsse sowie der Ortsbeirat der Kernstadt werden sich nun damit beschäftigen.
Nachverdichtung ist eine Möglichkeit, in Innenstädten neue Wohnungen anzubieten. Für den Wohnpark soll eine Fläche genutzt werden, die in der Vergangenheit einer Gärtnerei diente. Derzeit stehen dort nicht mehr genutzte Gebäude, Pflastersteine werden dort gelagert. Eine Bauträgergesellschaft will das Vorhaben auf der über 3000 Quadratmeter großen Fläche zwischen den Straßen Austraße, Am Renngraben und Am Zehntenstein umsetzen. Das Areal erstreckt sich entlang der Ste.-Foy-Straße, allerdings hinter der bestehenden Bebauung entlang der Straße.
Was kommt nach der Schule? Welche Optionen bietet der Arbeitsmarkt und wie finde ich heraus, was zu mir passt? Diese Fragestellungen beschäftigen auch die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule (FOS) Hachenburg. Im Rahmen einer Exkursion, die die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Westerwaldkreises (wfg) seit 2012 anbietet, konnte die 14-köpfige Gruppe in der Gesundheits- und Krankenpflegeschule der Katharina Kasper Gruppe in Dernbach und im Seniorenzentrum Bethesda in Höhr-Grenzhausen sich einen Eindruck von Pflegeberufen in der Praxis machen.
„Der Pflegenachwuchs fehlt, es besteht eine angespannte Situation auf dem Pflegemarkt. Die Aufgabe ist es, junge Menschen zu motivieren und die positiven Aspekte der Pflegeberufe hervorzuheben“, freut sich Siegfried Oberender, Leiter der Schule für Pflegeberufe in Dernbach, über das bereits vorhandene Interesse der Jugendlichen, die an der FOS Hachenburg den Fachbereich Pflege gewählt haben. Exkursion der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH mit der Fachoberschule (FOS) Hachenburg
Foto: Schule für Pflegeberufe Katharina Kasper, Dernbach
Limburg-Weilburg. Wie sieht gelebte Familienfreundlichkeit in Unternehmen aus? Warum ist sie für unsere Region besonders wichtig? Was können Lokale Bündnisse für Familien hierzu beitragen? Wie Landrat Michael Köberle mitteilt, geht eine gemeinsame Veranstaltung des „Lokalen Bündnisses für Familie - Landkreis Limburg Weilburg“ und des Servicebüros „Lokale Bündnisse für Familie“ diesen und vielen weiteren Fragen nach. Die Regionalkonferenz „Familienbewusste Unternehmenskultur – Mehrwert für lokale Bündnisse für Familie und für Unternehmen“ findet am Mittwoch, 11. Dezember 2019, 17.30 bis 20 Uhr, in der Limburger Adolf-Reichwein-Schule, Heinrich-von-Kleist-Straße 14, statt. Das Lokale Bündnis für Familie des Landkreises Limburg-Weilburg besteht seit seiner Gründung im Jahr 2008 nun bereits im elften Jahr. Ziel der damaligen Gründung war es, in Anbetracht der demografischen Entwicklung und Prognosen den Landkreis Limburg-Weilburg für junge Familien dauerhaft attraktiv zu gestalten, um sich auch zukünftig als Wirtschaftsstandort behaupten zu können. Die Regionalkonferenz bietet mit Impulsen und Austausch im Workshop lokalen Interessenten die Möglichkeit, sich detaillierter mit dem Thema „Familienbewusste Unternehmenskultur“ auseinanderzusetzen. (Quelle Stadt Limburg)
Betzdorf (ots)
Bislang unbekannte Täter beschädigten den Eingang der Berufsbildenden Schule Betzdorf-Kirchen, Molzbergstraße, durch Aufbringung von Graffiti. Der Tatzeitraum liegt zwischen Samstag, den 23.11.2019, 11:30 Uhr, und Sonntag, 07:30 Uhr. Mittels violetter Farbe wurden verschiedene Symbole an der Eingangstüre und einem Fenster aufgebracht. Hinweise nimmt die Polizei in Betzdorf unter 02741/926909 entgegen. (Polizei Betzdorf)
Rheinland-Pfalz ist vorbereitet und handlungsfähig
Die Vorfälle rund um den Jahreswechsel im Westerwald, bei denen erneut zahlreiche Weidetiere durch Wolfsangriffe getötet wurden, haben die Sorgen vieler Tierhalterinnen und Tierhalter weiter verschärft. Mehrere bestätigte Rissereignisse, insbesondere bei Schafen, zeigen deutlich, dass sich der Wolf in der Region etabliert hat und dass bestehende Herdenschutzmaßnahmen nicht in jedem Fall ausreichen. Für viele Betriebe ist die Situation existenziell belastend.
„Der Wolf ist Teil unserer heimischen Fauna – aber sein Schutz darf nicht zulasten der Weidetierhaltung gehen“, erklärt Hendrik Hering, SPD.Abgeordneter aus dem Westerwaldkreis und Landtagspräsident. „Akzeptanz für den Artenschutz gibt es nur dann, wenn der Staat dort eingreift, wo Schäden wiederholt auftreten.“
Montag, 19. Januar, 18:30 - 20:30 Uhr
Referent: Dr. Stefan Nehring, Koblenz (ehem. Mitarbeiter im Bundesamt für Naturschutz)
Veranstaltungsort: 56414 Hundsangen, Foyer der Ollmersch-Halle, Günterstr. 11
Teilnahmebeitrag: Kostenfrei - aber wir freuen uns über eine SPENDE!
Immer mehr exotische Tier- und Pflanzenarten tauchen in unseren Fluren, Wäldern und Gewässern auf. Vielfach absichtlich importiert und aus Liebhaberei oder Gewinnabsicht einfach freigesetzt oder als blinde Passagiere unabsichtlich eingeschleppt. Früher wurde dieses Phänomen oft nur mit großem Erstaunen zur Kenntnis genommen. Heute sorgt es zunehmend für kontroverse Diskussionen. So reichen die Meinungen über den sich bei uns ausbreitenden nordamerikanischen Waschbären vom putzigen Gesellen mit Zorro-Maske bis gefräßigen Räuber, der einheimische Arten massiv bedroht. Aber welcher Umgang mit Waschbär & Co ist sinnvoll? Im Vortrag wird diese entscheidende Frage erörtert und aufgezeigt, wie wir alle dazu beitragen können, die biologische Vielfalt nachhaltig zu schützen.
Weitere Informationen über die Arbeit der NABU-Gruppe Hundsangen finden Sie unter www.nabu-hundsangen.de. (Nabu Hundsangen)
Dierdorf (ots)
Am Freitag, 09.01.2026, kam es gegen 12:50 Uhr zu einer Körperverletzung zum Nachteil eines 14-jährigen Jugendlichen. Der Jugendliche befand sich im Bereich vor der katholischen Kirche in Dierdorf und telefonierte, als er unvermittelt von zwei jungen Männern angegriffen und mehrfach auf den Kopf und ins Gesicht geschlagen wurde. Anschließend entfernten sich die Männer in unbekannte Richtung. Der Geschädigte wurde verletzt. (Polizei Neuwied)
Auch in der Spielzeit 2025 hat die Freilichtbühne Freudenberg Geld für einen guten Zweck gesammelt. Traditionell spendet das Publikum am Kuhlenberg für einen jährlich wechselnde gemeinnützigen Zweck. In der gut besuchten Spielzeit 2025 wurde erfolgreich für die Kinder- und Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Freudenberg gesammelt. Das Geld soll für die Ausstattung des Sommercamps der Jugend verwendet werden. Die Kinder- und Jugendfeuerwehr und die Freilichtbühne sind feste und verlässliche Instanzen für ehrenamtliches Engagement in Freudenberg und sind schon seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden.
Weiterlesen ...Kaufland ruft "K-Classic Spinat gehackt, erntefrisch tiefgefroren" auch aus seinen rheinland-pfälzischen Märkten. Grund: Das Produkt kann Plastikfremdkörper enthalten. Betroffen sind die 1000-Gramm-Packungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 10.2027, mit der Chargennummer L5435 DD und mit der Kennzeichnung GTIN 4337185811425.
Die Sinnack Backspezialitäten GmbH & Co. KG ruft "Herzstücke Klassik Baguette zum Aufbacken" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel. Grund: Es können sich Glasfremdkörper darin befinden. Betroffen sind die 250-Gramm-Packungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 14.02.2026 und mit der Loskennzeichnung L155122 21. (LUA)
Bildungsminister Sven Teuber diskutiert in Selters über Schule der Zukunft
Bildungsminister Sven Teuber kommt am Dienstag, 20. Januar 2026, nach Selters. Auf Einladung von Landtagspräsident Hendrik Hering findet um 18.30 Uhr im Stadthaus Selters die Veranstaltung „60 Minuten Landespolitik“ statt. Bürgerinnen und Bürger erhalten dabei die Gelegenheit, zentrale Fragen der Bildungspolitik direkt mit dem Minister zu diskutieren.