Rhein-Sieg-Kreis (an) – Jahrzehntelang war der Wolf im Rheinland ausgestorben – jetzt streifen wieder Einzeltiere durch die Region. Das „Wolfsverdachtsgebiet Oberbergisches Land“ umfasst Teile des Rhein-Sieg-Kreises, des Oberbergischen Kreises und des Rheinisch-Bergischen Kreises. Auf über 900 Quadratkilometern gehören auch die kreiseigenen Kommunen Eitorf, Hennef, Lohmar, Much, Neunkirchen-Seelscheid, Ruppichteroth sowie Bereiche von Bad Honnef, Königswinter und Siegburg östlich der A3 dazu.
Neuhäusel (ots)
Am Samstagnachmittag (01.02.2020) kam es gegen 15:45 Uhr zu einem Raubdelikt in Neuhäusel. Ein in der Hauptstraße wohnendes Ehepaar wurde im eigenen Haus von zwei unbekannten Männern überfallen. Zunächst klingelte eine einzelne männliche Person an der Eingangstür, gab sich als Paketzusteller aus und verschaffte sich so Zutritt zum Wohnhaus. Im Objekt zog der Mann eine schwarze Pistole aus einem mitgeführten Paket und forderte die Herausgabe von Bargeld. Wenig später erschien auch sein Mittäter in der Wohnung. Die beiden Opfer wurden zur Herausgabe eines größeren Bargeldbetrages gezwungen und anschließend gefesselt. Anschließend flüchteten die Täter in unbekannte Richtung.
Beide Täter hatten ein "südländisches" Aussehen, waren ca. 1,80 m groß und dunkel gekleidet. Der erste Täter trug eine schwarze Jacke mit "GLS"-Aufdruck. Er führte ein weißes Paket mit sich und erweckte so den Eindruck eines Paketzustellers. Hinweise auf ein Fahrzeug liegen nicht vor.
Die Ermittlungen werden von der Kriminalinspektion Montabaur geführt. Es wird um sachdienliche Hinweise unter Tel: 02602/9226-0 gebeten. (Quelle Polizei Montabaur)
Zum zweiten Mal nahmen alle Schülerinnen und Schüler der Stufe 9 des Gymnasium im Kannenbäckerland an „Wirtschaftswissen im Wettbewerb“, organisiert und durchgeführt von den Wirtschaftsjunioren Westerwald-Lahn teil. In einem Ankreuztest mussten 30 anspruchsvolle Fragen rund um das Thema Wirtschaft beantwortet werden. Ergänzt wurden die Fragen durch zwei Schätzaufgaben, bei denen es um den weiblichen Anteil bei den Start-Up-Gründungen im Jahr 2019 und die Zahl der weltweiten Internetnutzer ging. Die drei Schulbesten wurden nun zum „Fest der Gewinner“ nach Montabaur eingeladen, um dort ihre endgültige Platzierung zu erfahren. Schulsieger wurden Aaron Andres vor Ida Knieper und Tobias Hahn. Im Vergleich der Schulen belegte das GiK erneut den zweiten Platz. Im der Gesamtwertung des Kreises erreichte Aaron mit gleicher Punktzahl wie der Sieger den dritten Platz – die Schätzaufgaben gaben letztlich den Ausschlag.
Was hätten Sie geschätzt?
15,1% der Start-Up-Gründer waren weiblich, das Internet wird weltweit von 4,1 Mio. Menschen genutzt. (Quelle / Bild: Gymnasium im Kannenbäckerland)
In Gesprächen mit den Unternehmen der Region kommt immer wieder und verstärkt die Sorge des bestehenden Fachkräftemangels auf. Vor allem im ländlichen Bereich fällt es den Unternehmen immer schwerer, qualifizierte Nachwuchskräfte zu finden und diese auch an das eigene Unternehmen langfristig zu binden. Ein geeignetes Modell um qualifiziertes Personal zu finden und auch zu halten, stellt dabei die Option eines Dualen Studiums dar. Unternehmen profitieren von dem Angebot eines dualen Studiums, da die Dual Studierenden bestens für den Arbeitsmarkt vorbereitet werden und der Bedarf an gut qualifizierten und auf den Betrieb zugeschnittenen Nachwuchskräften gedeckt wird. Zudem werden die Studierenden an das Unternehmen gebunden und in der Region gehalten. Darüber informiert die Wirtschaftsförderung des Kreises Altenkirchen aktuell. Bild:
Bereits gestartet: Dual Studierende im Maschinenbau in der Region Westerwald bei einem gemeinsamen Erfahrungsaustausch. (Foto: Kreisverwaltung/Wirtschaftsförderung)
Roth (ots)
Am Freitag, den 19.06.2026 lieferten sich gegen 23:45 Uhr zwei Fahranfänger (20 und 25 Jahre) mit ihren BMWs (mindestens) von Bruchertseifen bis nach Wissen ein Straßenrennen.
Hierbei überholten sich die Fahrzeuge mehrfach, fuhren nebeneinander, schalteten teilweise die Beleuchtung an den Fahrzeugen aus, bremsten stark ab und beschleunigten wieder.
In der Ortslage Roth fuhren die beiden BMWs trotz Gegenverkehr nebeneinander her, weswegen der Gegenverkehr abbremsen musste.
In Wissen durchfuhren die beiden Fahrzeuge den "Europakreisel" in entgegengesetzter Fahrtrichtung, bevor einer der BMWs auf dem Parkdeck des Bahnhofs in Wissen noch sogenannte "Donuts" drehte.
Die Fahrer konnten auf einem Parkplatz in Wissen angetroffen werden. Es wurden diverse Anzeigen gefertigt. (Polizei Betzdorf)
Seit fast zwei Jahrhunderten prägt die Ordensgemeinschaft das soziale Gesicht von Montabaur und dem Westerwald. Was 1856 mit einer kleinen Gruppe begann, entwickelte sich zu einer weltweiten Erfolgsgeschichte der Caritas.
Montabaur. Es ist ein entscheidendes Ereignis, das die Kongregation der Barmherzigen Brüder in Montabaur in diesem Jahr mit Stolz und Dankbarkeit feiert: Vor 170 Jahren, am 29. Juni 1856, legte der Westerwälder Peter Lötschert – später bekannt als Bruder Ignatius – den Grundstein für eine Gemeinschaft, die bis heute für bedingungslose Hilfe steht. Unabhängig von Alter, Stand oder Konfession verschrieben sich die Brüder der Pflege von Menschen in Not. Dieses Jubiläum wird am 29. Juni mit einem feierlichen Festgottesdienst gewürdigt.
Weiterlesen ...Zur zweiten Fachkonferenz Ehrenamt der Länder trafen sich auf Einladung von Marcus Klein, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien und Chef der Staatskanzlei, die fachlich zuständigen Ministerinnen und Minister sowie Staatssekretärinnen und Staatssekretäre aller Länder in der Mainzer Staatskanzlei. Zu Gast war auch die Staatsministerin für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt, Dr. Christiane Schenderlein, sowie die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt und das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement.
Weiterlesen ...MONTABAUR. Mit einer kleinen internen Feier hat der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn seinen neuen Caritas-Laden am Kleinen Markt 6 in der Montabaurer Fußgängerzone eröffnet. Gemeinsam mit der Pfarrei St. Peter Montabaur wurde ein Ort geschaffen, der weit mehr sein soll als ein klassisches Ladengeschäft.
Die Räumlichkeiten waren Ende vergangenen Jahres frei geworden, nachdem der Caritas-Anziehpunkt, der Secondhandladen des Caritasverbandes, innerhalb der Montabaurer Fußgängerzone in die Kirchstraße 17 umgezogen war. Seitdem stand das Ladenlokal leer. Umso größer ist die Freude bei den Verantwortlichen, dass die Räume nun wieder mit Leben gefüllt werden können.
Moderne Photovoltaik-Anlage spart Energie, Kosten und CO₂
Mit einem symbolischen Knopfdruck hat die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Parkplatz der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises offiziell in Betrieb genommen. Das Großprojekt wurde mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz realisiert und markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu mehr Klimaschutz, Energieeffizienz und Versorgungssicherheit der Kreisverwaltung.
Im Rahmen des Projekts mit einem Investitionsvolumen von rund 3,3 Millionen Euro entstand eine moderne Stahlkonstruktion mit drei großflächigen Carports, die insgesamt sechs Parkreihen überspannen. Auf deren Dächern wurden 840 Solarmodule mit einer Fläche von insgesamt 1.731 Quadratmetern installiert. Die Anlage erreicht eine Leistung von bis zu 382,2 kWp, um künftig einen großen Teil des Strombedarfs der Kreisverwaltung zu decken. Ein leistungsfähiger Batteriespeicher mit einer Kapazität von rund 450 kWh sorgt dafür, dass überschüssig erzeugte Energie zwischengespeichert werden kann. Unter optimalen Bedingungen lässt sich damit die Grundlast des Verwaltungsgebäudes – etwa für Server, Heizungs- und Klimatechnik – für acht bis zehn Stunden außerhalb der regulären Dienstzeiten versorgen.
Kreis Altenkirchen. Es gibt kaum ein qualitativ hochwertigeres Fleisch als Wildbret aus heimischen Wäldern. Die Nachfrage ist entsprechend hoch – was sich seit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Sieger- und Sauerland und den damit verbundenen Schutzmaßnahmen im Kreis Altenkirchen drastisch geändert hat. „Schwarzwild lässt sich momentan überhaupt nicht mehr vermarkten“, berichtet Jörg Wirths. Der Kreisjagdmeister war jetzt Teilnehmer einer Gesprächsrunde, zu der Landrat Dr. Peter Enders Waldbesitzer und Vertreter der Landwirtschaft eingeladen hatte. Bereits seit vielen Wochen steht die Veterinärabteilung der Kreisverwaltung fast täglich im Austausch mit anderen Behörden sowie den Beteiligten vor Ort, um ein konzertiertes Vorgehen zu gewährleisten. Erklärtes Ziel ist und bleibt, eine Ausbreitung der Seuche auf den Norden von Rheinland-Pfalz zu verhindern.
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