AItenkirchen/Kreisgebiet. „Wertschätzen statt wegwerfen – miteinander und voneinander lernen“, unter diesem Leitspruch stand die Europäische Woche der Abfallvermeidung 2019. Das Motto soll sowohl Erwachsene als auch Kinder für die Abfallvermeidung und Wiederverwendung sensibilisieren. Auch der Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Altenkirchen (AWB) bot zu dieser Aktionswoche vielfältige Aktivitäten und Projekte.
Welcome to Sodom
Für einen vollen Saal in der Wiedscala in Neitersen sorgte die Einladung des AWB zu einem informativen und lehrreichen Kinoabend, welcher zahlreiche Interessierte anlockte: Präsentiert wurde der Dokumentarfilm „Welcome to Sodom – dein Smartphone ist schon hier“ mit anschließender Gesprächsrunde.Foto: Umweltpädagoge Andreas Knab war auf Einladung des AWB zu Gast im Kreis.
Mainz (ots)
In der Vorweihnachtszeit wird in sozialen Netzwerken, an der Haustür, auf der Straße oder per Briefpost verstärkt zu Spenden aufgerufen. Die Sammler appellieren an das Mitgefühl und beschreiben die Situation Notleidender in Krisengebieten, bedürftiger Kinder oder werben für den Tier- und Umweltschutz. Doch nicht jeder, der Spenden sammelt, tut dies zum Wohle Dritter. Es tummeln sich immer wieder Betrüger unter den Spendensammlern, die unter Vortäuschung falscher Tatsachen die Hilfsbereitschaft schamlos ausnutzen und Verbrauchern so das Geld aus der Tasche ziehen. Die Verbraucherzentrale und das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz geben Tipps, wie Sie wahre Wohltäter von dubiosen Sammlern unterscheiden können.
Über Einzel- und Teampreise, wie Städtereisen, Fahrräder oder Radzubehör, dürfen sich 158 Rheinland-Pfälzer und Saarländer freuen. Die Gewinner sind zwischen Mai und August an mindestens 20 Tagen – so die Aufgabe – mit dem Rad zur Arbeit gefahren und haben so einen Beitrag für Gesundheit und Umwelt geleistet. Insgesamt haben rund 6.000 Berufstätige in Rheinland-Pfalz und dem Saarland an der beliebten Sommeraktion von Gesundheitskasse und Allgemeinem Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) teilgenommen. „Mit dem Rad zur Arbeit“ zählt mit 246.000 Teilnehmern bundesweit zur größten Bewegungskampagne in Deutschland.
Einen neuen Lebensort für Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis zehn Jahren schafft der gemeinnützige Jugendhilfeträger MUTABOR Mensch & Entwicklung in Nister.
Ab Januar finden die über ein Jugendamt vermittelten Kinder, die nicht mehr in ihrer Ursprungsfamilie leben können, ein neues Zuhause im Dachgeschoss eines ehemaligen Hotels. Dieses wurde seit 2016 auf allen drei Etagen mit insgesamt 18 Plätzen für die Unterbringung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen genutzt. Als Ende 2018 der Zustrom von geflüchteten Menschen nachließ, verhandelte MUTABOR mit den zuständigen Stellen eine inhaltliche Veränderung der Arbeit.
Infolgedessen mussten zahlreiche bauliche Maßnahmen ergriffen werden, um zwei räumlich getrennte Wohngruppen zu ermöglichen. Das bisherige Treppenhaus für alle drei Etagen wird heute nur noch als Zugang zur Kindergruppe im Dachgeschoss genutzt. Durch eine neu gesetzte Wand und Türe ist ein in sich abgeschlossener Bereich entstanden.
Mitglieder wählen neuen Vorstand
Am 17.04.26 hatte der DRK Ortsverein Kannenbäckerland e.V. zur diesjährigen
Mitgliederversammlung eingeladen.
Der stellvertretende Vorsitzende Torsten Michalsky begrüßte die Anwesenden im
voll besetzten Vereinsheim. Nach dem Totengedenken eröffnete er die
Versammlung mit dem Tätigkeitsbericht des Vorstands. Neben dem Aufbau der
First Responder Gruppe in Kooperation mit der Verbandsgemeinde stand zuletzt
die Anschaffung und Finanzierung eines neuen Mehrzweckfahrzeugs für den
Katastrophenschutz im Fokus der Vorstandsarbeit.
Simmern/WW (ots)
Am 26.04.2026 um 11:25 Uhr kam es in der Hauptstraße von Simmern/WW zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 72-jähriger Radfahrer schwer verletzt wurde. Der unfallverursachende PKW-Fahrer wollte rückwärts aus einer Hofeinfahrt auf die Hauptstraße einfahren. Dabei übersah der 71-jährige PKW-Fahrer den Pedelec-Fahrer, der daraufhin mit dem Heck des Kraftwagens kollidierte und auf die Fahrbahn geschleudert wurde. Dabei zog sich der 72-jährige Radfahrer trotz Helm schwere Kopfverletzungen zu und wurde vom sofort alarmierten DRK in ein Krankenhaus gebracht. An dem Pedelec und dem PKW entstanden Schäden von insgesamt ca. 10.000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Versorgung des Verletzten wurde die Fahrbahn kurzzeitig gesperrt. (Polizei Montabaur)
Straßenhaus (ots)
Dernbach - In der Nacht von Freitag, 24.04.2026, auf Samstag, 25.04.2026, ereignete sich gegen 02:40 Uhr in der Hauptstraße ein schwerer Verkehrsunfall. Ein Pkw, der die Hauptstraße aus Richtung Gartenstraße in Fahrtrichtung Mittelstraße befuhr, kam aus bislang ungeklärter Ursache in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine dort befindliche Mauer. Am Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden. Unmittelbar neben dem Pkw wurde eine schwer, jedoch nicht lebensgefährlich verletzte männliche Person aufgefunden. Der Mann wies eine deutliche Alkoholisierung auf. Er wurde zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus verbracht. Eine Blutprobe wurde entnommen. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. (Polizei Straßenhaus)
Unter dem Eindruck des Landtagswahlergebnisses hat der FDP-Kreisverband Westerwald auf seinem ordentlichen Kreisparteitag in Westerburg eine schonungslose Bestandsaufnahme vorgenommen und daraus Konsequenzen gezogen. Im Mittelpunkt stand die Frage, warum es der Partei nicht gelungen war, den Wählerinnen und Wählern die eigenen Erfolge in Regierungsverantwortung sichtbar zu machen. In Bereichen wie Justiz, Agrarpolitik oder Digitalisierung habe die FDP in Rheinland-Pfalz einen wichtigen Beitrag geleistet, doch diese Leistung sei beim Wähler nicht angekommen. Das Bild sei durch die Entwicklungen auf Bundesebene und notwendige Personalveränderungen auf Landesebene überlagert worden. Zur Wahrheit gehöre aber auch, so der Tenor auf dem Parteitag, dass die FDP die entscheidenden Themen nicht klar genug kommuniziert habe. Diesen Fehler wolle man künftig mit Expertise, Erfahrung und einer deutlich besseren Ansprache korrigieren.
Weiterlesen ...Selbst 40 Jahre nach dem Reaktorunglück in Tschernobyl sind die Folgen hierzulande noch messbar: Das Fleisch von Wildschweinen und Pilze aus dem Wald können in Rheinland-Pfalz weiterhin radioaktiv belastet sein. Allerdings nimmt die Belastung langsam ab. Das zeigen Auswertungen des Landesuntersuchungsamtes (LUA).
Weiterlesen ...Nassau (ots)
Am heutigen Morgen erreichte die Polizei Bad Ems mehrere Meldungen über eine sich in hilfloser Lage befindliche junge Wildsau an der Grundschule in Nassau. Diese hatte sich mit ihrem Kopf in einem Stabmattenzaun derart verfangen, dass sie sich ohne weitere Hilfe nicht befreien konnte. Die Polizeibeamten konnten in Zusammenarbeit mit einem anwesenden Jäger durch Einsatz einer sogenannten "Hundeschlinge" die Sau befreien und anschließend wohlbehütet im Wald wieder aussetzen. (Polizei Bad Ems)