Montabaur (ots)
Am Sonntagabend gegen 20:00 Uhr kollidierte der ICE 412 auf der Schnellfahrstrecke Köln in Richtung Frankfurt/Main auf Höhe der Ortschaft Deesen mit einem Pferd.
Nach Einleitung einer Schnellbremsung, der ICE war mit einer Geschwindigkeit von ca. 300 km/h unterwegs, kam dieser im Bahnhof Montabaur nach ca. 1,2 km zum Stehen.
Die Besitzerin des Pferdes konnte ausfindig gemacht werden und wurde über den Unfall informiert. Ersten Erkenntnissen nach wurde das noch gesattelte Pferd, während einer in der Nähe stattfindenden Schleppjagd, beim Verladen auf einen Anhänger aufgeschreckt, riss daraufhin aus und es kam zur Kollision mit dem ICE. Das Pferd überlebte die Kollision nicht.
Trotz des am Zug entstandenen Schadens konnte dieser seine Fahrt zum DB-Regio Werk in Frankfurt-Griesheim fortsetzen.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die Bahnstrecke um 23:26 Uhr wieder freigegeben. Am Einsatz beteiligt waren Kräfte der Bundespolizei Trier, der Landespolizei, Feuerwehr und des THW Montabaur. (Polizei Montabaur)
Stadt Montabaur stellt Haus Roßberg vor
Ein Ort der Begegnung und ein Wohnhaus für Menschen mit Fluchthintergrund – diese beiden Aspekte verbinden sich künftig im Haus Roßberg in Montabaur. Die Stadt hat das Gebäude der ehemaligen Jugendherberge erworben und für die neue Nutzung herrichten lassen: Während die beiden oberen Etagen zu Wohnungen für geflüchtete Familien, Jugendliche und Einzelpersonen umgebaut wurden, stehen die Gemeinschaftsräume im Erdgeschoss künftig Bürgergruppen, Vereinen und Bildungsträgern zur Verfügung. Als Mieter für die beiden oberen Etagen sind die Verbandsgemeinde (VG) und der Westerwaldkreis an dem Projekt beteiligt. Als Hausherrin hatte Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher Nachbarschaft und Presse zu einem Rundgang eingeladen, ehe in den nächsten Wochen die Bewohner einziehen.
Versuchter Pkw-Diebstahl
Dornburg - Frickhofen, Amselring
Sonntag, 08.06.25, 04:00 Uhr
(jk) Am Sonntag Morgen versuchte ein unbekannter Täter einen Pkw Audi mit einem Originalschlüssel zu entwenden. Der Schlüssel für den Audi wurde bereits vor etwa einem Monat gestohlen. Nun öffnete ein männlicher Täter das Fahrzeug und setzte sich auf den Fahrersitz. Als der Mann das Fahrzeug starten wollte wurde das von dem Geschädigten bemerkt. Der Täter flüchtete zunächst fußläufig. Der Geschädigte folgte ihn. Im Nahbereich zum Tatort wurde der Beschuldigte von einem Komplizen auf einem weißen Roller mitgenommen und konnte unerkannt flüchten. Täterbeschreibung: -männlich, jugendliches Alter, 160-170 cm, schlank, dunkle lockige Haare, südländischer Phänotyp Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter 06431 9140-0 entgegen. (Polizei Limburg)
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Wissen: Realschule feiert sanierte Schulgebäude
Koblenz: Friedliches Rock am Ring mit 90.000 Fans
Steinebach: 74 LEADER-Projekte im Westerwald-Sieg gestartet
Die Marion-Dönhoff-Realschule plus in Wissen ist rundum saniert worden. Der Kreis Altenkirchen investierte dafür rund 6,5 Millionen Euro – unterstützt von Bund und Land. Im Zentrum standen Energiesanierung, Barrierefreiheit und Brandschutz, dazu kamen neue Werkräume, eine Aula und Verwaltungsbereiche. Bei einer Feierstunde übergab Landrat Enders symbolisch den Schlüssel an Schulleiter Holl. Auch die Verbandsgemeinde zeigte sich erfreut über das „starke Zeichen für die Bildung“. Die Schule sei nun noch mehr ein Ort zum Wachsen und Entfalten.
Ransbach-Baumbach (ots)
Am Sonntagmorgen des 06.09.2026 kam es auf der K116, Ortsausgang Ransbach-Baumbach Richtung Hundsdorf durch einen schlangenlinienfahrenden Opel Vectra zu einer Gefährdung eines entgegenkommenden roten Opel Adam in. Der Opel Adam musste dem auf der falschen Fahrbahn fahrenden Opel Vectra derart ausweichen, dass er mit einem Bordstein kollidierte. In weiterer Folge wurde durch polizeiliche Ermittlungen festgestellt, dass der Fahrer des Opel Vectra alkoholisiert fuhr. Der Fahrer/die Fahrerin des Opel Adam, sowie evtl. weitere Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei Montabaur in Verbindung zu setzen. (Polizei Montabaur)
Fast 50.000 Abonnenten
Mehr als 49.000 Menschen folgen inzwischen dem zentralen WhatsApp-Warnkanal von Spot It für Westerwald, Altenkirchen, Neuwied, Rhein-Lahn und Koblenz. Betreiber Marcel Schäfer möchte die Reichweite künftig noch stärker als kostenlosen zusätzlichen Multiplikator für offizielle Warnungen und wichtige Informationen zur Verfügung stellen.
Der Warnkanal zählt aktuell 49.181 Abonnenten und erreichte innerhalb der vergangenen 30 Tage rund 90.600 Accounts.
Viele Warnmeldungen entstehen dabei direkt aus der Community. Bürgerinnen und Bürger informieren Spot It über eigene WhatsApp-Warngruppen oder per direkter Sichtmeldung über Unfälle, Brände, Straßensperrungen, Gefahrenstellen oder andere auffällige Ereignisse. Diese Hinweise werden jedoch nicht ungeprüft veröffentlicht. Das Team versucht zunächst, den Sachverhalt über Polizei, Feuerwehr, Behörden, offizielle Mitteilungen oder andere belastbare Quellen zu verifizieren. Erst danach wird daraus – sofern für die Bevölkerung relevant – eine kurze Warnmeldung für den Kanal.
WESTERWALD. In mehreren Orten ist es am Wochenende 5./6. September zu Stromausfällen gekommen. Am Samstag kam es um 12.17 Uhr zu einem Kurzschluss im Bereich der Umspannanlage Höhn. Davon waren 45 Netzstationen in den Gemeinden Höhn, Rennerod, Fehl-Ritzhausen und Neustadt (VG Rennerod) betroffen. Um 12.24 Uhr konnten die Experten der Energienetze Mittelrhein bereits 20 Stationen wiederversorgen. 23 weitere Stationen waren um 12.32 Uhr wieder am Netz. Die letzten beiden gingen dann um 13.14 Uhr wieder in Betrieb.
Ein weiterer Stromausfall trat am Sonntag um 4.45 Uhr in der VG Hachenburg sowie in Vallendar und Höhr-Grenzhausen auf. Ursache war dort ebenfalls ein Kurzschluss. Von dieser Störung waren 36 Netzstationen in den Orten Kroppach, Heuzert, Müschenbach, Heimborn, Ingelbach, Vallendar und Höhr-Grenzhausen betroffen. Der Bereitschaftsdienst der Energienetze Mittelrhein konnte durch Netzumschaltungen die Orte bis 6.30 Uhr wieder im Strom versorgen. (evm)
„Der Teufel und Daniel Webster – Erzählung von Stephen Vincent Benet“
Jabez Stone, ein Kleinfarmer, ist vom Unglück verfolgt, alles, was er anfängt, mißlingt gründlich. Der vom Pech verfolgte Mann sieht nur noch einen Ausweg – er verschreibt seine Seele dem Teufel, der ihm dafür sieben Jahre Glück und Wohlstand als Gegenleistung verspricht. Die vereinbarte Frist verstreicht, und Stone, der den Vertrag mit Luzifer allzu gerne rückgängig gemacht hätte, wendet sich in seiner Not an den allseits geachteten Rechtsanwalt Daniel Webster. Der erfolgsgewohnte Advokat nimmt sich der Sache an und wähnt es ein Leichtes, seinen Klienten Stone aus dem Deal herauszuhauen. Aber er hat seinen Gegner, den Höllenfürsten, gewaltig unterschätzt und muß erkennen, daß er die schwierigste Verhandlung seines Lebens führt, in welcher es nicht nur um Stone, sondern um seinen eigenen Kopf geht…
Eine schillernde Erzählung des amerikanischen Schriftstellers Benet, der es weder an Spannung noch an Humor entbehrt und die mit einem überraschenden Schluß aufwartet…
Mehr als 2.500 Anmeldungen im vergangenen Jahr, großer Zuspruch aus der Laufszene und ein neues Ziel: Am 31. Dezember 2026 möchte der münz Silvesterlauf in Montabaur erstmals die Marke von 3.000 Anmeldungen erreichen. Mit seiner starken Resonanz ist er inzwischen der größte Silvesterlauf in Rheinland-Pfalz.
Montabaur. Seit mehr als 25 Jahren gehört der Silvesterlauf fest zum Sportkalender der Region. Aus einer etablierten Laufveranstaltung ist über die Jahre ein großes Jahresabschluss-Event geworden, das Läuferinnen und Läufer aller Alters- und Leistungsklassen nach Montabaur zieht. Vom Bambinilauf über den Schülerlauf bis zu den Wettbewerben über fünf und zehn Kilometer steht dabei nicht nur der sportliche Ehrgeiz im Mittelpunkt, sondern vor allem das gemeinsame Erlebnis am letzten Tag des Jahres.
Altenkirchen – Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) der LEADER-Region Westerwald-Sieg lädt naturinteressierte Bürgerinnen und Bürger am 26. September 2026 zu einer spannenden Exkursion unter dem Motto „Der Natur auf der Spur: Von artenreichen Biotopen zum Waldcampus“ ein. Die Veranstaltung zeigt konkrete Maßnahmen im Bereich von Naturschutz und Umweltbildung. Damit möchte die LAG Westerwald-Sieg auch gezielt für die Umsetzung von Umwelt- und Ökologieprojekten innerhalb des LEADER-Förderprogramms werben. Ziel der praxisnahen Tour ist es, die Biodiversität vor Ort erlebbar zu machen und den Austausch über erfolgreiche Initiativen aus der Region zu fördern.
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