Wittgert (ots) - Am Samstag, den 27.04.2019, gegen 13:45 Uhr gingen bei der Polizeiautobahnstation Montabaur mehrere Notrufe wegen eines umgestürzten Wohnmobils ein. Das Fahrzeug sei zwischen der Anschlussstelle Mogendorf und dem Rastplatz Landsberg a.d. Warthe auf dem rechten Fahrstreifen und dem Seitenstreifen umgekippt. Der 42 jährige Fahrer aus Nordrhein-Westfalen räumte einen Fehler beim Fahrstreifenwechsel ein, durch zu heftiges Gegenlenken habe sich das Fahrzeug aufgeschaukelt und sei nicht mehr zu kontrollieren gewesen. Er konnte das Fahrzeug über die Fahrerseite leicht verletzt verlassen. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergemaßnahmen waren kurzzeitig zwei Fahrstreifen der BAB3 in Fahrtrichtung Köln gesperrt. Die Staulänge betrug zeitweise bis zu 4 Kilometer.
Am 26.04.2019, gegen 13:00 Uhr meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer über die DRK-Leitstelle einen schweren Verkehrsunfall auf der A48 in Fahrtrichtung Autobahndreieck Dernbach. Ein PKW sei unter den Auflieger eines Sattelzuges gefahren. Der 22 jährige PKW-Fahrer aus Hessen war laut Zeugenaussagen nach einem Wechsel vom linken auf den mittleren Fahrstreifen mit hoher Geschwindigkeit ungebremst unter den Auflieger gefahren. Der schwerverletzte Fahrer des PKW musste durch die Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der 29 jährige LKW-Fahrer aus dem Kreis Altenkirchen blieb unverletzt. Die Unfallursache ist noch unklar, die Ermittlungen dauern an. Durch die Staatsanwaltschaft Koblenz wurde ein Gutachten in Auftrag gegeben, der Sachschaden beläuft sich auf ca. 30000,- EUR. Die BAB48 war in Fahrtrichtung Autobahndreieck Dernbach für die Dauer von 2:15 Std. voll gesperrt. Die Staulänge betrug zeitweise bis zu 10 km. (Polizei Montabaur) (Symbolbild)
Gute Nachrichten für Betzdorf, Scheuerfeld und Wallmenroth. Die drei Gemeinden erhalten jeweils öffentliche Gelder für den Ausbau von Verkehrswegen. Das hat die Landesregierung in Mainz mitgeteilt. Die Übergabe der Bewilligungsbescheide durch Ministerin Bätzing-Lichtenthäler findet am 3. Mai im Rathaus Betzdorf statt. Insgesamt handelt es sich um vier Bewilligungsbescheide für die Stadt Betzdorf
Dort erfolgen der Ausbau der Gerstenkampstraße und die Fortführung der Maßnahmen in der Bismarckstraße. Die Ortsgemeinde Scheuerfeld erhält Zuwendungen aus dem Investitionsstock 2019 für den Ersatzneubau der Fußgängerbrücke Mühlau. Geld gibt es ebenfalls für einen Ersatzneubau der Fußgängerbrücke Mühlau in Wallmenroth. (VG Betzdorf)
Ob Fahrrad, Pedelec oder E-Bike - für jeden Geschmack und jede Generation gibt es den passenden Drahtesel und damit die Möglichkeit, mobil unterwegs zu sein. Worauf bei den Zweirädern zu achten ist, um sicher ans Ziel zu kommen, zeigt das Landeskriminalamt (LKA) Rheinland-Pfalz mit einem Informationsstand beim Fahrradaktionstag "Mainz setzt aufs Rad" am kommenden Samstag in Mainz auf dem Gutenbergplatz von 10 bis 17 Uhr. Die mehrfache Weltmeisterin und Olympiasiegerin im deutschen Bahnradsport und rheinland-pfälzische Polizeibeamtin Miriam Welte steht von 10 bis 14 Uhr am Infostand des LKA für Fragen rund ums sichere Fahrradfahren zur Verfügung.
Das Programm:
Donnerstag, 18. Juni 17:30Uhr Zeltaufbau und Herrichten des Festplatzes
Freitag, 19. Juni 18:00 Uhr Kranzwickeln der Kirmesjugend
Samstag, 20. Juni 15:00 Uhr Kirmesbaumstellen
20:00 Uhr Musik und Tanz mit „DJ Julian“
von VTP-Veranstaltungstechnik
Der Kulturförderverein der Verbandsgemeinde Wallmerod lädt zum „Plattschwätzen“ ein. Am Freitag, den 07. August um 19 Uhr, findet in „Eidtsfritze Schauer“, Kirchstr. 4 in Hundsangen wieder ein Abend mit Vorträgen „uff Platt“ statt. Wer Interesse hat, etwas vorzutragen oder zu singen, kann sich gerne bei Brinja Marschall Tel. 06435 508-338 (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und Dieter Ehinger Tel. 06435 508-221 (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) melden. Gerne kann auch spontan etwas vorgetragen werden. Die musikalische Unterhaltung ist, wie immer, von „Eidtsfritze Hubert“ und „Onnergässer Otto“ gesichert. Für die Verpflegung steht die Freiwillige Feuerwehr Hundsangen hinter der Theke und am Grill. Die Gäste können gerne mit einstimmen, wenn Volkslieder und Schlager gesungen werden. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.
( Simone Kappes )
Gemeinschaftsveranstaltung mit der NABU-Gruppe Guckheim
Sonntag, 21. Juni, 10:00 - ca. 13:00 Uhr
Referent: Prof. Dr. Klaus Fischer, Koblenz, Institut für Integrierte Naturwissenschaften Abteilung Biologie der Universität Koblenz
Treffpunkt: 56457 Westerburg, Wäller Park, Rheinhold-Ferger-Straße, am Eingangstor der
ehem. Wäller Kaserne
Mitzubringen: Fernglas, evtl. Spektiv und Bestimmungsbuch/App
Teilnahmebeitrag: Kostenfrei - aber wir freuen uns über eine SPENDE!
„Sonntagsausklang“ – so nennt sich eine Andachtsreihe, die Ehrenamtliche der Evangelischen Christusgemeinde Sayn-Wied-Westerwald Ende April ins Leben gerufen haben. Etwa drei Mal pro Monat lädt das Team um 18 Uhr in die Evangelische Kirche Rückeroth ein – zum Innehalten, Zuhören, Beten, Singen. Ein Herzenssache für die Engagierten: Alle Helfenden wirken unentgeltlich am „Sonntagsausklang“ mit.
Hanne Michel ist seit Jahrzehnten in der Kirchengemeinde Rückeroth aktiv und erklärt die Idee hinter dem Projekt: „Seit unsere Region zur Gesamtkirchengemeinde zusammengewachsen ist, findet hier in Rückeroth nur noch einmal im Monat ein Gottesdienst statt. Uns war es aber ein Anliegen, jede Woche eine Art Gottesdienst im Ort zu feiern.“
Mit „uns“ meint sie einen Kreis engagierter MitarbeiterInnen, die das Projekt ins Leben gerufen haben. Seit April finden in den Wochen ohne regulären Sonntagsgottesdienst die Feiern statt: mit viel Musik, Predigten, gemeinsamen Gebet und Zeit, zur Ruhe zu kommen. „Wir haben etliche UnterstützerInnen gefunden“, freut sich Hanne Michel: „Menschen, die ehrenamtlich Musik machen oder predigen und den Gottesdienst zu etwas Besonderem machen: Eine klassische Liturgie gibt’s abgesehen vom Vaterunser und dem Segen nicht; die Abende sind recht frei und lassen Raum.“
Das kommt offenbar an, denn die Abende waren bislang immer gut besucht. Nach dem nächsten am 21. Juni gibt es dann erst einmal eine Sommerpause, danach geht die Reihe weiter: Am 16. August sind wieder alle eingeladen, in der Evangelischen Kirchen Rückeroth mitzufeiern und den Sonntag in Ruhe ausklingen zu lassen.
(Peter Bongard)
Der FDP-Kreisverband Westerwald hat sich beim Bezirksparteitag des FDP-Bezirksverbandes Koblenz in Neuwied personell, inhaltlich und in den Debatten deutlich eingebracht. Im Mittelpunkt standen aus Westerwälder Sicht ein einstimmig angenommener Antrag zur Auflösung der Pflegekammer Rheinland-Pfalz sowie personelle Veränderungen im Bezirksverband.
Besonders freuen konnte sich der Kreisverband über die Wahl von Patrick Häbel in den Bezirksvorstand. Häbel, stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP Westerwald, wurde mit einem starken Ergebnis von 88 Prozent der Stimmen zum Beisitzer gewählt. Er wird künftig als neue Personalie aus dem Westerwald die Interessen des Kreisverbandes im Bezirksvorstand vertreten.
Für die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der St.-Martin-Grundschule in Elkenroth wurde der Besuch bei der Feuerwehr zu einem spannenden Erlebnis. Das Gemeinschaftsprojekt der Löscheinheiten Elkenroth und Kausen fand in diesem Jahr erstmals unter dem Motto „Nur gemeinsam geht’s voran“ statt.
Zu Unterrichtsbeginn wanderten die Abgangsklassen zum Elkenrother Feuerwehrhaus. Dort empfingen sie Florian Hüsch (FF Elkenroth) und Stefan Schwan (FF Kausen) sowie viele weitere Betreuer und Helfer der beiden Wehren.
Nach einer kurzen Begrüßung wurden die rund 50 Kinder in fünf gemischte Gruppen eingeteilt. Anschließend durchliefen sie abwechslungsreiche Stationen: Sie lernten die persönliche Schutzausrüstung einer Einsatzkraft kennen, erhielten Einblicke in ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) und übten den praktischen Umgang mit Feuerlöschern und Strahlrohren. Weitere Experimente verdeutlichten den sicheren Umgang mit Feuer. Zudem erfuhren die Kinder, wie ein Notruf korrekt abgesetzt wird und weshalb Rauchmelder lebenswichtig sind. Dabei nutzten die Feuerwehrleute das Schulklassenbetreuerset der Verbandsgemeinde-Feuerwehr mit Brandhaus, Notrufkoffer samt Telefonanlage und einem Experimentierkoffer.
Zum Abschluss verabschiedeten sich die Feuerwehrkameraden mit einem eindrucksvollen „Knall“, indem sie eine Fettexplosion demonstrierten. Mit kräftigem Applaus bedankten sich die Kinder für den gelungenen Vormittag. (Sarah Brühl)