Derzeit erhalten einige Betriebe eine Aufforderung, verschiedene Daten in ein sog. "zentrales Gewerbeverzeichnis" eintragen zu lassen. Diese Schreiben erreichen die Betriebe häufig als Fax mit der Aufforderung zur Rücksendung innerhalb eine bestimmten Frist. Wer sich das Schreiben nicht näher ansieht, sondern einfach ausfüllt und zurück sendet, muss unter Umständen hohe Summen für eine angebliche Eintragung zahlen, die tatsächlich nicht nötig ist. Die IHK Koblenz fordert alle Betriebe zur sorgfältigen Prüfung solcher Schreiben auf.
Aufgrund von Oberleitungsarbeiten zwischen Brühl und Sechtem müssen sich Pendler aus dem Westerwaldkreis ab heute auf der linken Rheinstrecke zwischen Köln und Koblenz auf Verspätungen einstellen. Bis zum 15. Januar kommt es auf den Linien RE5, RB26 und RB48 zu umfangreichen Fahrplanänderungen. Die Linie RB26 wird in Remagen unterbrochen. Die Züge der TransRegio fahren auf dem Abschnitt Remagen – Koblenz – Mainz. Das Bahnunternehmen National-Express bedient den Abschnitt zwischen Remagen und Köln/Messe Deutz. Die RegionalExpress Linie 5 erhält zusätzliche Halte zwischen Bonn und Köln. Ab Mittwoch den 10. Januar werden die Fahrzeiten noch einmal geringfügig angepasst. Weitere Informationen sowie der Baufahrplan sind auf den Internetseiten der Deutschen Bahn zu finden.
Daaden Am Sonntag, den 17.12.2017, gegen 18:35 Uhr kam es am Kreisverkehr-Platz in Daaden zu einem Verkehrsunfall, bei dem etwa 3.000 Euro Sachschaden entstand. Der Unfallverursacher, ein Fahrer eines silbernen Kleinwagens, entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle. Eine 54-Jährige hatte mit ihrem Pkw den Kreisverkehr von Herdorf kommend befahren. Ein bislang unbekannter Fahrer eines silbernen Kleinwagen war von der Betzdorfer Straße kommend in den Kreisverkehr eingefahren, ohne auf den vorfahrtsberechtigten Pkw der 54-Jährigen zu achten. Es kam zur Kollision beider Fahrzeuge. Der Unfallverursacher forderte die 54-jährige auf, die Unfallstelle zu räumen. Statt wie verabredungsgemäß an anderer Stelle seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen, entfernte sich der Fahrer des silbernen Kleinwagens in Richtung Oberdreisbach. Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei Betzdorf in Verbindung zu setzen. Für Hinweise, die zur Ermittlungen des Verursachers führen, hat der Geschädigte eine Belohnung in Höhe von bis zu 500 Euro in Aussicht gestellt.
Koblenz (ots) - Ein 43-jähriger tschechischer Kraftfahrer befuhr mit seiner Sattelzugmaschine mit Anhänger auf der BAB 3, FR Köln, den rechten Fahrstreifen von drei Fahrspuren. Aufgrund der Winterverhältnisse und der nicht angepassten Geschwindigkeit geriet er mit seinem Fahrzeug ins Schleudern und prallte mit der Front gegen das Heck eines Sattelzuges aus Bulgarien, der vor ihm fuhr. Aufgrund der Wucht der Kollision wird das Fahrzeug des Bulgaren nach links gesteuert und kollidiert dabei mit einem auf dem linken Fahrstreifen fahrenden deutschen Pferdetransporter und prallte dabei mit der Front gegen die Beifahrertürseite des Pferdetransporters. Nach dieser Kollision blieben die unfallbeteiligten Fahrzeuge stehen.
Die SSP Konsumgüter Trade & Consult GmbH ruft "Himemaru Japanese Rice Cracker" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde ein erhöhter Gehalt an Glycidyl-Fettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) festgestellt. Glycidylfettsäureester sind organisch-chemische Verbindungen, die vor allem durch die Raffination pflanzlicher Fette und Öle entstehen können. Sie werden bei der Verdauung im Körper aufgespalten, und Glycidol wird freigesetzt. Es besitzt genschädigende und krebserzeugende Eigenschaften und ist deshalb in Lebensmitteln unerwünscht. Für Glycidylfettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) sind deshalb EU-weit Höchstgehalte festgelegt. Betroffen von diesem Rückruf sind die 98-Gramm-Packungen mit allen noch gültigen Mindesthaltbarkeitsdaten. (LUA)
„Sankt Nikolaus in Not von Felix Timmermans“
Passend zur beginnenden Vorweihnachtszeit wird die bekannte Geschichte des flämischen Dichters Felix Timmermans erzählt. Sankt Nikolaus gerät in eine peinliche Notlage. Seine Säcke und Körbe sind leer, alles verschenkt.
Und ausgerechnet Cäcilie, das bravste Kind der Stadt, hat noch keine Gaben erhalten. Der Backofen im Himmel ist erloschen und aller Zucker verbraucht.
Vom 6. bis 11. November wird die K 126 zwischen Elgendorf und der K 149 voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt ab Elgendorf über die L 312 durch Dernbach auf die K 149 und umgekehrt.
Um die Bevölkerung im Gefahrenfall schnell, gezielt und zuverlässig warnen zu können, hat der Westerwaldkreis gemeinsam mit seinen zehn Verbandsgemeinden einen Warnzug aufgebaut. In Selters fand nun unter Leitung der zuständigen Zugführerin Lisanne Wüst und des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs (BKI) Tobias Haubrich die erste Übung des Warnzuges statt. Ziel war es, die Abläufe für den Einsatzfall zu trainieren und die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte zu festigen.
Der Westerwaldkreis baut seit August 2023 in Interkommunaler Zusammenarbeit mit den zehn Verbandsgemeinden ein neues, flächendeckendes digitales Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung auf. Der Kreis trägt dabei zwei Drittel der Kosten sowie die spätere Unterhaltung des rund vier Millionen Euro teuren Netzes. Bislang wurden nach aktuellem Projektstand 220 Sirenen errichtet. Ziel ist es, den Ausbau des final rund 250 Sirenen umfassenden Netzes bis Ende 2027 abzuschließen.
Westerwald. 200 Kilometer in zwölf Etappen; einmal rund um den Westerwald. Das ist der Pilgerweg des Evangelischen Dekanats Westerwald. Fast fünf Jahre hat das „Pilgerteam“ des Evangelischen Dekanats, Regina Kehr, Bettina Dreiseitel, Ricarda Schneider und Bettina Kaiser, diesen Weg geplant und konzipiert. Im Juni 2026 ist er schließlich feierlich eröffnet worden. Nun hat der Öffentlichkeitsreferent des Dekanats den Weg einmal komplett erwandert – mit leichtem Gepäck und zwei alten Kameras. Peter Bongard, der auch als Fotograf tätig ist, machte sich zehn Tage lang auf eine Reise durch die Region und hielt seine Eindrücke auf analogem Film fest.
Weiterlesen ...Die naturnahe Urnenbestattung auf dem Friedhof in Selters wird zunehmend nachgefragt. Seit 16 Monaten werden Urnen im Wurzelbereich eigens dafür gepflanzter Bäume beigesetzt. Inzwischen entscheidet sich rund ein Viertel der Angehörigen für diese Bestattungsform – deutlich häufiger als für eine klassische Sargbestattung.
Damit folgt Selters einem bundesweiten Trend. Die Bestattungskultur verändert sich. Während die traditionelle Sargbestattung an Bedeutung verliert, wächst der Wunsch nach pflegefreien und naturnahen Ruhestätten.