Neunkirchen (shg) Eine unerfreuliche Überraschung hat Pfarrerin Anja Jacobi am Wochenende beim Betreten der Johanneskirche in Neunkirchen erlebt. „Gesangbücher waren zum Teil zerrissen und von der Empore auf den Boden geschleudert worden, die Altarbibel zerstört, Süßigkeiten lagen auf dem Boden, die Orgelbank war mit Kuli bekritzelt worden.“ Ein Bild der Zerstörung, das die Pfarrerin tief entsetzt hat. „Die Absicht war eindeutig: wir machen mutwillig Sachen kaputt.“ Zumal es sich um eine deutliche Eskalation zu einem vorherigen Fall von Vandalismus handele, der sich erst zwei Wochen zuvor an gleicher Stelle ereignet hatte, sagt sie. Hier hatte es nur etwas Unordnung und heruntergeworfene Gegenstände gegeben. Doch diesmal waren es keine Kleinigkeiten, sagt die Pfarrerin: „Ganz schlimm ist, dass der Orgelschlüssel verschwunden ist.
Koblenz (ots)
In Bezug auf die Presseerstmeldung von 04.40 Uhr teilt die Polizei mit, dass im Zuge der Räumarbeiten eine leblose Person im Anwesen aufgefunden wurde.
Nachdem der Brand weitestgehend gelöscht worden war, konnte das Gebäude aufgrund der entstandenen Einsturzgefahr zunächst nicht betreten werden.
Im weiteren Einsatzverlauf konnte die verstorbene Person schließlich lokalisiert und schlussendlich geborgen werden. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen könnte es sich bei der verstorbenen Person um die zunächst vermisste 29jährige Hausbewohnerin handeln. Die Ermittlungen zur Identifizierung dauern an.
Aufgrund der Löscharbeiten musste die Saynische Straße voll gesperrt werden, darüber hinaus wurde zeitweise der Strom abgestellt.
Die Ermittlungen bezüglich der Brandursache sowie der Umstände, die zum Ableben der verstorbenen Person geführt haben, werden durch die Kriminalpolizei geführt. (Quelle Polizei Koblenz)
Altenkirchen (ots)
Am Montag, 23.09.2024, führten Kräfte der Polizeiinspektion Altenkirchen und der Verkehrsdirektion Koblenz Schulbuskontrollen in Altenkirchen durch. Hierbei wurden insgesamt 6 Busse überprüft. Erfreulicherweise gab es weder technische noch sonstige Beanstandungen. (Quelle Polizei Altenkirchen)
Rennerod (ots)
Am 24.09.2024, um 00:00 Uhr, kam es in einem Mehrparteienhaus in der Straße Mackstruth zu einem Zimmerbrand. Die Bewohner des Hauses konnten sich eigenständig in Sicherheit bringen. Die Erdgeschosswohnung, in der der Brand entstand und die darunter liegende Kellerwohnung, sind derzeit nicht bewohnbar. Die unbewohnte Obergeschosswohnung ist weiterhin nutzbar. Eine Person kam mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus. Der Sachschaden wird auf ca. 150000 Euro geschätzt. Der Brand konnte um 01:20 Uhr vollständig gelöscht werden. Die Freiwilligen Feuerwehren Rennerod und Hellenhahn-Schellenberg waren mit 40 Kräften im Einsatz. Die genaue Brandursache ist derzeit unklar. Nach Angaben der Feuerwehr könnte ein technischer Defekt ursächlich sein. Die Ermittlungen dauern an. (Quelle Polizei Westerburg)
Die Orient Gate GmbH ruft “Yerba Mate Tee gruen und weiß (Kharta Khadra)” auch in Rheinland-Pfalz aus dem Handel. Grund: Es wurde eine Höchstwertüberschreitung von Antrachinon und polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) nachgewiesen. Anthrachinon ist ein von der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) als Karzinogen der Gruppe 2B (möglicherweise krebserregend) eingestufter Stoff. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) sind chemische Verbindungen aus Kohlenstoff und Wasserstoff. Sie können in verarbeiteten Lebensmitteln, die gegrillt, geräuchert, getrocknet oder geröstet wurden, vorkommen. PAK wirken krebsauslösend, erbgutschädigend und reproduktionstoxisch. Betroffen sind die 250-Gramm-Packungen mit den Loskennzeichnungen Yerba Mate Tee gruen 0234 und Yerba Mate Tee weiß 0144. (LUA)
Team der ehrenamtlichen Beraterinnen und Berater im Kreis erweitert
Kreis Altenkirchen. Wer als Seniorin oder Senior Angst davor hat, Opfer einer Betrugsmasche zu werden oder grundsätzlich Beratungsbedarf hat, muss sich nicht zwingend an die Polizei oder eine andere Behörde wenden. Oft genug stehen für ältere Menschen in direktem Umfeld wertvolle Ansprechpartner zur Verfügung – auch im Landkreis Altenkirchen: Seit einigen Jahren sind hier Sicherheitsberater und -beraterinnen für Seniorinnen und Senioren (SfS) unterwegs, um aufzuklären und Hilfestellung zu geben – um aus Unsicherheit ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln.
Caritasverband für die Diözese Limburg und infas erstellen Studie
LIMBURG. – Die regionalen Unterschiede in den Lebenswelten der Menschen in städti-
schen und ländlichen Regionen des Bistums Limburg stehen im Mittelpunkt einer Studie,
die der Caritasverband für die Diözese Limburg e. V. (DiCV Limburg) gemeinsam mit dem
Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH (infas) durchführt. Die Studie ist Teil
des Projekts „Caritas in Stadt und Land“ und soll konkrete Ansatzpunkte liefern, wie
künftig Angebote und Ressourcen sozialräumlich passgenau ausgerichtet werden kön-
nen.
Oberhonnefeld-Gierend (ots)
Am 26.01.2026, gegen 10:40 Uhr, wurde die Polizei Straßenhaus von einer Zeugin über einen umgekippten LKW (Zugmaschine mit Deichselanhänger) in Ortslage Oberhonnefeld-Gierend, Kreisstraße 149 Weyerbuscher Weg) informiert. Die eingesetzten Beamten konnten an der Unfallörtlichkeit, wie beschrieben, einen umgekippten LKW feststellen. Der LKW war eine Böschung heruntergerutscht und zusätzlich mit einem Baum kollidiert. Der Fahrzeugführer wurde dabei leicht verletzt. An dem Fahrzeug entstand Sachschaden. Die Ermittlungen zu dem genauen Unfallhergang dauern an. Während der Bergung des LKW war die Kreisstraße 149 mehrere Stunden gesperrt. (Polizei Straßenhaus)
Landesmittel stärken Ortsgemeinden, Ehrenamt und zentrale Infrastruktur
Die Verbandsgemeinde Bad Marienberg kann sich über eine Förderung in Höhe von 3.100.000 Euro aus dem regionalen Zukunftsprogramm des Landes Rheinland-Pfalz freuen. Wie das Innenministerium gegenüber der Verbandsgemeinde mitteilte, werden Gelder für 112 Maßnahmen bereitgestellt.
Weiterlesen ...Unseriöse Vertreter wollen Zählerdaten, Kontoverbindungen und mehr ausspähen
KOBLENZ. Die Energieversorgung Mittelrhein (evm) erhält seit einigen Tagen vermehrt Hinweise auf Personen, die sich an der Haustür als Mitarbeitende des Unternehmens ausgeben, um beispielsweise Zugang zum Zähler zu bekommen. In anderen Fällen wird behauptet, man müsse die Energieverträge überprüfen, um festzustellen, ob diese noch aktuell seien. Aufgefallen sind solche Vertreter zum Beispiel in Neuhäusel. Die Polizeidienststelle Montabaur wurde von wachsamen Kunden eingeschaltet. Auch in Niederzissen und im Koblenzer Stadtgebiet sind solche Beobachtungen gemacht worden.